30.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 30.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

30.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:58

Nachrichten von Dienstag, 30.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

Regierungskräfte töten immer mehr Zivilisten in Afghanistan

Bei Luftangriffen und Bodeneinsätzen der afghanischen Regierungstruppen und der NATO-Truppen gibt es zunehmend zivile Opfer. Die Zahl der bei diesen Einsätzen verwundeten und getöteten Zivilisten stieg im ersten Halbjahr um 31 Prozent auf knapp 1400. Das geht aus einem Bericht der UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) hervor. Diese Entwicklung ist nach Einschätzung von Beobachtern umso bemerkenswerter, da im gleichen Zeitraum die Gesamtzahl der in Afghanistan verletzten oder getöteten Zivilisten um 27 Prozent auf rund 3800 sank.

 

Trump attackiert schwarzen Bürgerrechtler

Nach herablassenden Äußerungen über einen vorwiegend von Schwarzen bewohnten Wahlkreis in Baltimore hat US-Präsident Donald Trump einen schwarzen Bürgerrechtler beleidigt. Der Pastor Al Sharpton wurde von Trump auf Twitter als "Betrüger" und "Unruhestifter" bezeichnet. Erst kürzlich hatte der US-Präsident mit rassistischen Äußerungen über mehrere demokratische Politikerinnen einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Mit den gezielten Angriffen will Trump vermutlich seine mehrheitlich weiße Anhängerschaft für den kommenden Präsidentschaftswahlkampf mobilisieren.

 

USA und China verhandeln wieder

Nach wochenlanger Pause nehmen die USA und China ihre Handelsgespräche wieder auf. US-Finanzminister Steven Mnuchin und der Handelsbeauftragte der Vereinigten Staaten, Robert Lighthizer, werden in Shanghai erwartet. Dort kommen sie mit einer chinesischen Delegation unter Führung von Vizepremier Liu He zusammen. Beide Länder liefern sich seit einem Jahr einen erbitterten Handelskrieg. Auslöser war die Verärgerung von US-Präsident Donald Trump darüber, dass China weit mehr in die USA exportiert als umgekehrt.

 

Schottland hält Brexit-Pläne für extrem gefährlich

Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon hat dem neuen britischen Premierminister Boris Johnson vorgeworfen, insgeheim einen Brexit ohne Austrittsabkommen mit der EU anzustreben. Das sei extrem gefährlich für Schottland und das gesamte Vereinigte Königreich, sagte Sturgeon nach einem Treffen mit dem britischen Premier in Edinburgh. Johnson bezeichnete das Austiegsabkommen mit der Europäischen Union als - so wörtlich - "tot". Er wolle einen neuen Vertrag aushandeln. Großbritannien werde auf jeden Fall die EU am 31. Oktober verlassen.

 

Bandenkrieg in brasilianischem Gefängnis

Bei Kämpfen zwischen verfeindeten Banden in einem Gefängnis im Norden Brasiliens sind mindestens 57 Häftlinge getötet worden. Wie die zuständigen Behörden melden, haben sich in der Haftanstalt von Altamira im Bundesstaat Pará entsetzliche Szenen abgespielt. Allein 16 Gefangene seien enthauptet worden. Die Gefängnisse in Brasilien sind extrem überbelegt. Etwa 750.000 Menschen sitzen in dem südamerikanischen Land hinter Gittern. Höhere Insassen-Zahlen gibt es nur in den USA und China.

 

Pakistanisches Militärflugzeug stürzt in Wohngebiet

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs der pakistanischen Luftwaffe sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine sei in einem Wohngebiet am Rande der Millionenstadt Rawalpindi niedergegangen, teilte das Militär mit. Laut Rettungskräften gingen infolge der Hitzeentwicklung an der Absturzstelle fünf Häuser in Flammen auf. Mindestens 14 Leichen von Zivilisten seien bisher geborgen worden. Auch alle fünf Bordcrewmitglieder seien getötet worden. Die Absturzursache ist noch unklar.

 

Suche nach Tatmotiv in Frankfurt am Main

Nach dem tödlichen Angriff am Frankfurter Hauptbahnhof geht die Suche nach dem Motiv des Tatverdächtigen weiter. Der 40-Jährige, der am Montag einen achtjährigen Jungen vor einen einfahrenden Intercity Express gestoßen haben soll, wird laut Staatsanwaltschaft an diesem Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Bislang äußerte er sich nicht, wie eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde sagte. Der Mann soll ebenfalls die Mutter des Jungen ins Gleisbett gestoßen und dies auch bei einer weiteren Person versucht haben. Die Mutter konnte sich retten.

 

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