29.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 29.05.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

29.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:45

Nachrichten von Mittwoch, 29.05.2019 – langsam gesprochen als MP3

EU-Kommissionspräsident soll bis Ende Juni gefunden werden

Die EU will nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel möglichst bis Ende Juni einen Nachfolger für Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker finden. Nach dem EU-Sondergipfel in Brüssel teilte Merkel weiter mit, EU-Ratspräsident Donald Tusk werde Vermittlungsgespräche mit dem Europäischen Parlament sowie mit den Staats- und Regierungschefs führen. Zu Beginn des Gipfels hatte die Kanzlerin noch einmal für den CSU-Politiker Manfred Weber, Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei, geworben. Doch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und andere EU-Staats- und Regierungschefs lehnen ihn ab.

 

Deutschland für ausländische Fachkräfte nur mäßig attraktiv

Für hoch qualifizierte Arbeitnehmer aus dem Ausland ist Deutschland nicht die erste Adresse. Das zeigt eine neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die an diesem Mittwoch in Berlin vorgestellt wird. Die Autoren stellen fest, dass Deutschland in der Rangfolge der attraktivsten Standorte für Fachkräfte mit Master-Abschluss oder Doktortitel nur den zwölften Platz belegt. Auf dem ersten Platz sehen die Forscher Australien, gefolgt von Schweden und der Schweiz. Die USA landen auf Platz sieben.

 

Zehntausende unterzeichnen Petition gegen AKK

Nach den Äußerungen von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer zur "Meinungsmache" im Internet haben fast 50.000 Menschen eine Online-Petition für Meinungsfreiheit unterschrieben. Der Appell wurde von den YouTubern "Marmeladenoma" und "HerrNewstime" initiiert. "Müssen sich Videos wie die des YouTubers Rezo im Wahlkampf besonderen Regeln unterwerfen?", fragen die 87-Jährige und der 29-Jährige. "Wir sagen: Nein", heißt es weiter. Kanzlerin Angela Merkel stellte sich hinter Kramp-Karrenbauer und bezeichnete die anhaltende Diskussion als "Unsinn".

 

Huawei geht gegen US-Gesetz vor

Der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei will ein US-Gesetz, das das Unternehmen von Aufträgen ausschließt, für verfassungswidrig erklären lassen. Einen entsprechenden Antrag stellte Huawei bei einem US-Gericht in Texas. Der US-Kongress hatte das Gesetz im Sommer vergangenen Jahres verabschiedet. Es verbietet US-Behörden und ihren Vertragspartnern, Technologie von Huawei etwa beim Aufbau des Mobilfunknetzes der nächsten Generation zu verwenden. Grund ist der Verdacht, dass Huawei die Ausrüstung zu Spionagezwecken missbrauchen könnte. Das Unternehmen hat dies stets zurückgewiesen.

 

Amnesty wirft Myanmar neue Verbrechen vor

Amnesty International wirft dem Militär in Myanmar neue Kriegsverbrechen im Bundesstaat Rakhine vor. Seit Januar hätten Soldaten willkürlich Zivilisten festgenommen, gefoltert und außergerichtliche Hinrichtungen vorgenommen, teilte die Menschenrechtsorganisation in Berlin mit. Etwa 30.000 Menschen seien vertrieben worden. Amnesty kritisierte die myanmarischen Behörden, die humanitären Organisationen den Zugang zu den betroffenen Gebieten verweigerten. Auslöser des scharfen Vorgehens waren demnach Anschläge auf Polizeiposten durch die buddhistische Miliz "Arakan Army" im Januar.

 

Jedes vierte Kind hat keine Kindheit

Die Situation für Kinder in aller Welt hat sich nach einer Studie des Hilfswerks Save the Children in den vergangenen 20 Jahren deutlich verbessert. Allerdings wachsen noch immer 690 Millionen Jungen und Mädchen unter erbärmlichsten Bedingungen auf, wie die Organisation mitteilte. Sie sind von Gewalt, Mangelernährung oder Kinderarbeit betroffen. Save the Children erfasste Daten aus 176 Ländern. Am besten ist die Kindheit in Singapur geschützt. Dahinter kommen Schweden, Finnland, Norwegen und Slowenien. Deutschland liegt auf Platz sechs. Am Ende der Rangliste stehen Länder südlich der Sahara.

 

Australischer "Junge mit dem Ei" spendet für Christchurch-Familien

Der australische Teenager Will Connolly hat mehr als 60.000 Euro für die Opfer des rassistisch motivierten Terrorangriffs auf zwei Moscheen in Neuseeland gespendet. Der 17-Jährige wurde bekannt, weil er einem rechten Senator ein Ei auf den Kopf schlug. Dieser hatte den Anschlag mit muslimischer Einwanderung in Zusammenhang gebracht. In seiner Heimat nennt man Connolly den "Jungen mit dem Ei". Viele Leute spendeten Geld für seine Verteidigung, die er aber schließlich gratis bekam. So konnte er die Spenden nun weiterreichen. - Bei dem Anschlag in der Stadt Christchurch starben 51 Menschen.

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