31.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 31.10.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

31.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 31.10.2019 – langsam gesprochen als MP3

Autokonzerne PSA und Fiat Chrysler wollen fusionieren

Der französische Opel-Mutterkonzern PSA und der italienisch-amerikanische Automobilhersteller Fiat Chrysler (FCA) planen einen Zusammenschluss. Beide Unternehmen teilten mit, sie hätten sich auf offizielle Fusionsgespräche verständigt. Ziel sei, die Kräfte zu bündeln, um ein weltweit führendes Unternehmen in Zeiten nachhaltiger Mobilität zu bilden. Der geplante Automobilriese soll je zur Hälfte den Anteilseignern von FCA und PSA gehören. Mit der Fusion soll der viertgrößte Automobilhersteller der Welt entstehen mit einem angestrebten Absatz von 8,7 Millionen Fahrzeugen pro Jahr, wie es hieß.

 

Viele Tote bei Brand in pakistanischem Zug

Bei einem schweren Unglück in einem Zug im Südosten Pakistans sind mindestens 65 Menschen ums Leben gekommen, viele weitere wurden verletzt. Auslöser des Feuers war die Explosion eines Gaskochers, mit dem Passagiere ihr Frühstück zubereiten wollten, wie die Polizei mitteilte. Das dabei verwendete Bratöl habe das Feuer zusätzlich angefacht. Drei Waggons seien durch den Brand zerstört worden. Viele seien gestorben, als sie versucht hätten, sich mit einem Sprung aus dem fahrenden Zug zu retten. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Stadt Rahim Yar Khan in der südlichen Provinz Punjab.

 

Suche nach Ersatzstandort für Weltklimakonferenz

Nach der Absage Chiles, im Dezember die Weltklimakonferenz auszurichten, wird nach einer Alternative gesucht. Nordrhein-Westfalen erklärte sich bereit, mit seinem UN-Standort Bonn einzuspringen. Unklar ist, in welchem Umfang sich eine solche Großtagung binnen weniger Wochen noch vorbereiten lässt. Chile hatte wegen der schweren Proteste im Land die Ausrichtung abgesagt. Die Weltklimakonferenz gilt als einer der bedeutendsten Gipfel der Vereinten Nationen und ist mit mehreren Zehntausend Besuchern und Abgesandten mit erheblichem organisatorischen Aufwand verbunden.

 

Assad ruft Kurden zum Kampf gegen Türkei auf

Die syrische Regierung hat die von der Kurdenmiliz YPG dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) zum gemeinsamen Kampf gegen die Türkei im Norden des Landes aufgerufen. Kurden und Araber hätten einen Feind und sollten sich deshalb vereinen, erklärte das Verteidigungsministerium in Damaskus. Türkische Truppen waren am 9. Oktober in Nordsyrien einmarschiert. Sie vertrieben die YPG-Kämpfer, die Ankara wegen ihrer Nähe zu den türkischen PKK-Rebellen als Terroristen ansieht, aus der Grenzregion.

 

Twitter verbannt politische Werbung

Das Online-Netzwerk Twitter will künftig kein Geld mehr mit politischen Werbeanzeigen verdienen. Vom 22. November an seien bezahlte Anzeigen für politische Kandidaten oder Themen auf der Plattform nicht mehr erlaubt, kündigte Unternehmenschef Jack Dorsey in einer Reihe von Tweets an. Internetwerbung sei unglaublich machtvoll. Diese Macht könne in der Politik aber auch dazu missbraucht werden, Wahlergebnisse und damit das Leben von Millionen von Menschen zu beeinflussen, argumentiert Dorsey. Internetgigant Facebook will politische Werbeanzeigen aber weiterhin ungeprüft zulassen.

 

Hinterbliebene kritisieren Feuerwehr wegen Grenfell-Brand

Überlebende und Hinterbliebene der Brandkatastrophe im Londoner Grenfell Tower haben nach der Veröffentlichung des Untersuchungsberichts das Verhalten der britischen Feuerwehr scharf kritisiert. In dem Bericht ist von einem "systemischen Versagen" der Brandschützer die Rede. Sie hatten die Bewohner angewiesen, in ihren Wohnungen zu bleiben. Als "Hauptgrund" für das Feuer wird in dem fast 1000 Seiten starken Dokument die leicht brennbare Fassadenverkleidung benannt. Die Feuerwehrgewerkschaft wies alle Vorwürfe zurück. Bei dem Brand im Juni 2017 waren mehr als 70 Menschen ums Leben gekommen.

 

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