29.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 29.06.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

29.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:14

Nachrichten von Montag, 29.06.2020 – langsam gesprochen als MP3

Schon eine halbe Million Corona-Tote

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind weltweit bereits mehr als 500.000 Menschen an den Folgen einer COVID-19-Infektion gestorben. Das geht aus neuen Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor. Demnach hatte kurz zuvor zudem die Zahl der weltweit bestätigten Infektionen die Zehn-Millionen-Marke überschritten. Die meisten Todesfälle haben die USA zu beklagen. Dort starben inzwischen mehr als 125.000 Menschen an einer Corona-Infektion. An zweiter Stelle liegt Brasilien mit mehr als 57.000 Toten vor Großbritannien mit knapp 44.000 Todesopfern.

 

Neuer Anlauf für Corona-Resolution

Deutschland will einen neuen Vorstoß für eine Resolution des UN-Sicherheitsrats zur Corona-Pandemie starten. Es sei ein "Armutszeugnis" für das höchste Gremium der Vereinten Nationen, dass es sich bei diesem Thema bisher nicht einig geworden sei, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas der Deutschen Presse-Agentur. Deutschland übernimmt am 1. Juli für einen Monat den Vorsitz im Sicherheitsrat. Eine Corona-Resolution ist dort bisher an einem Streit zwischen den USA und China gescheitert, in dem es vor allem um die Rolle der Weltgesundheitsorganisation WHO geht.

 

Duda muss in Stichwahl

Bei der Präsidentenwahl in Polen hat der nationalkonservative Amtsinhaber Andrzej Duda die für eine Wiederwahl nötige absolute Mehrheit verpasst. Laut Prognosen kam er auf 41,8 Prozent der Stimmen. Damit muss Duda in zwei Wochen in einer Stichwahl gegen den oppositionellen Kandidaten Rafal Trzaskowski antreten, der 30,4 Prozent erzielte. Eine zweite Amtszeit Dudas würde das Machtmonopol der polnischen Regierungspartei PiS weiter untermauern.

 

Herbe Wahlschlappe für Partei von Macron

Bei der Endrunde der Kommunalwahlen in Frankreich haben die Grünen und ihre Verbündeten beispiellose Erfolge errungen. In einer ganzen Reihe von größeren Städten konnten sie die Rathäuser erobern. In der Hauptstadt Paris sicherte sich die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo im Bündnis mit den Grünen klar die Wiederwahl für sechs Jahre. Die Partei von Präsident Emmanuel Macron "La République en Marche" wurde hingegen vielerorts für die Reformpolitik und das Corona-Krisenmanagement der Regierung abgestraft.

 

Mississippi trennt sich von umstrittener Flagge

Inmitten der Rassismusdebatte in den USA hat das Parlament von Mississippi entschieden, ein Symbol der einstigen Sklavenhalterstaaten aus der Flagge des US-Bundesstaates zu entfernen. Beide Kongresskammern stimmten dafür, dass eine Arbeitsgruppe ein neues Design vorlegen soll. Das Andreaskreuz mit 13 Sternen soll entfallen, weil es an die sogenannten Konföderierten erinnert, die im Bürgerkrieg an der Sklaverei festhalten wollten. Mississippi ist der letzte US-Bundesstaat, dessen Flagge noch dieses Symbol enthält.

 

Airbus baut deutlich weniger Flugzeuge

Europas größter Flugzeughersteller Airbus will als Reaktion auf die Luftfahrt-Krise für zwei Jahre seine Produktion um 40 Prozent drosseln. Von der meistverkauften Baureihe A320 sollen nur noch 40 Maschinen pro Monat gebaut werden, wie Airbus-Chef Guillaume Faury mitteilte. Derzeit seien viele fertige Flugzeuge geparkt. Es werde bis Ende 2021 dauern, bevor Produktion und Auslieferungen wieder im Einklang stünden, sagte Faury der Tageszeitung "Die Welt". Im Juli will er den genauen Umfang des Stellenabbaus bei Airbus verkünden.

 

VfB Stuttgart vor Comeback

Der VfB Stuttgart kehrt in die erste Fußball-Bundesliga zurück. Der Klub blieb am letzten Spieltag trotz einer Eins-zu-drei-Niederlage gegen Darmstadt auf dem zweiten Tabellenplatz der Zweiten Liga. Der VfB-Stuttgart folgt damit als Aufsteiger Arminia Bielefeld.

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