29.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 29.11.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

29.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:01

Nachrichten von Freitag, 29.11.2019 – langsam gesprochen als MP3

Weltweite Klimaproteste beginnen in Australien und Asien

Zum Auftakt neuer weltweiter Klimastreiks sind in Australien Tausende Schüler auf die Straße gegangen. Sie folgten dem Aufruf der Bewegung Fridays for Future. Die Demonstranten machten den Klimawandel für die schlimmsten Waldbrände verantwortlich, die seit Wochen im Südosten Australiens wüteten. In Japans Hauptstadt Tokio zogen Hunderte Demonstranten durch den betriebsamen Stadtteil Shinjuku. Im Laufe des Tages sind in zahlreichen anderen Ländern ähnliche Massenproteste geplant, darunter in Deutschland.

 

Polizei beendet Belagerung von Uni-Campus in Hongkong

Nach fast zweiwöchiger Belagerung hat sich die Polizei in Hongkong vom Campus der Polytechnischen Universität zurückgezogen. Dort hatten sich einige der schwersten Zusammenstöße während der Proteste der vergangenen Monate ereignet. Hunderte Polizisten stellten seit dem Vortag in den verwüsteten Gebäuden, in denen sich Demonstranten verschanzt hatten, Beweismittel sicher. Die Demonstranten riefen erneut zu Protesten an diesem Wochenende auf. Tausende Menschen protestieren seit Monaten in der chinesischen Sonderverwaltungszone gegen einen wachsenden Einfluss Pekings.

 

Trump auf Truppenbesuch in Afghanistan

US-Präsident Donald Trump hat amerikanische Soldaten auf der größten US-Militärbasis in Afghanistan in Bagram besucht. Dabei weckte er Hoffnungen auf eine Verständigung mit den Taliban. Auf die Frage einer mitreisenden Journalistin, ob die US-Regierung die Gespräche mit den Islamisten wieder aufgenommen habe, antwortete Trump nach Angaben der Reporterin mit "Ja". In einer Ansprache an die Soldaten sagte er, die Taliban wollten einen Deal. Bei seinem Kurzbesuch traf Trump auch Präsident Aschraf Ghani. Der Truppenbesuch war, wie in solchen Fällen üblich, vorab geheimgehalten worden.

 

Konservativer Kandidat gewinnt Präsidentenwahl in Uruguay knapp

Die Stichwahl um das Präsidentenamt in Uruguay hat der konservative Luis Lacalle Pou gewonnen. Noch vor Bekanntgabe des offiziellen Wahlergebnisses hat der Kandidat der regierenden Linkspartei, Daniel Martínez, seine Wahlniederlage gegen den Bewerber der rechtsgerichteten Nationalpartei eingeräumt. Die Niederlage von Martínez dürfte das Ende von 15 Jahren linksgerichteter Regierungen in dem südamerikanischen Land einleiten. Nach der Stichwahl am Sonntag hatten die beiden Kandidaten so eng beieinander gelegen, dass die Wahlbehörde die Stimmen noch einmal komplett nachzählen ließ.

 

Enthüllungen setzen Maltas Regierung unter massiven Druck

Der Mord an der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia weitet sich immer mehr zu einem politischen Skandal im kleinsten EU-Land aus. Der unlängst in dem Fall festgenommene Geschäftsmann Yorgen Fenech sieht die Hintermänner des Auftragsmordes in den obersten politischen Rängen Maltas, wie aus Justizkreisen verlautete. Der Ex-Stabschef von Regierungschef Joseph Muscat, Keith Schembri, werde von dem selbst auf Straffreiheit hoffenden Fenech bezichtigt, Urheber des Komplotts zu sein. Die Agentur Reuters berichtet, die drei Auftragsmörder hätten 150.000 Euro für den Anschlag erhalten.

 

BMW will Elektro-Mini in China bauen

Der Autobauer BMW und sein chinesischer Partner Great Wall treiben ihren Plan zur Produktion von Elektroautos in China voran. Langfristig sollen in einer gemeinsamen Fabrik jährlich rund 160.000 elektrische Fahrzeuge der BMW-Marke Mini und von Great Wall vom Band rollen. Das teilte der deutsche Autobauer zum Baubeginn der Fabrik bei Shanghai mit. Mit dem Werk stärkt BMW seine Präsenz in China. Der deutsche Konzern hält bereits eine Mehrheit an einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem Autobauer Brilliance, das Fahrzeuge der Marke BMW produziert.

 

Verdi ruft zu mehrtägigen Streiks bei Amazon auf

Am Schnäppchentag Black Friday will die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erneut Druck auf den Online-Händler Amazon im Kampf für einen Tarifvertrag ausüben. Während der umsatzstarken Einkaufstage legten die Beschäftigten an allen deutschen Standorten bis Montag die Arbeit nieder, teilte Verdi mit. Amazon hat bislang keine Bereitschaft gezeigt, Tarifverhandlungen aufzunehmen - mit der Begründung, dass die Mitarbeiter Tätigkeiten der Logistikbranche und nicht des Einzelhandels ausübten.

 

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