30.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 30.01.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

30.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:52

Nachrichten von Donnerstag, 30.01.2020 – langsam gesprochen als MP3

WHO beruft Krisentreffen wegen Coronavirus ein

Angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für diesen Donnerstag erneut den Notfallausschuss einberufen. Dies teilte WHO-Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus mit. Das Team aus 16 Experten hatte sich zuletzt zweimal dagegen entschieden, einen internationalen Notfall zu erklären. Damit wären schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung des Ausbruchs verbunden. Ghebreyesus sagte, die Verbreitung des Virus vor allem in Ländern wie Deutschland bereite der UN-Behörde Sorgen. Bisher wurden laut der WHO Infektionen aus 15 Ländern gemeldet.

 

US-Regierung will Boltons Buch wegen geheimer Informationen stoppen

Die US-Regierung will die Veröffentlichung eines Buchs von Ex-Sicherheitsberater John Bolton verhindern. Das Manuskript enthalte Geheiminformationen, heißt es in einem Schreiben des Nationalen Sicherheitsrats. Auszüge des Buchs waren der "New York Times" zugespielt worden. Laut der Zeitung bestätigt Bolton darin den zentralen Vorwurf gegen US-Präsident Donald Trump im laufenden Amtsenthebungsverfahren. Demnach soll Trump zugesagte Militärhilfen in Millionen-Höhe an die Ukraine eingefroren haben, um die Regierung in Kiew zu Korruptionsermittlungen gegen seinen Rivalen Joe Biden zu drängen.

 

Schottische Abgeordnete wollen Unabhängigkeit

Schottlands Regionalparlament in Edinburgh hat sich mit 64 zu 54 Stimmen für ein zweites Unabhängigkeitsreferendum ausgesprochen. Man sei nur zwei Tage davon entfernt, die EU-Mitgliedschaft und alle Rechte zu verlieren, die damit verbunden seien, sagte die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon im Hinblick auf den britischen EU-Austritt. Die Unabhängigkeit sei für Schottland nun der einzige Weg, um ein Teil Europas zu bleiben. Für ein Referendum ist Sturgeon auf die Zustimmung der britischen Regierung angewiesen. Premier Boris Johnson lehnt eine zweite Volksabstimmung jedoch ab.

 

Mindestens 36 Tote bei Angriffen in Demokratischer Republik Kongo

Bei Angriffen mutmaßlicher Islamisten in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 36 Menschen getötet worden. Die Leichen seien zerstückelt aufgefunden worden, so die Behörden. Die Attacke hatte sich in der Nähe der Stadt Oicha ereignet. Für das Massaker wird die islamistische Miliz Alliierte Demokratische Kräfte, ADF, verantwortlich gemacht. Die ADF kämpften ursprünglich im Nachbarland Uganda gegen den heute noch amtierenden Präsidenten Yoweri Museveni. In den 1990er Jahren wurden sie aus Uganda vertrieben und zogen sich in die Demokratische Republik Kongo zurück.

 

Koalition beschließt Maßnahmen für Arbeitsmarkt und Landwirte

Die große Koalition hat sich auf Maßnahmen zur Stärkung des Arbeitsmarkts und des Wirtschaftsstandorts Deutschland geeinigt. Für Landwirte werden zur Umsetzung der Düngemittelverordnung in den kommenden vier Jahren eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt. Zudem wird in Krisenbranchen die Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld auf 24 Monate verlängert. Reformiert werden soll auch das Steuerrecht für Mittelständler. Für die Autoindustrie soll eine Dialogplattform geschaffen werden, auf der die Konsequenzen des Strukturwandels diskutiert und neue Perspektiven für Arbeitsplätze geschaffen werden.

 

Deutsche Bank fährt 5,7 Milliarden Euro Verlust ein

Der größte Umbau in der Konzerngeschichte hat der Deutschen Bank im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 5,7 Milliarden Euro eingebrockt. Das Minus sei vollständig auf die Umstrukturierung zurückzuführen, teilte Vorstandschef Christian Sewing mit. Es ist der fünfte Jahresverlust in Folge. Sewing hatte dem größten deutschen Geldinstitut 2019 einen massiven Sanierungskurs auferlegt. Der Anleihehandel muss demnach kräftig abspecken, der Aktienhandel wird weitgehend eingestellt. Weltweit fallen 18.000 Arbeitsplätze weg. Ende Dezember beschäftigte die Deutsche Bank noch 87.600 Mitarbeiter.

 

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