28.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 28.04.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

28.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 28. April 2018 – langsam gesprochen als MP3

Keine Kompromisse zwischen Merkel und Trump:

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist von US-Präsident Donald Trump mit demonstrativer Herzlichkeit im Weißen Haus empfangen worden. Eine wesentliche Annäherung in zentralen Streitfragen war bei ihrem Kurzbesuch aber nicht erkennbar. Weder im Konflikt um das Atomabkommen mit dem Iran noch um die US-Strafzölle gaben Merkel und Trump Kompromisse bekannt. Sollten die Fronten im Handelsstreit zwischen der EU und den USA weiter verhärtet bleiben, treten am 1. Mai Einfuhrzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium in Kraft.

 

Trump will Sanktionen gegen Nordkorea nicht aufheben:

US-Präsident Donald Trump will den wirtschaftlichen Druck auf das kommunistische Nordkorea aufrechterhalten. Die Strafmaßnahmen blieben in Kraft, sagte Trump. Er wolle die Fehler früherer US-Regierungen nicht wiederholen. Der Druck werde bis zur vollständigen Denuklearisierung beibehalten. Zuvor hatten sich Nord- und Südkorea bei einem Gipfeltreffen darauf geeinigt, die geteilte Halbinsel schrittweise von Atomwaffen zu befreien und den seit fast sieben Jahrzehnten andauernden Kriegszustand zu beenden. Die Übereinkunft zwischen Nord- und Südkorea wurde international begrüßt - auch von Trump. 

 

Blutige Proteste am Gaza-Streifen:

Bei neuen Konfrontationen mit israelischen Soldaten sind im Gazastreifen vier Palästinenser getötet worden. Mehr als 150 Menschen wurden durch Schüsse verletzt. Auch Tränengas sei zum Einsatz gekommen, so das Gesundheitsministerium in Gaza. Laut Augenzeugen bewarfen Palästinenser die Soldaten mit Steinen. Seit Ende März sind 45 Palästinenser bei Massenprotesten getötet worden, mehr als 5500 wurden verletzt. Auslöser für die Ausschreitungen sind die Feiern zum 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels.

 

Weiter Proteste gegen Regierung in Armenien:

In Armenien halten wenige Tage vor der Wahl des neuen Regierungschefs durch das Parlament die Massenproteste an. Der amtierende Ministerpräsident Karen Karapetjan lehnte Gespräche mit Oppositionsführer Nikol Paschinjan ab. Dieser soll nach dem Willen der Demonstranten die Regierung führen. Die Opposition drohte derweil mit neuen Protesten. Sollte die Abstimmung über einen neuen Regierungschef am Dienstag scheitern, wolle Paschinjan seine Anhänger mobilisieren. Regierungsgegner demonstrieren seit dem 13. April gegen Korruption und Armut in der Ex-Sowjetrepublik.

 

Demonstranten fordern Neuwahlen in Slowakei:

Zwei Monate nach dem Mord an dem Enthüllungsjournalisten Jan Kuciak in der Slowakei haben erneut Tausende Menschen gegen die Regierung protestiert. Derweil findet eine Petition für Neuwahlen immer mehr Unterstützer. Die Bürger verlangten in der Hauptstadt Bratislava, die erst in zwei Jahren geplante Parlamentswahl vorzuziehen. Der bereits erfolgte Austausch mehrerer Regierungsmitglieder sei zu wenig, um das Vertrauen der Bevölkerung in die staatlichen Institutionen wieder herzustellen, erklärten die die parteiunabhängigen Organisatoren. 

 

Tote bei Messerattacke in chinesischer Schule:

Ein 28-jähriger Mann hat in China neun Kinder an seiner ehemaligen Schule mit einem Messer erstochen. Zwölf Schüler wurden laut Behörden verletzt. Die Kinder zwischen zwölf und 18 Jahren waren nach dem Unterricht auf dem Heimweg, als der Mann sie angriff. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter in Gewahrsam. Sein vermutetes Tatmotiv war Hass - er sei in seiner Schulzeit gemobbt worden, sagte er den Behörden. In China ist der Besitz von Waffen zwar illegal, dennoch gibt es immer wieder tödliche Attacken.

 

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