30.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 30.05.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

30.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 30.05.2018 – langsam gesprochen als MP3

Israel bombardiert Stellungen der Hamas

Nach Raketen- und Granatbeschuss aus dem Gazastreifen hat das israelische Militär mit Luftangriffen reagiert. Es seien 25 "militärische Ziele" der radikalislamischen Hamas getroffen worden, teilte die Armee mit. Bereits am Dienstag hatte Israels Luftwaffe zahlreiche Ziele im Gazastreifen bombardiert, nachdem aus dem Palästinensergebiet rund 70 Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert worden waren. Hamas und Islamischer Dschihad hatten sich zu dem Beschuss bekannt.

 

Hoher nordkoreanischer Funktionär fliegt in die USA

Im Zuge der Annährung zwischen den USA und Nordkorea hat sich der frühere nordkoreanische Geheimdienstchef Kim Yong Chol auf den Weg in die USA gemacht. Dies berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Der General gehört zum engeren Umfeld von Machthaber Kim Jong Un. Er wird zu Gesprächen mit US-Außenminister Mike Pompeo erwartet. Die Reise wird als Beleg gewertet, dass ein geplantes Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Kim Jong Un weiter vorbereitet wird.

 

Seehofer entschuldigt sich

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat volle Transparenz bei der Aufklärung der Unregelmäßigkeiten im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zugesagt. Zugleich entschuldigte er sich im Namen der Bundesregierung für begangene Fehler. Die Vorgänge in der BAMF-Außenstelle in Bremen bezeichnete er als handfesten, schlimmen Skandal. Dort sollen unter einer früheren Amtsleiterin mindestens 1200 Asylbescheide ohne rechtliche Grundlage ausgestellt worden sein.

 

Russischer Journalist in Kiew getötet

Der kremlkritische Reporter Arkadi Babtschenko ist mit Schussverletzungen in seiner Wohnung in Kiew entdeckt worden. Er starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Die ukrainische Polizei vermutet einen Zusammenhang zwischen der Tat und Babtschenkos Arbeit. Der 41-Jährige hatte in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren in den Tschetschenien-Kriegen gekämpft, bevor er ein renommierter Journalist wurde, der äußerst kremlkritische Ansichten vertrat. Er verließ Russland Anfang 2017, weil er nach eigenen Angaben wiederholt bedroht worden war.

 

Polizei räumt Migrantenlager in Paris

Das größte illegale Flüchtlingszeltlager in Paris wird aufgelöst. Dort leben nach Medienberichten bis zu 2000 Menschen. Die Bewohner des Camps würden in Unterkünfte in der Hauptstadtregion gebracht, kündigte Frankreichs Innenminister Gérard Collomb an. In den vergangenen Monaten hatten sich immer mehr Migranten an den Ufern zweier Kanäle in Paris angesiedelt. Hilfsorganisationen schlugen wegen der Lebensbedingungen dort mehrfach Alarm. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo fordert von der französischen Regierung schon seit Wochen, die Lager zu räumen.

 

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