30.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 30.03.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

30.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:26

Nachrichten von Montag, 30.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

Trump befürchtet 100.000 Coronavirus-Tote in den USA

US-Präsident Donald Trump befürchtet, dass durch das neuartige Coronavirus in den USA mindestens 100.000 Menschen sterben könnten. Er kündigte an, Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sollten nun bis zum 30. April gelten. Die USA sind schon seit einigen Tagen das Land mit den weltweit meisten bestätigten Corona-Fällen. Der Berater von US-Präsident Donald Trump im Kampf gegen das Coronavirus, Anthony Fauci, rechnet mit insgesamt bis zu 200.000 Todesopfern in den Vereinigten Staaten.

 

Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland steigen weiter

Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin gibt die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen jetzt mit 57.298 an - ein Plus von 4751 seit dem Sonntag. Zudem registrierte das RKI 455 Todesfälle. Dagegen meldet die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität für Deutschland 62.435 Infizierte und 541 Corona-Tote. Aufgrund der steigenden Fallzahlen versucht die Bundesregierung energisch, die Debatte über eine Lockerung der Abwehrmaßnahmen einzudämmen. Finanzminister Olaf Scholz betonte, gesundheitliche Fragen seien vorrangig. Wirtschaftsminister Peter Altmaier twitterte, die Maßnahmen könnten erst gelockert werden, wenn sich die Zahl der Neuinfektionen verlangsame.

 

Wirtschaftsweise stellen wegen Corona Sondergutachten vor

Angesicht der massiven Folgen der Corona-Pandemie für die Wirtschaft stellt der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung an diesem Montag ein Sondergutachten vor. Neben den Auswirkungen für die wirtschaftliche Entwicklung wollen die sogenannten Wirtschaftsweisen darin auch Maßnahmen anregen, mit denen die negativen Folgen abgefedert und eine Erholung der deutschen Volkswirtschaft gefördert werden könnten. Die Corona-Krise hat die wirtschaftliche Aktivität in vielen Bereichen lahmgelegt, es wird mit einer Rezession gerechnet.

 

Nigerias Präsident macht Lagos und Abuja dicht

Nigerias Präsident Muhammadu Buhari riegelt zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie die Millionenstadt Lagos und die Hauptstadt Abuja ab. Die Maßnahme solle ab Montag für 14 Tage gelten, teilt Buhari in einer TV-Ansprache mit. Alle Einwohner dieser beiden Städte müssten in ihren Wohnungen bleiben. In Nigeria sind offiziellen Angaben zufolge 97 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

 

Nordkorea berichtet von Test mit Mehrfachraketenwerfer

Nordkorea hat bei seinem jüngsten Raketentest laut eigener Darstellung einen "supergroßen Mehrfach-Raketenwerfer" eingesetzt. Das erfolgreich getestete System werde in Kürze an die Streitkräfte ausgeliefert, meldete Nordkoreas staatliche Medienagentur KCNA. Am Sonntag hatte das Regime in Pjöngjang zum vierten Mal in diesem Monat Raketen ins offene Meer gefeuert - obwohl eine UN-Resolution Nordkorea die Erprobung ballistischer Raketen verbietet.

 

Trump: Harry und Meghan müssen für Schutz in den USA selbst zahlen

Der britische Prinz Harry und Herzogin Meghan ziehen Medienberichten zufolge in die USA. Präsident Donald Trump wies das Paar darauf hin, dass die US-Regierung nicht für den Personenschutz aufkommen werde. Sicherheitskräfte müssten sie selbst bezahlen, betonte Trump. Harry und Meghan verzichten von April an auf die Anrede "Königliche Hoheit" und nehmen keine offiziellen Aufgaben mehr für das britische Königshaus wahr.

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