470.000 gegen Einen | Podcast Wirtschaft | DW | 30.09.2019
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Podcast Wirtschaft

470.000 gegen Einen

Musterfestellungsklage gegen VW +++ VW-Kunden erster Klasse +++ E-Mobilität koset Jobs +++ RWE will gründer werden +++ Milliarden Euro, die keiner will

Audio anhören 15:09

Vor vier Jahren kam ans Licht, was VW lieber geheim gehalten hätte, nämlich: VW-Diesel stoßen viel zu viele Stickoxide aus. Seitdem hat der Skandal um die eingebaute Schummelsoftware, die den ganzen Betrug erst möglich machte, die Autobranche heftig durcheinandergewirbelt. Ärgerlich ist das Ganze auch für deutsche Diesel-Besitzer, denn sie müssen Entschädigungsforderungen gegen den finanzstarken Konzern erstmal vor Gericht durchsetzen. Eine Musterfeststellungsklage soll dabei helfen.

VW-Kunden erster Klasse

In Deutschland werden sich Dieselbesitzer also weiterhin gedulden müssen, bevor sie, wenn überhaupt, eine Entschädigung sehen. In anderen Ländern hat VW viel schneller und freigiebiger reagiert.

E-Mobilität gefährdet Jobs

Eine Folge der Dieselkrise war, dass die Autobranche - VW voran - sich konsequenter umorientierte und auf Elektromobilität setzt. Elektroautos sind allerdings leichter zusammenzubauen und so bangen viele Arbeitnehmer um ihre Stellen. Die Angst ist begründet, wie eine neue Studie zeigt.

RWE will grüner werden

Der Verkehr verursacht in Deutschland etwa ein Fünftel der Treibhausgas-Emissionen. Noch viel mehr - nämlich rund 40 Prozent - geht aber auf das Konto der Energiewirtschaft. Hauptschuldige sind vor allem Konzerne, die noch auf Kohleverstromung setzen, so wie der deutsche Energieriese RWE mit seinen Braunkohlekraftwerken. Ab heute will RWE aber nicht länger zu den größten deutschen Klimasündern gehören.

Milliarden Euro, die keiner will

Investitionen sind an allen Ecken und Enden nötig. Ob es nun um Umweltschutzmaßnahmen geht, um eine Verbesserung des Bildungssystems oder Verkehrsprojekte. Dabei fehlt es noch nicht mal am Geld. Im Gegenteil. Der Bund hat Milliarden bereitgestellt - nur das Geld wird von den Kommunen nicht abgerufen. Nun greift der Bundesfinanzminister zu ungewöhnlichen Mitteln.

Technik: Christoph Groove

Redakteurin: Insa Wrede.

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