29.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 29.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

29.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:38

Nachrichten von Mittwoch, 29.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

Union und SPD einigen sich bei der Rente

Im Rentenstreit hat die große Koalition bei einem Spitzentreffen in Berlin einen Durchbruch erzielt. Das Rentenpaket wird schon an diesem Mittwoch im Kabinett beschlossen, wie Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) mitteilte. Der Arbeitslosenbeitrag soll demnach zum Jahreswechsel um 0,5 Punkte auf 2,5 Prozent des Bruttolohns sinken und damit kräftiger als von der Koalition geplant. Dafür steigen die Pflegebeiträge – und zwar um 0,5 Punkte. Verbesserungen soll es zudem bei der Rente für ältere Mütter geben. Generell soll das aktuelle Rentenniveau von 48 Prozent zunächst bis 2025 stabilisiert werden.

 

Mehrheit für Abschaffung der Zeitumstellung

Bei der EU-weiten Online-Umfrage hat sich die große Mehrheit der 4,6 Millionen Teilnehmer für die Abschaffung der Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst ausgesprochen. Das bestätigte eine Sprecherin in Brüssel. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur plädierten die meisten außerdem für eine dauerhafte Sommerzeit. Die EU-Kommission prüft nun, wie es mit der im EU-Recht geregelten Zeitumstellung weitergehen soll.

 

Trump verwarnt Google, Twitter und Facebook

US-Präsident Donald Trump hat eine unverhohlene Warnung an die Internetmedien gerichtet. Im Weißen Haus sagte er vor Journalisten, Google, Twitter und Facebook müssten auf der Hut sein. Zuvor hatte Trump via Twitter namentlich Google vorgeworfen, Suchergebnisse zu seinem Namen zu manipulieren, um ihn mit möglichst vielen negativen Nachrichten in ein schlechtes Licht zu rücken. Dies sei möglicherweise illegal. Google wies die Anschuldigungen des Präsidenten zurück.

 

Brasilien mobilisiert Militär an Grenze zu Venezuela

Angesichts der zunehmenden Zahl an Flüchtlingen aus Venezuela hat Brasiliens Präsident Michel Temer das Militär an der Grenze zum Nachbarland mobilisiert. Der Einsatz im nördlichen Bundesstaat Roraima ist vorerst auf zwei Wochen befristet. Ziel sei es, die "Sicherheit für brasilianische Staatsbürger, aber auch für aus ihrem Land flüchtende Venezolaner" zu gewährleisten, erklärte Temer. Auf der Flucht vor Hunger und Armut sind in den vergangenen Monaten hunderttausende Menschen aus Venezuela in die Nachbarstaaten geflohen.

 

Bundeskanzlerin Merkel beginnt Westafrika-Reise

Bundeskanzlerin Angela Merkel bricht heute zu einem dreitägigen Besuch nach Westafrika auf. Erste Station wird der Senegal sein. Dort soll es bei Gesprächen mit Präsident Macky Sall um die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder und die Bekämpfung illegaler Migration gehen. Weitere Stationen ihrer Reise sind Ghana und Nigeria. Merkel wird dabei von einer Delegation deutscher Unternehmensvertreter begleitet.

 

Orban und Salvini demonstrieren Einigkeit bei Zuwanderungspolitik

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat bei einem Besuch in Italien das harte Vorgehen von Innenminister Matteo Salvini gegen Flüchtlinge in den höchsten Tönen gelobt. Er sei sein Held und Weggefährte, sagte Orban nach einem gemeinsamen Treffen in Mailand. Salvini, der auch Chef der fremdenfeindlichen Lega ist, erklärte, beide Politiker wollten sich dafür einsetzen, dass keine Migranten mehr nach Europa kämen.

 

Letzte Ehre für die "Queen of Soul"

Zahlreiche Fans haben in Detroit im US-Bundesstaat Michigan Abschied von der verstorbenen US-Sängerin Aretha Franklin genommen. Der Leichnam in einem gold-glänzenden Sarg ist noch bis einschließlich Mittwoch im Charles Wright Museum für afro-amerikanische Geschichte aufgebahrt. Die "Queen of Soul" trägt ein rotes Kleid und rote Pumps. Franklin war am 16. August im Alter von 76 Jahren an Krebs gestorben. Nach einer Trauerfeier mit Wegbegleitern und anderen Größen wie dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton wird sie am Freitag beerdigt.

 

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