28.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 28.06.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

28.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 28.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

Türkisches Verfassungsgericht erklärt Haft von Yücel für rechtswidrig

Das Verfassungsgericht in Ankara hat die Untersuchungshaft des ein Jahr in der Türkei inhaftierten "Welt"-Reporters Deniz Yücel für rechtswidrig erklärt. Das Recht auf persönliche Freiheit und Sicherheit sei verletzt worden, urteilten die Richter. Zudem erhält Yücel einen Schadenersatz umgerechnet von rund 3800 Euro. Eine getrennte Schadenersatzklage laufe aber noch, sagte Yücels Anwalt. Yücel saß ein Jahr ohne Anklageschrift in der Türkei im Gefängnis, zeitweise in Einzelhaft. Erst im Februar 2018 kam Yücel nach politischem Tauziehen zwischen Berlin und Ankara frei und durfte ausreisen.

 

G20-Gipfel der großen Wirtschaftsnationen im japanischen Osaka begonnen

Im japanischen Osaka hat das zweitägige Treffen der Staats- und Regierungschefs der 20 großen Industrie- und Schwellenländer begonnen. Für Deutschland nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel teil, die bereits eine erste Unterredung mit US-Präsident Donald Trump führte. Auf der Tagesordnung des Gipfels steht zunächst eine Lagebeurteilung der Weltwirtschaft. Dabei dürfte es auch um den Handelsstreit zwischen den USA und China gehen. Für Kontroversen dürfte zudem das Thema Klimaschutz sorgen.

 

Biden bei zweiter Debatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber unter Druck

Bei der zweiten TV-Debatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber ist Umfragefavorit Joe Biden unter Druck geraten. Mehrere der Kandidaten gingen den früheren Vizepräsidenten bei der Debatte in Miami scharf an. Der 38-jährige Abgeordnete Eric Swalwell etwa rief den 76-jährigen Biden auf, er solle "den Stab weitergeben". Die schwarze Senatorin Kamala Harris kritisierte Biden für wohlwollende Äußerungen über Rassentrennung befürwortende Senatoren in den 1970er-Jahren. Der frühere Vize von Barack Obama selbst fuhr in der TV-Debatte scharfe Attacken gegen Präsident Donald Trump.

 

US-Grenzhilfen in Milliardenhöhe gebilligt

Das US-Repräsentantenhaus hat 4,6 Milliarden Dollar (das sind ungefähr vier Milliarden Euro) für die Bekämpfung der humanitären Krise an der Grenze zu Mexiko freigegeben. Ein Teil des Geldes soll auch in den Grenzschutz fließen. Die Kongresskammer verabschiedete das entsprechende Gesetz mit 305 zu 102 Stimmen. Der Beschluss gilt als Niederlage der demokratischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. Sie wollte der Regierung strengere Regeln für die Unterbringung von Migrantenkindern auferlegen, konnte sich aber nicht gegen die Republikaner und einige Mitglieder ihrer eigenen Partei durchsetzen.

 

Deutsche Bank kann nach Stresstest aufatmen

Die Deutsche Bank hat den zweiten Teil des jährlichen US-Stresstests bestanden. Das teilte die Federal Reserve, also die Notenbank der Vereinigten Staaten, mit. In den vergangenen Jahren war das Frankfurter Institut mit seiner US-Tochter dreimal bei der Prüfung durchgefallen. Die erste Runde des Fed-Stresstests in der vorigen Woche hatte die Bank bereits ohne Schwierigkeiten bestanden. Die 2009 eingeführten Prüfungen sollen sicherstellen, dass Geldhäuser eine Wirtschaftskrise überstehen würden. Die Deutsche Bank wurde in den USA mehrfach wegen Rechtsverstößen verurteilt.

 

Chefdesigner Jony Ive verlässt Apple

Nach drei Jahrzehnten bei Apple geht Chefdesigner Jony Ive eigene Wege. Er werde sich selbständig machen, aber weiter für Apple tätig sein, teilte der US-Konzern mit. Der 52-jährige Brite war maßgeblich an der Entwicklung wichtiger Produkte, etwa des iPhones, beteiligt. Er verantwortete auch die Architektur des neuen Konzernsitzes im kalifornischen Cupertino. Ive gehörte zu den engsten Mitarbeitern des verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs. Er kam Anfang der 90er Jahre zu dem Unternehmen und leitet dort seit 1996 das Designteam. Die Apple-Aktie reagierte auf die Ankündigung mit Kursverlusten.

 

Frauen-WM: England im Halbfinale

Englands Fußball-Frauen haben zum zweiten Mal das Halbfinale der Weltmeisterschaft erreicht. Die Mannschaft von Trainer Phil Neville setzte sich im ersten Viertelfinalspiel mit 3:0 souverän gegen Norwegen durch. Jill Scott, Ellen White und Lucy Bronze erzielten die Treffer im Stadion von Le Havre. Am Dienstag trifft England auf den Sieger der Partie zwischen Gastgeber Frankreich und Titelverteidiger USA.

 

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