30.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 30.07.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

30.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:18

Nachrichten von Freitag, 30.07.2021 – langsam gesprochen als MP3

Bundesregierung erzielt Einigung über Testpflicht für Reiserückkehrer

Neue Regeln für die Einreise nach Deutschland sollen eine Corona-Ausbreitung durch heimkommende Sommerurlauber bremsen. Einer Vorlage aus dem Gesundheitsministerium zufolge sollen alle Reiserückkehrer einen negativen Test vorlegen, unabhängig davon, mit welchem Verkehrsmittel sie einreisen. Kontrolliert wird in Zügen oder an den Grenzen stichprobenartig. Ausgenommen sind geimpfte und genesene Personen. Diese Ausnahmen gelten nicht bei Rückkehr aus einem Gebiet mit besorgniserregenden Virusvarianten. Das Kabinett entscheidet an diesem Freitag über die Vorlage, sie soll am Sonntag in Kraft treten.

 

US-Präsident Biden stellt neue Corona-Massnahmen vor

In den USA erhalten Bürgerinnen und Bürger, die sich jetzt impfen lassen, eine Prämie in Höhe von 100 Dollar. US-Präsident Joe Biden verfügte zudem, dass alle nicht geimpften Bundesangestellten künftig durchgängig Masken tragen, Abstände einhalten und sich regelmäßigen Tests unterziehen müssen. Der Bund habe die Pflicht, für die Gesundheit seiner Angestellten zu sorgen, sagte eine Regierungssprecherin. In den USA greift die Delta-Variante des Coronavirus um sich. Viele US-Bürger wollen sich aber nicht impfen lassen.

 

Israel ruft zur dritten Corona-Impfung auf

Israel fordert alle Einwohner über 60 Jahre zu einer dritten Impfung gegen das Coronavirus auf. Die Aufforderung richte sich an alle Menschen in der betroffenen Altersgruppe, bei denen die zweite Impfung mehr als fünf Monate her sei, sagte Regierungschef Naftali Bennett. Die genannte Zeitspanne seit der zweiten Impfung ist bereits bei besonders vielen Menschen vergangen, weil die Impfkampagne im Land früh begann und sehr schnell voranging. Inzwischen sind rund 55 Prozent der Gesamtbevölkerung doppelt gegen das Coronavirus geimpft.

 

Untersuchungsausschuss gibt Maltas Regierung Mitschuld im Mordfall Caruana Galizia

Im Fall der ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia hat ein öffentlicher Untersuchungsausschuss schwere Vorwürfe gegen Maltas Regierung erhoben. Diese habe dabei versagt, die Journalistin vor Gefahren für ihr Leben zu beschützen, wie aus dem Bericht hervorging. Darin kam der Ausschuss unter anderem zu dem Ergebnis, dass sich eine "Kultur der Straffreiheit" in den obersten Riegen der maltesischen Regierung in den Jahren bis 2017, als sie getötet wurde, entwickelt habe. Ministerpräsident Robert Abela entschuldigte sich im Namen Maltas bei der Familie der Ermordeten.

 

Tunesiens Präsident ernennt erstes neues Regierungsmitglied

Tunesiens Staatschef Kaïs Saïed hat seit der weitgehenden Entmachtung der Regierung erstmals ein neues Kabinettsmitglied ernannt. Der Präsident der Republik habe ein Präsidialdekret erlassen, mit dem Ridha Gharsallaoui mit der Leitung des Innenministeriums betraut werde, erklärte das Präsidialamt. Tunesischen Medienberichten zufolge war der ehemalige Polizeibeamte Gharsallaoui zuletzt als Berater des Präsidenten in Fragen der nationalen Sicherheit tätig. Es ist die erste Neuernennung nach einer massiven Entlassungswelle, die politische Gegner Saïeds als Staatsstreich bezeichneten.

 

Russisches Labor-Modul "Nauka" ist an ISS angedockt

Russlands neues Labor-Modul "Nauka" hat nach dem Andocken an die Internationale Raumstation (ISS) für einen Schockmoment gesorgt. Nachdem das Modul am Donnerstag zunächst wie geplant an der ISS angedockt hatte, zündeten seine Triebwerke ungeplant und drehten die gesamte Raumstation um 45 Grad, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Die Besatzung der ISS konnte gegensteuern, eine Gefahr für die Raumfahrer habe nicht bestanden. Später teilte die NASA mit, das Problem sei behoben worden und alle Systeme funktionierten normal.

 

Scarlett Johansson verklagt Disney wegen Streaming-Start von "Black Widow"

Hollywood-Star Scarlett Johansson zieht gegen das Medienunternehmen Disney vor Gericht. Die Schauspielerin wehrt sich in ihrer Klage dagegen, dass das Unternehmen den Superhelden-Film "Black Widow" parallel zum Kinostart auch auf seiner Streamingplattform anbietet. Disney hatte Johansson vertraglich einen Anteil der Einnahmen an den Kinokassen durch den mit Spannung erwarteten Marvel-Streifen zugesichert. Beobachtern zufolge ist das zeitgleiche Streaming-Debüt ein Hauptgrund für den für Marvel-Verhältnisse schwachen Start des Films, der in drei Wochen "nur" 150 Millionen Dollar einspielte.

 

Deutschland-Achter belegt zweiten Platz

Die deutschen Ruderer haben bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio im Achter die Silbermedaille geholt. Neuseeland belegte bei dem Rennen Platz eins, der dritte Platz ging an Großbritannien. Neben den Briten und den Niederlanden galt Deutschland als Favorit auf die Goldmedaille. Es sind die ersten Olympischen Spiele seit 2008 in Peking, bei denen der Deutsche Ruder-Verband ohne Goldmedaille bleibt.

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