28.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 28.11.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

28.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:12

Nachrichten von Mittwoch, 28.11.2018 – langsam gesprochen als MP3

Präsident der Ukraine warnt vor drohendem Krieg

Nach dem jüngsten Zwischenfall im Schwarzen Meer stehen die Zeichen zwischen Russland und der Ukraine weiter auf Konfrontation: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko warf Russland eine massive Truppenverlegung an die Grenze zur Ukraine vor und warnte vor einem drohenden Krieg. Heute tritt in Teilen der Ukraine das Kriegsrecht in Kraft. Russlands Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow sagte, das könnte zu einer weiteren Eskalation führen. Die russische Justiz ging derweil gegen die festgenommenen ukrainischen Marinesoldaten vor. Zwölf von ihnen wurden auf der Krim in Untersuchungshaft genommen.

 

EU unterstützt Afghanistan finanziell

Afghanistan erhält von der Europäischen Union weitere Finanzhilfen. Die EU-Kommission hat dem Krisenland am Hindukusch 474 Millionen Euro zugesagt. Damit wolle man bei Reformen im öffentlichen Sektor sowie in den Bereichen Gesundheit, Justiz, Wahlen und Migration helfen, sagte Entwicklungskommissar Neven Mimica bei einer Afghanistan-Konferenz in Genf. Mit dem Geld sollen auch Fortschritte im Kampf gegen Korruption und bei Einhaltung der Menschenrechte erzielt werden. Die EU stehe Seite an Seite mit Afghanistan, um für eine bessere Zukunft des Landes zu sorgen, betonte Mimica.

 

USA verhängen Sanktionen gegen Nicaraguas Vizepräsidentin

Angesichts der Unterdrückung regierungskritischer Proteste in Nicaragua haben die USA Sanktionen gegen das engste Umfeld von Präsident Daniel Ortega verhängt. Auf der Liste der von den Strafmaßnahmen Betroffenen, die das US-Finanzministerium am Dienstag veröffentlichte, stehen jetzt auch Ortegas Ehefrau, Vizepräsidentin Rosario Murillo, und der nationale Sicherheitsberater Ernesto Moncada Lau. US-Präsident Donald Trump unterschrieb einen Erlass, der die Sanktionen möglich macht. Bereits im Juli hatten die USA Sanktionen gegen ranghohe Funktionäre der nicaraguanischen Regierung verhängt.

 

Enges Rennen bei Stichwahl in Georgien erwartet

Die Georgier entscheiden an diesem Mittwoch in einer Stichwahl, wer künftig Präsident der Ex-Sowjetrepublik wird. Um das Amt bewerben sich Ex-Außenministerin Salome Surabischwili und Ex-Außenminister Grigol Waschadse. Gut 3,5 Millionen Menschen sind zu der Abstimmung aufgerufen. Präsident Giorgi Margwelaschwili war nicht mehr angetreten. Die frühere französische Botschafterin Surabischwili war als Favoritin in den ersten Wahlgang Ende Oktober gegangen. Sie erhielt aber mit 38,6 Prozent nur wenig mehr Stimmen als ihr schärfster Konkurrent Waschadse. Er kam auf 37,7 Prozent.

 

Eintägiger Streik droht Verkehr in Griechenland lahmzulegen

Aus Protest gegen bestehende und weitere Sparmaßnahmen haben die großen griechischen Gewerkschaftsbünde zu einem 24-stündigen Ausstand aufgerufen. Busse und Metro verkehren nicht, die Fähren bleiben in den Häfen vertäut. In Athen und anderen Großstädten sind Demonstrationen angekündigt. Die Gewerkschaften verlangen von der Regierung, den harten Sparkurs zu beenden. Sie fordern die Erhöhung des Mindestlohns von 586 auf 751 Euro im Monat, die Rücknahme von Rentenkürzungen sowie Steuersenkungen. Am 18. Dezember will das Parlament über den Etatplan der Regierung für 2019 abstimmen.

 

Ermittler: Abgestürzte Lion-Air-Maschine war "nicht flugtüchtig"

Der Absturz einer indonesischen Passagiermaschine mit 189 Todesopfern hätte vermutlich verhindert werden können. Die indonesische Flugaufsichtsbehörde KNKT konstatiert in einem vorläufigen Untersuchungsbericht nach der Auswertung des Datenschreibers, dass die Boeing 737 Max 8 des Billigfliegers bereits bei einem Flug am Vortag des Unglücks "nicht flugtüchtig" gewesen sei. Die Maschine war dann am 29. Oktober kurz nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt. Die Piloten hatten demnach mehr als zwei Dutzend Mal versucht, die Maschine aus dem Sinkflug nach oben zu ziehen, am Ende ohne Erfolg.

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