29.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 29.10.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

29.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:52

Nachrichten von Donnerstag, 29.10.2020 – langsam gesprochen als MP3

Robert-Koch-Institut meldet 16.774 Neuinfektionen in Deutschland

In Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages mehr als 16.000 neue Coronavirus-Infektionsfälle gemeldet worden. Wie das RKI unter Berufung auf die Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden am Mittwoch insgesamt 16.774 neue Fälle registriert, nach 14.964 neuen Fällen am Vortag. Die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie in Deutschland registrierten Infektionsfälle stieg demnach auf 481.013, die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus im Zusammenhang stehenden Todesfälle auf 10.272 - 89 mehr als am Vortag.

 

Justiz in Hongkong erhebt Anklage gegen Demokratie-Aktivisten wegen Abspaltung

Die Hongkonger Justiz hat erstmals Anklage gegen einen bekannten Demokratie-Aktivisten auf Grundlage des von China erlassenen sogenannten Sicherheitsgesetzes erhoben. Dem 19-jährigen Tony Chung wurde vor Gericht unter anderem Abspaltung vorgeworfen. Er war zuvor in unmittelbarer Nähe des US-Konsulats in Hongkong festgenommen worden. Die Justiz wirft Chung außerdem Geldwäsche und Verschwörung zur Veröffentlichung aufrührerischer Inhalte vor. Seit Juni können die Behörden in der Sonderverwaltungszone auf das von Peking verabschiedete Sicherheitsgesetz für Hongkong zurückgreifen.

 

US-Metropole Philadelphia verhängt Ausgangssperre nach Protesten gegen Polizeigewalt

Die US-Metropole Philadelphia hat wegen der Ausschreitungen nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen Afroamerikaner eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Die Stadtverwaltung kündigte das Ausgehverbot für die Zeit von Mittwochabend 21 Uhr Ortszeit bis Donnerstagmorgen 6 Uhr an. In der Stadt an der US-Ostküste war es nach tödlichen Polizeischüssen auf einen 27-jährigen Schwarzen zwei Nächte in Folge zu schweren Ausschreitungen und Plünderungen gekommen. Zwei weiße Polizisten hatten am Montag den mit einem Messer bewaffneten Mann erschossen, als dieser sich einer Festnahme widersetzte.

 

US-Pharmakonzern Gilead steigert Umsatz dank Corona-Medikament Remdesivir um fast 900 Millionen Dollar

Der US-Pharmakonzern Gilead hat eigenen Angaben zufolge im dritten Quartal seinen Umsatz um 17 Prozent auf 6,6 Milliarden US-Dollar gesteigert. Maßgeblich dazu beigetragen hat das Corona-Mittel Remdesivir mit rund 873 Millionen Dollar. Der Ertrag pro Aktie lag mit 2 Dollar und 11 Cent über den von Experten erwarteten 1 Dollar 90. Für das Gesamtjahr zeigte sich Gilead allerdings etwa pessimistischer. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz zwischen 23 und 23,5 Milliarden Dollar verglichen mit der vorherigen Prognose von 23 bis 25 Milliarden Dollar.

 

Tote und viele Vermisste nach Erdrutsch in Vietnam

Bei einem Erdrutsch infolge des Taifuns "Molave" sind in Vietnam mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 40 Menschen gelten als vermisst. Die Rettungsarbeiten würden durch das schlechte Wetter behindert, teilte die Regierung mit. Nach Angaben der Behörden löste "Molave" mit heftigen Regenfällen und starken Böen Überflutungen aus, in mehreren Millionen Haushalten fiel der Strom aus und rund 56.000 Häuser wurden zerstört. Der Taifun war am Mittwoch mit heftigem Wind, Starkregen und meterhohen Wellen über die zentralen Provinzen Quang Nam und Quang Ngai hinweggefegt.

 

Hurrikan "Zeta" trifft US-Bundesstaat Louisiana mit großer Wucht

Der Wirbelsturm "Zeta" hat mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern die US-Küste getroffen. Im Bundesstaat Louisiana verursachte er heftige Überschwemmung, ließ Häuser einstürzen und sorgte für Stromausfälle. In New Orleans starb ein Mann durch eine gerissene Stromleitung. Zuvor hatte "Zeta" Teile von Mexiko verwüstet und 27 Menschen getötet. Es ist in der noch bis November dauernden Hurrikan-Saison bereits der elfte Hurrikan, der auf Land getroffen ist, noch nie waren es mehr. Wetter-Experten sehen die hohe Zahl an Wirbelstürmen als ein Indiz für den Klimawandel.

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