28.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 28.09.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

28.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:32

Nachrichten von Freitag, 28.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

Türkischer Präsident Erdogan startet politische Gespräche in Berlin

Bei einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nimmt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan an diesem Freitag die politischen Gespräche seines Staatsbesuchs in Deutschland auf. Anschließend trifft er Kanzlerin Angela Merkel. Am Nachmittag ist eine Zusammenkunft mit deutschen und türkischen Wirtschaftsvertretern geplant. Der Tag klingt mit einem Staatsbankett beim Bundespräsidenten aus. Der Besuch stößt vor dem Hintergrund inhaftierter Deutscher und dem Druck auf Medien und Zivilgesellschaft in der Türkei auf Protest. Nichtregierungsorganisationen haben zu Demonstrationen aufgerufen.

 

Richterkandidat Kavanaugh gibt sich aggressiv

Supreme-Court-Kandidat Brett Kavanaugh ist den Missbrauchsvorwürfen der Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford vor dem US-Senat in einer aggressiven und aufgebrachten Rede entgegengetreten. Ford hatte ihre Anschuldigungen gegen den Richterkandidaten von US-Präsident Donald Trump zuvor in ihrer Befragung vor dem Justizausschuss bekräftigt. Sie ließ keinen Zweifel daran, dass es Kavanaugh gewesen sei, der 1982 bei einer Schülerparty versucht habe, sie zu vergewaltigen. Kavanaugh wies die Anschuldigungen mehrfach zurück.

 

Italien plant noch mehr Schulden für 2019

Die Regierung in Italien hat sich darauf geeinigt, im kommenden Jahr deutlich mehr Schulden zu machen. Die Vize-Premierminister Luigi Di Maio und Matteo Salvini planen mit einer Neuverschuldung von 2,4 Prozent der Wirtschaftsleistung. Zuvor hatte es Streit über die Defizitgrenze mit dem parteilosen Finanzminister Giovanni Tria gegeben. Er wollte die Neuverschuldung auf 1,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts begrenzen. Mit den Schulden will die Regierung aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega unter anderem Steuersenkungen und ein Bürgereinkommen realisieren.

 

Niederländische Polizei vereitelt Terroranschlag

Die Sicherheitsbehörden in den Niederlanden haben nach eigenen Angaben einen Terroranschlag auf eine Großveranstaltung vereitelt. Sieben Verdächtige seien festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Vorbereitungen für die Tat seien "sehr weit fortgeschritten" gewesen. Nach Angaben der Ermittler wollten die Verdächtigen dabei Sprengstoffgürtel und Sturmgewehre einsetzen. Die sieben Männer planten laut Staatsanwaltschaft außerdem, an einem anderen Ort eine Autobombe zu zünden. Einer von ihnen habe als Vorsatz ausgegeben, viele Menschen zu töten.

 

Keine Chance für Zwei-Staaten-Lösung

Die Chancen auf eine Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israelis und Palästinensern bleiben nach Reden beider Seiten bei den UN weiter ungewiss. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, er freue sich auf die Zusammenarbeit mit US-Präsident Donald Trump bei dessen "Friedens-Deal". Trump hatte angekündigt, binnen vier Monaten einen Friedensplan für den Nahen Osten vorzulegen. Er versucht mit finanziellem Druck, die Palästinenser zurück an den Tisch zu holen. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas trübte die Aussichten jedoch und warf den USA vor, die Hoffnung auf eine Lösung untergraben zu haben.

 

Flugausfälle wegen Ryanair-Streiks in sechs europäischen Ländern

Passagiere des Billigfliegers Ryanair sind an diesem Freitag erneut von Streiks des fliegenden Personals betroffen. Gewerkschaften in sechs europäischen Ländern haben zu der neuerlichen Streikwelle aufgerufen. In Deutschland beteiligen sich die Piloten der Vereinigung Cockpit (VC) und die bei Verdi organisierten Flugbegleiter. Wie viele Flüge tatsächlich ausfallen, blieb aber zunächst unklar. Das Unternehmen hat vergleichsweise wenige Flüge für den Freitag gestrichen, der auf den Ferienbeginn in einigen deutschen Bundesländern fällt.

 

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