28.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 28.11.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

28.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 28.11.2019 – langsam gesprochen als MP3

Trump unterzeichnet Gesetze zu Hongkong

US-Präsident Donald Trump hat die vom Kongress beschlossenen Gesetze zur Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong unterzeichnet. So können bei Menschenrechtsverstößen US-Sanktionen verhängt werden. Außerdem wird der Export von Tränengas, Pfefferspray, Gummigeschossen und Elektroschockern an die Hongkonger Polizei verboten. Die Gesetze seien in der Hoffnung verabschiedet worden, dass die Vertreter Chinas und Hongkongs ihre Differenzen einvernehmlich beilegten, sagte Trump. Chinas Vize-Außenminister Le Yucheng missbillligte die Gesetze als Einmischung in "innere Angelegenheiten".

 

Entrüstung über Angriff auf iranisches Konsulat

Der Irak hat den Angriff auf das iranische Konsulat in Nadschaf verurteilt. Der Vorfall spiegele nicht die Perspektive des Irak wieder, hieß es aus dem Außenministerium. Ein Sprecher des iranischen Außenamts sagte, der Iran erwarte eine "lückenlose Aufklärung und ein konsequentes Vorgehen gegen die Täter". Demonstranten hatten am Mittwoch das iranische Konsulat in der südirakischen Stadt Nadschaf gestürmt und angezündet. Im Irak kommt es seit einiger Zeit zu Massenprotesten. Die Demonstranten werfen der Regierung unter anderem vor, von ausländischen Mächten wie dem Iran kontrolliert zu werden.

 

Gericht verlängert Haftstrafe für Ex-Präsident Lula

Ein Berufungsgericht in Brasilien hat die Verurteilung des früheren Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva wegen einer Korruptionsaffäre bestätigt. Das Gericht erhöhte die bisherige Strafe um etwas mehr als vier Jahre auf 17 Jahre und einen Monat Haft. Lula wird beschuldigt, Baufirmen im Gegenzug für die Renovierung eines Landguts bei staatlichen Aufträgen bevorteilt zu haben. Der Ex-Präsident weist alle Vorwürfe zurück und sieht diese als politisch motiviert an. Lula war vor drei Wochen aus dem Gefängnis entlassen worden, da er gegen die Verurteilung noch vorgehen kann.

 

Deutschland zahlt künftig mehr für die NATO

Vom Jahr 2021 an wird Deutschland einen genauso hohen Anteil an den Gemeinschaftskosten der NATO tragen wie die USA. Darauf hätten sich die 29 Mitgliedstaaten des Militärbündnisses kurz vor dem Jubiläumsgipfel in London verständigt, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Mit dem Geld aus der Gemeinschaftskasse werden zum Beispiel die Bündniszentrale in Brüssel und die militärischen Hauptquartiere finanziert. Für Deutschland würde die Änderung des Verteilungsschlüssels bei konstanten Kosten eine jährliche Mehrbelastung von mehr als 33 Millionen Euro bedeuten.

 

Benin wirft EU-Botschafter raus

Die Regierung in Benin hat EU-Botschafter Oliver Nette aufgefordert, bis zum 1. Dezember den westafrikanischen Staat zu verlassen. Der Deutsche habe sich an "umstürzlerischen" Aktivitäten beteiligt, sagte Regierungssprecher Alain Orounla. Ein hochrangiger Beniner Diplomat erklärte, Nette habe die Zivilgesellschaft wiederholt zu Demonstrationen gegen die Regierung aufgerufen. Seit der Parlamentswahl im April gibt es in Benin immer wieder Proteste. Präsident Patrice Talon wird vorgeworfen, das Land in einen autoritären Staat zu verwandeln. Die Europäische Union ist ein wichtiger Geldgeber Benins.

 

Leipzig im Champions-League-Achtelfinale

Der Fußball-Bundesligaklub RB Leipzig hat sich erstmalig für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Den Sachsen genügte im vorletzten Gruppenspiel zu Hause ein 2 zu 2 gegen den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon. Dagegen sind Borussia Dortmunds Chancen auf die Teilnahme am Achtelfinale der Champions League erheblich gesunken. Der Bundesligaklub unterlag 1 zu 3 beim FC Barcelona. In der übernächsten Woche empfängt Dortmund beim letzten Gruppenspiel Slavia Prag.

 

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