31.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 31.10.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

31.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:31

Nachrichten von Mittwoch, 31.10.2018 – langsam gesprochen als MP3

Naturkatastrophen trafen zwei Milliarden Menschen

Rund zwei Milliarden Menschen haben laut dem Roten Kreuz in den vergangenen zehn Jahren direkt unter Naturkatastrophen gelitten. Überschwemmungen hätten die Hälfte der 3750 erfassten Katastrophen ausgemacht. Die andere Hälfte setze sich vor allem aus Stürmen, Hitzewellen, Erdrutschen, Feuersbrünsten, Erdbeben und Vulkanausbrüchen zusammen, heißt es im Rot-Kreuz-Bericht 2018. Über 700.000 Menschen seien durch Unglücke dieser Art ums Leben gekommen. Die Hilfsorganisation weist darauf hin, dass Millionen der Betroffenen nach solchen Katastrophen nur unzulänglich oder gar nicht von Helfern versorgt werden könnten. :

 

Todesurteil wegen Gotteslästerung aufgehoben

In Pakistan ist das Todesurteil gegen eine wegen Gotteslästerung verurteilte Christin aufgehoben worden. Der Oberste Gerichtshof des Landes befand, dass die Vorwürfe gegen die Frau juristisch schwach begründet seien und es keinen Grund gebe, sie zu bestrafen. Sie werde sofort aus der Haft entlassen. Die mehrfache Mutter war 2010 in der Provinz Punjab wegen Beleidigung des Propheten Mohammed zum Tode verurteilt worden. Muslimische Frauen aus ihrem Dorf hatten ihr vorgeworfen, sich im Streit beleidigend über Mohammed geäußert zu haben. Das Todesurteil sorgte international für Empörung.:

 

Nur gut ein Drittel der nagelneuen Panzer einsatzbereit

Auch neue Rüstungsgüter der Bundeswehr sind oftmals nicht voll einsatzbereit. In einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Linken heißt es, von den 97 im vergangenen Jahr an die deutschen Streitkräfte ausgelieferten Großgeräten könnten derzeit nur 38 genutzt werden. Sorgen machten vor allem das Transportflugzeug A400M und der Schützenpanzer Puma. Von den Puma-Panzern ist nur knapp ein Drittel einsatzbereit, von den sieben Tiger-Kampfhubschraubern sind es nur zwei, bei den Transportflugzeugen sind es vier von acht.:

 

USA wollen Waffenruhe für den Jemen

Die USA haben einen Waffenstillstand und Friedensgespräche im Bürgerkriegsland Jemen binnen 30 Tagen gefordert. US-Verteidigungsminister Jim Mattis sagte in Washington, er gehe davon aus, dass Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate dazu bereit seien. Im Jemen herrscht seit 2014 ein Krieg zwischen vom Iran unterstützten schiitischen Huthi-Rebellen und den von Saudi-Arabien und anderen arabischen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi. Die UN warnen, bis zu 14 Millionen Menschen seien dort vom Hunger bedroht.:

 

Trump kondoliert in Pittsburgh

Begleitet von Protesten hat US-Präsident Donald Trump der "Tree of Life"-Synagoge in Pittsburgh einen Kondolenzbesuch abgestattet. Trump legte zusammen mit Ehefrau Melania und anderen Mitliedern seiner Familie Blumen und kleine Steinchen im Gedenken an die elf Juden nieder, die am Samstag von einem Rechtsradikalen erschossen worden waren. Zeitgleich demonstrierten nahe der Synagoge lautstark 1500 Menschen gegen den Präsidenten. Sie warfen ihm unter anderem vor, die rechtsextreme Szene zu hofieren.:

 

Italiens Staatsbahn will marode Alitalia übernehmen

Das staatlich kontrollierte italienische Bahnunternehmen Ferrovie dello Stato will ein Übernahmeangebot für die marode Fluggesellschaft und einstige Staatslinie Alitalia abgeben. Dies wurde in Rom offiziell mitgeteilt. Der Schritt gehört zum Rettungsplan der populistischen Regierung. Alitalia hatte 2017 Insolvenz angemeldet und fliegt seither mit Hilfe eines 900-Millionen-Euro-Brückenkredits der Regierung weiter. Die Insolvenzverwalter sollen bis zu diesem Mittwoch neue Eigentümer finden. Andernfalls könnte die EU-Kommission rechtliche Schritte gegen die staatliche Finanzierung einleiten.:

 

Facebook schwächelt

Imageprobleme und höhere Ausgaben für mehr Datenschutz haben Facebook im vergangenen Quartal zugesetzt. Der Umsatz legte zwar um 33 Prozent auf 13,7 Milliarden Dollar zu, wie der US-Internetkonzern mitteilte. Das ist allerdings das kleinste Plus seit rund sechs Jahren. Auch bei den Nutzerzahlen blieb Facebook hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Die Zahl der aktiven Nutzer pro Monat stieg bis Ende September um zehn Prozent auf 2,27 Milliarden. Erneut verlor das Unternehmen eine Million Nutzer in Europa, konnte aber eine Million in den USA hinzugewinnen.:

 

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