29.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 29.10.2018
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Nachrichten

29.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:55

Nachrichten von Montag, 29.10.2018 – langsam gesprochen als MP3

Starke Verluste für CDU und SPD bei Hessenwahl

Bei der Landtagswahl in Hessen hat die CDU ihr schlechtestes Ergebnis seit 1966 eingefahren. Sie bleibt dennoch mit 27 Prozent stärkste Kraft. Laut vorläufigem Endergebnis folgen SPD und Grüne mit jeweils 19,8 Prozent. Für die Grünen bedeutet das ein Plus von knapp neun Prozentpunkten gegenüber der Wahl von 2013. Für die Sozialdemokraten dagegen ist es der niedrigste Wert in Hessen überhaupt. Die FDP erreicht 7,5 Prozent, die Linke kommt auf 6,3 Prozent. Mit dem Einzug der AfD, die aus dem Stand 13,1 Prozent der Stimmen erhielt, sind künftig sechs Parteien im Landtag vertreten.

 

Indonesisches Passagierflugzeug nach Start in Jakarta abgestürzt

Ein Passagierflugzeug des indonesischen Billigfliegers Lion Air ist kurz nach dem Start in Jakarta über dem Meer abgestürzt. An Bord waren nach jüngsten Behördenangaben 189 Menschen. Die Boeing 737 sei kurz nach dem Start vom internationalen Flughafen der Hauptstadt von den Radarschirmen verschwunden, sagte ein Sprecher des nationalen Such- und Rettungsdienstes. Zuletzt sei die Maschine des Inlandsflugs JT610 bei Karawang in der Provinz West-Java geortet worden. Suchtrupps machten sich auf den Weg zum vermuteten Unglücksort. Die Behörden rechnen nicht mit Überlebenden.

 

Protest in Pittsburgh gegen Antisemitismus.:

Tausende Menschen haben in Pittsburgh der Opfer des antisemitischen Angriffs auf eine Synagoge gedacht. In einem Saal im Zentrum der US-Stadt wurde eine ökumenische Trauerfeier mit hunderten Besuchern abgehalten. Tausende weitere Menschen verfolgten die Veranstaltung bei Regen im Freien. Rabbi Jeffrey Myers sagte in seiner Rede, Worte des Hasses seien in Pittsburgh nicht willkommen. Er richtete diesen Appell ausdrücklich auch an die Politiker des Landes. Am Samstag war ein Schütze in die Synagoge von Pittsburgh eingedrungen und hatte elf Menschen erschossen.

 

Bolsonaro zum neuen brasilianischen Präsidenten gewählt

Der ultrarechte Politiker Jair Bolsonaro wird Brasiliens neuer Präsident. In der Stichwahl setzte sich der 63-jährige Ex-Fallschirmjäger gegen den Kandidaten der Arbeiterpartei, Fernando Haddad, durch. Nach der Auszählung fast aller Stimmen erhielt Bolsonaro 55,5 Prozent, Haddad kam auf 44,4 Prozent. Bolsonaro wird vielfach als "Trump Brasiliens" bezeichnet. Er hatte im Wahlkampf mit frauenverachtenden, rassistischen und homophoben Äußerungen für Empörung gesorgt. Wirtschaftlich steht er für einen eher neoliberalen Kurs.

 

Mehrere Tote nach Unwettern in Italien

Heftige Unwetter haben weite Teile Italiens getroffen. Vier Männer kamen bei der Stadt Crotone in Kalabrien durch einen Erdrutsch ums Leben. Beim Hafen von Catanzaro fand die Feuerwehr einen Toten, nachdem die Strömung ein Segelboot fortgerissen hatte. In Südtirol ging eine Mure auf die Brenner-Autobahn nieder. Die wichtige Verkehrsachse zwischen Österreich und Italien wurde zwischen Brenner und Sterzing gesperrt. Die Schlechtwetterfront soll am Montag noch stärker werden. Die Behörden riefen für weite Landesteile die höchste Alarmstufe aus.

 

Bundesliga: Leverkusen schlägt Bremen 

Bayer Leverkusen hat in der Fußball-Bundesliga ein deutliches Lebenszeichen gesendet. Der zuletzt kriselnde Werksklub siegte bei Werder Bremen mit 6:2. Vizemeister Schalke 04 kam beim RB Leipzig nur zu einem torlosen Unentschieden, während der Pokalsieger Eintracht Frankfurt in letzter Minute beim 1. FC Nürnberg ein 1:1 rettete.

 

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