30.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 30.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

30.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:27

Nachrichten von Montag, 30.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Kurz gewinnt Parlamentswahl in Österreich deutlich

Die ÖVP von Ex-Kanzler Sebastian Kurz ist klarer Sieger der Parlamentswahl in Österreich. Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kommt die Partei auf 38,35 Prozent der Stimmen. Auf dem zweiten Platz folgen - trotz deutlicher Verluste - die Sozialdemokraten mit 21,54 Prozent. Noch stärker verliert die FPÖ, die bis Mai an der Regierung beteiligt war. Die rechtspopulistische Partei landet mit 17,25 Prozent auf Platz drei. Mit 12,35 Prozent schaffen die Grünen nach zwei Jahren wieder den Einzug in den Nationalrat. Dort sind mit 7,36 Prozent auch die liberalen NEOS vertreten.

 

Prozessauftakt gegen Volkswagen wegen Dieselskandal

Gut vier Jahre nach Bekanntwerden des Dieselskandals beginnt in Braunschweig der erste größere Prozess gegen Volkswagen. Geführt wird der Prozess von der Verbraucherzentrale Bundesverband, die fast 470.000 Autokäufer vertritt. Die Kläger fordern Schadenersatz, weil VW die Steuerung vieler Diesel-Modelle manipuliert hat. Die Autos stoßen dadurch im Alltagsbetrieb mehr Schadstoffe aus als zulässig wären. Die Bundesregierung hatte erst im vergangenen Jahr die Möglichkeit geschaffen, Verbraucheransprüche so zu bündeln, wie es in diesem Prozess jetzt gemacht wird.

 

Trump will Informanten in der Ukraine-Affäre treffen

US-Präsident Donald Trump hat ein Treffen mit dem anonymen Geheimdienstmitarbeiter gefordert, der die Ukraine-Affäre ins Rollen gebracht hat. Trump erklärte, wie jeder US-Bürger habe er das Recht, seinen "Ankläger" zu treffen. Dem Geheimdienstmitarbeiter warf er vor, sein Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj "komplett falsch" und "betrügerisch" dargestellt zu haben. Der US-Präsident steht im Verdacht des Amtsmissbrauchs, weil er in dem Telefonat Ermittlungen gegen den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden und dessen Sohn Hunter forderte.

 

Angespannte Lage in griechischen Flüchtlingslagern

Nach dem Tod zweier Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos befürchten die Behörden weitere Unruhen. Bei einem Feuer waren eine Mutter und ihr Kind ums Leben gekommen. Danach gab es schwere Unruhen; Feuerwehrleute wurden angegriffen. Auf insgesamt fünf griechischen Inseln sind derzeit rund 30.000 Flüchtlinge untergebracht; die Lager sind für deutlich weniger Menschen ausgelegt. Grund dafür ist, dass der Zustrom von Migranten aus der Türkei in den vergangenen Wochen stark zugenommen hat. Ihre Zahl ist die höchste seit Inkrafttreten des EU-Türkei-Flüchtlingspaktes im März 2016.

 

Maas zum Jahrestag von Genscher-Rede zu Besuch in Prag

Genau 30 Jahre nach dem legendären Aufritt des damaligen Außenministers Hans-Dietrich Genscher ist heute sein Nachfolger Heiko Maas zu Besuch in der tschechischen Hauptstadt. Er nimmt unter anderem an einer Veranstaltung in der deutschen Botschaft in Prag teil. In diese hatten sich 1989 tausende DDR-Bürger geflüchtet. Von dem Balkon der Botschaft aus überbrachte Genscher den Geflüchteten die Nachricht über ihre Ausreiseerlaubnis. Nur etwas mehr als einen Monat später, am 9. November 1989, fiel die Mauer. Sie hatte die DDR und die Bundesrepublik mehr als 28 Jahre voneinander getrennt.

 

Proteste gegen Wirtschaftskrise im Libanon

Aus Protest gegen die Wirtschaftspolitik der libanesischen Regierung sind hunderte Menschen auf die Straße gegangen. Die Demonstranten versammelten sich in mehreren Städten, um gegen soziale Missstände zu protestieren. In der Hauptstadt Beirut errichteten sie mit brennenden Reifen Straßenblockaden. Die Staatsverschuldung ist mit etwa 150 Prozent eine der höchsten der Welt. Belastend wirkt sich auch der seit acht Jahren andauernde Bürgerkrieg in Syrien aus. Mit rund 1,5 Millionen syrischen Flüchtlingen hat der Libanon, gemessen an der Einwohnerzahl, die meisten Flüchtlinge weltweit aufgenommen.

 

Abschied von Chirac - Franzosen stehen stundenlang Schlange

Stundenlang haben in Paris tausende Menschen angestanden, um sich von dem verstorbenen früheren Staatspräsidenten Jacques Chirac zu verabschieden. Vor der Kathedrale Saint-Louis-des-Invalides bildete sich am Sonntag bei Regenwetter eine mehrere hundert Meter lange Schlange. Noch am Abend warteten Menschen vor der Kirche. Wegen des großen Andrangs war die Kirche die ganze Nacht geöffnet geblieben. Der Sarg des konservativen Politikers stand im Eingang der Kirche, bedeckt von der französischen Trikolore. An der Wand hing ein riesiges Porträt Chiracs.

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