28.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 28.01.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

28.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:28

Nachrichten von Montag, 28.01.2019 – langsam gesprochen als MP3

USA warnen die Führung Venezuelas

In der Venezuela-Krise haben die USA eine Warnung an die Regierung in Caracas gerichtet. Der Nationale Sicherheitsberater John Bolton erklärte, jede Form von Gewalt oder Einschüchterung gegen amerikanische Diplomaten, den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó oder das von der Opposition dominierte Parlament wären ein schwerer Anschlag auf den Rechtsstaat. Ein solches Vorgehen hätte eine deutliche Reaktion Washingtons zur Folge. Konkreter äußerte sich Bolton nicht. In Venezuela selbst forderte Guaidó die Soldaten des Landes erneut auf, Staatschef Nicolas Maduro nicht länger die Treue zu halten.

 

Psychiatrische Erkrankungen bei Soldaten bleiben konstant

Auch Jahre nach dem Ende des Kampfeinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan geht die Zahl der an Kriegstraumata erkrankten Soldaten kaum zurück. 2018 wurde bei 182 Soldaten eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) diagnostiziert - zwölf mehr als im Jahr 2017, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf den Sanitätsdienst der Bundeswehr berichtet. Seit 2014 ist die Bundeswehr nur noch zur Ausbildung und Beratung der Streitkräfte in Afghanistan. Das Verteidigungsministerium erklärte, häufig nähmen Betroffene erst Jahre nach dem auslösenden Ereignis Hilfsmöglichkeiten wahr.

 

Merkel zeigt Verständnis für Israels Iranpolitik

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erneut Verständnis für Sorgen Israels mit Blick auf den Iran gezeigt. Die Führung in Teheran betreibe eine Politik, die bedrohlich sei für Israel, sagte Merkel in einem Interview mit dem israelischen Rundfunk. Daher sei es richtig, dass die israelische Regierung ihre Sicherheitsinteressen vertrete. Zur Situation in Syrien sagte die Kanzlerin, Deutschland setze sich dafür ein, dass das iranische Militär nicht so nah an die Golanhöhen herankomme. Der Iran ist neben Russland ein Verbündeter des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad und unterstützt ihn im Bürgerkrieg.

 

Chinesischer Menschenrechtsanwalt Wang zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt

Der prominente chinesische Bürgerrechtsanwalt Wang Quanzhang ist zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Tianjin befand ihn der Untergrabung der Staatsgewalt für schuldig. Der Anwalt, der sich für politische Freiheiten und bürgerliche Rechte eingesetzt hatte, sitzt schon seit dreieinhalb Jahren in Haft. Die Verhandlung fand erst Ende Dezember statt. Seine Kanzlei hatte unter anderem den berühmten Künstler Ai Weiwei vertreten. Kanzleigründer Zhou Shifeng wurde ebenfalls wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" zu sieben Jahren Haft verurteilt.

 

IS bekennt sich zu Terrorattacke auf Kirche

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat den Doppelanschlag auf eine katholische Kirche im Süden der Philippinen für sich reklamiert. Zwei Selbstmordattentäter hätten sich im Namen der Dschihadisten in die Luft gesprengt, hieß es in einer im Internet verbreiteten Mitteilung. Der Anschlag ereignete sich auf der Insel Jolo in der gleichnamigen Stadt. Die erste Explosion fand in der Kathedrale während eines Gottesdienstes statt. Die zweite wurde auf dem Parkplatz gezündet, als Sicherheitskräfte eintrafen. Bei dem Attentat wurden mindestens 20 Menschen getötet und über 100 weitere verletzt.

 

Früherer Starbucks-Chef erwägt US-Präsidentschaftskandidatur

Der frühere Chef der Kaffeehauskette Starbucks, Howard Schultz, erwägt eine Präsidentschaftskandidatur. Er überlege, im kommenden Jahr als unabhängiger Kandidat der Mitte gegen Amtsinhaber Donald Trump ins Rennen zu gehen, sagte Schultz im Sender CBS. Er sei sein Leben lang Demokrat gewesen. Aber Demokraten wie Republikaner versagten darin, die für das amerikanische Volk notwendigen Schritte zu gehen. Besonders die Demokraten fürchten eine Schwächung im Rennen um die Präsidentschaft, sollte Schultz antreten.

 

Viele Lkw-Fahrer bei Kontrolle in Hessen unter Alkoholeinfluss

Bei einer Kontrollaktion hat die Polizei in Hessen fast 80 Lastwagenfahrern wegen hohen Alkoholkonsums die Weiterfahrt untersagt. Von den rund 1200 auf Autobahn-Raststätten und Parkplätzen kontrollierten Lkw-Fahrern hätten 190 unter Alkoholeinfluss gestanden, teilte das Polizeipräsidium Mittelhessen mit. Bei 79 von ihnen seien mehr als 0,5 Promille gemessen worden, weswegen die Polizei den Fahrtantritt untersagt habe. Unter den Fahrzeugen war nahe Darmstadt auch ein Gefahrguttransporter, der Salpetersäure geladen hatte. Der Fahrer hatte rund 1,5 Promille Alkohol in der Atemluft.

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