28.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 28.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

28.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 28.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

Erdogan plant offiziellen Staatsbesuch

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung Ende September zu einem offiziellen Staatsbesuch nach Deutschland kommen. Das Blatt beruft sich auf Regierungskreise in Berlin und Ankara. Im April hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine allgemein gehaltene Einladung übermittelt. Ein hochrangiger türkischer Diplomat sagte zu "Bild", Erdogan wolle auch auf einer Veranstaltung zu seinen Landsleuten sprechen. Eine entsprechende Halle in Berlin wird laut der Zeitung bereits gesucht.

 

Längste Mondfinsternis des Jahrhunderts sichtbar

Der Mond hatte sich zur längsten totalen Finsternis des Jahrhunderts in spektakulärem Rot präsentiert. Das seltene Naturschauspiel dauerte etwa 103 Minuten und war in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas sichtbar. Eine Mondfinsternis zeigt sich nur bei Vollmond, wenn die Erde zwischen Sonne und Mond steht. Außerdem war ein so heller und großer Mars am Himmel zu sehen wie zuletzt vor 15 Jahren. Erst am 9. Juni 2123 wird es eine drei Minuten längere Mondfinsternis geben.

 

Tsipras übernimmt Verantwortung für Waldbrände

Auf einer Krisensitzung seines Kabinetts in Athen hat Ministerpräsident Alexis Tsipras die politische Verantwortung für die vielen Opfer der verheerenden Waldbrände in Griechenland übernommen. Die Opfer der Flammen hätten auf ungerechtfertigte und unglaubliche Weise ihr Leben verloren, sagte der Regierungschef. Nach dem folgenschwersten Feuerunglück in Europa im 21. Jahrhundert ist die Zahl der Todesopfer auf 87 gestiegen. Eine Ursache für die verheerende Wirkung der Brände sei der illegale Bau von Häusern, die zu nahe an Wäldern errichtet worden seien. 

 

Tote bei Protesten im Gazastreifen

Die israelische Armee hat nach palästinensischen Angaben zwei Palästinenser an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen erschossen, mehr als 200 wurden verletzt. Die Armee teilte mit, rund 7000 Palästinenser hätten an Protesten teilgenommen. Sie hätten Steine auf Soldaten geworfen und Reifen in Brand gesetzt. Seit Ende März kommt es besonders freitags zu gewaltsamen Auseinandersetzungen an der Grenze des Gazastreifens. Dabei wurden bisher 156 Palästinenser getötet. Vor einer Woche starb dabei erstmals seit vier Jahren ein israelischer Soldat.

 

Clinton plädiert für weiteres Engagement gegen Aids.:

In Amsterdam ist nach fünf Tagen die Welt-Aids-Konferenz zu Ende gegangen. Zum Schluss rief der ehemalige US-Präsident Clinton die internationale Gemeinschaft auf, bei der Bekämpfung des HI-Virus standhaft zu bleiben. Nachdem die Zahl der HIV-Neuinfektionen in den vergangenen zehn Jahren rückläufig gewesen war, nimmt sie laut der UN-Organisation UNAIDS in etwa 50 Ländern wieder zu. Demnach gibt es etwa 130.000 Neu-Infizierte pro Jahr, vor allem in Osteuropa und Zentralasien. Die Vereinten Nationen haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Epidemie bis 2030 zu beenden.

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