Afghanistan: Soll der Westen aufhören, die Welt zu retten? | Auf den Punkt | DW | 26.08.2021
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Auf den Punkt

Afghanistan: Soll der Westen aufhören, die Welt zu retten?

Wird es nach dem Debakel in Afghanistan keine Kriege des Westens mehr mit dem Ziel Nation Building und Demokratisierung geben? Gäste: Andrea C. Hoffmann (Focus), Christoph von Marschall (Tagesspiegel), Soraya Sarhaddi Nelson (Podcast "Common Ground")

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Andrea Hoffmann, Afghanistanexpertin, Publizistin und Redateurin beim Nachrichtenmagazin Focus. Sie sagt: "Die USA haben ein massives Vertrauensproblem bei ihren Verbündeten und Helfern."

 

 

Christoph von Marschall, diplomatischer Korrespondent bei der Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel. Er ist der Ansicht: "Der fast schon missionarische Weltverbesserungs-Ehrgeiz des Westens war ein Grund für das Scheitern in Afghanistan."

Soraya Sarhaddi Nelson, US-amerikanische Journalistin, sie war vier Jahre Radiokorrespondentin in Afghanistan und leitet jetzt den Berliner Podcast "Common Ground." Sie meint: "Es könnte gut sein, dass es die vielen Frauen und Mädchen Afghanistans sind, die den Taliban die meisten Probleme bereiten werden."