29.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 29.05.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

29.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 29.05.2018 – langsam gesprochen als MP3

Italienische Populisten kritisieren Staatschef Mattarella

Nach dem Scheitern der Regierungsbildung in Italien üben die populistischen Parteien Fünf Sterne und Lega scharfe Kritik an Staatschef Sergio Mattarella. Der Vorsitzende der Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi Di Maio, erklärte, er wolle sicherstellen, dass bei der nächsten Wahl "nicht derselbe Präsident" an der Macht sei. Ein Amtsenthebungsverfahren sei durchaus möglich. Die geplante Koalition zwischen Fünf Sternen und Lega war geplatzt, weil Mattarella einen eurokritischen Politiker nicht zum Finanzminister ernennen wollte. Inzwischen gab der Staatschef dem Finanzexperten Carlo Cottarelli den Auftrag zur Regierungsbildung.

 

Politiker warnen vor Fremdenhass und Rassismus

Anlässlich des 25. Jahrestages des Anschlags von Solingen haben deutsche Politiker zum Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit aufgerufen und vor Rassismus gewarnt. Bundesaußenminister Heiko Maas sagte in einem Interview, es sei beschämend, dass auch heute noch viele Menschen, die aus der Türkei nach Deutschland gekommen seien, im Alltag diskriminiert würden. Türkische Zuwanderer seien hierzulande nicht nur willkommen, sondern auch ein Teil Deutschlands. Bundesjustizministerin Katarina Barley nannte den Anschlag von Solingen ein Symbol für Hass und Menschenfeindlichkeit.

 

Seehofer und Cordt vor Innenausschuss zu BAMF-Skandal

In der Affäre um zu Unrecht bewilligte Asylanträge stehen Bundesinnenminister Horst Seehofer und die Präsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Jutta Cordt, an diesem Dienstag vor dem Innenausschuss des Bundestags Rede und Antwort. Die Parlamentarier verlangen Aufklärung darüber, wem wann konkrete Informationen zu den Missständen vorlagen und wie darauf reagiert wurde. Mitarbeiter der BAMF-Außenstelle in Bremen sollen zwischen 2013 und 2016 unrechtmäßig rund 1200 Asylanträge bewilligt haben.

 

Trump und Abe fordern vollständige Abrüstung Nordkoreas

US-Präsident Donald Trump und Japans Regierungschef Shinzo Abe drängen darauf, dass Nordkorea vollständig abrüstet. Die Atom-, Chemie- und biologischen Waffen sowie das Raketenprogramm müssten unbrauchbar gemacht werden, teilte das Weiße Haus nach einem Telefonat Trumps und Abes mit. In Singapur soll es am 12. Juni ein Treffen zwischen dem US-Präsidenten und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un geben.

 

Macron nimmt Magazin gegen Drohungen von Erdogan-Anhängern in Schutz

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich vor das Politikmagazin "Le Point" gestellt, das wegen einer kritischen Titelgeschichte zum türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan massiv angefeindet wird. Es sei "absolut inakzeptabel", dass Werbeplakate von "Le Point" von den Kiosken genommen würden, "nur weil sie den Feinden der Freiheit missfallen", so Macron. In dem Magazin wird Erdogan als "Diktator" bezeichnet.

 

Durchsuchungen in vier europäischen Ländern wegen G20-Krawallen

Knapp elf Monate nach den schweren Krawallen beim G20-Gipfel in Hamburg hat die Polizei in Italien, Spanien, Frankreich und der Schweiz Wohnungen durchsucht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft und der Polizei wurden die Ermittler dabei auch von der europäischen Behörde Eurojust mit Sitz in Den Haag unterstützt. Das Gipfeltreffen der 20 wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt im Juli 2017 war von massiven Ausschreitungen überschattet worden.

 

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