30.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 30.01.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

30.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:22

Nachrichten von Mittwoch, 30.01.2019 – langsam gesprochen als MP3

Venezuelas Präsident Maduro gibt sich kompromissbereit

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat sich zwar für vorgezogene Parlamentswahlen ausgesprochen, aber eine Präsidentschaftswahl vor dem regulärem Termin im Jahr 2025 abgelehnt. Außerdem sei er zu Gesprächen mit der Opposition bereit, erklärte er in einem Interview. Was das für den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó bedeutet, ist noch unklar. Zuvor hatte Maduro noch dafür gesorgt, dass Guaidós Konten gesperrt werden und er das Land nicht verlassen darf.

 

Britisches Unterhaus will Nachverhandlungen zum Brexit

Zwei Monate vor dem Brexit ist das Risiko eines ungeordneten EU-Austritts Großbritanniens gestiegen. Das britische Unterhaus stimmte dafür, die schwierige Nordirland-Frage mit der EU nachzuverhandeln. Die Garantieklausel für eine offene Grenze zwischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland solle aus dem Brexit-Abkommen entfernt werden. Doch von der EU kam prompt ein Nein. Die EU lehne jede Änderung am Brexit-Vertrag ab, betonte Ratspräsident Donald Tusk. Dafür stellten die 27 übrigen EU-Länder eine Verschiebung des Brexit-Datums 29. März in Aussicht. Das wurde in London abgelehnt.

 

Drei Iraker unter Terrorverdacht festgenommen

Im Bundesland Schleswig-Holstein hat die Polizei drei mutmaßliche Islamisten festgenommen. Es handele sich um drei junge Männer aus dem Irak, erklärte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Zwei von ihnen wird die Vorbereitung eines Anschlags vorgeworfen, dem dritten Beihilfe dazu. Die Drei hätten einen Anschlag mit Schwarzpulver aus Silvesterraketen verüben wollen, aber auch überlegt, eine Waffe oder ein Auto zu benutzen. Die Planungen seien laut Ermittlern noch nicht besonders weit gewesen.

 

Bangkoks Luftverschmutzung schränkt Schulbetrieb ein

Wegen des andauernden Smogs über Bangkok haben viele Schüler in Thailands Hauptstadt bis nächste Woche schulfrei. Die Stadtverwaltung ordnete an, dass der Unterricht an mehr als 400 staatlichen Schulen mit sofortiger Wirkung eingestellt wird. Betroffen sind Zehntausende Schüler. Bangkoks mehr als acht Millionen Einwohner leiden schon seit Beginn des Jahres unter extrem schlechter Luft. Experten machen dafür vor allem Auto-Abgase verantwortlich. In Bangkoks Straßen herrscht chronischer Stau.

 

Italien muss Migranten auf Rettungsschiff versorgen

Italien muss den Migranten auf dem vor Sizilien ausharrenden Rettungsschiff "Sea-Watch 3" so schnell wie möglich medizinische Unterstützung, Essen und Getränke zukommen lassen. Das ordnete der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte an. Die Besatzung des Schiffs der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch hatte vor anderthalb Wochen 47 Migranten vor der libyschen Küste aufgenommen. Italien verweigert dem Schiff, das unter niederländischer Flagge fährt, die Hafeneinfahrt. Auch Deutschland und die Niederlande wollen die Migranten nicht aufnehmen.

 

USA schicken Asylbewerber nach Mexiko zurück

US-Präsident Donald Trump hat es angeordnet: Über die mexikanische Grenze eingereiste Migranten sollen für die Dauer ihres Asylverfahrens nicht mehr in den USA bleiben. Die mexikanische Regierung kritisiert das Vorgehen, erklärte sich aber bereit, zeitlich befristete Visa aus humanitären Gründen zu erteilen. Als erster Asylbewerber wurde der 55-jährige Carlos Gomez aus Honduras von den USA aus in die mexikanische Grenzstadt Tijuana gebracht. Die US-Regierung will so gegen illegale Einwanderung vorgehen und argumentiert, 90 Prozent der Asylanträge würden letztlich von Richtern abgelehnt.

 

Umsatz von Apple sinkt

Der Umsatz des amerikanischen Technologie-Konzerns Apple ist wegen schwächerer iPhone-Verkäufe vor allem in China zurückgegangen. Im abgelaufenen Quartal zum 29. Dezember gaben die Erlöse um fast fünf Prozent auf 84,3 Milliarden Dollar nach, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss mitteilte. Dessen ungeachtet hielt sich der Gewinn mit knapp 20 Milliarden Dollar fast auf Vorjahresniveau. Dabei dürfte geholfen haben, dass Apple zwar ganz offensichtlich weniger iPhones verkaufte - es aber mehr teurere Modelle im Angebot gab.

 

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