27.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 27.11.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

27.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 27.11.2019 – langsam gesprochen als MP3

Von der Leyens EU-Kommissionsteam stellt sich zur Wahl

Das EU-Parlament stimmt an diesem Mittwoch über das Team der künftigen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ab. Nur wenn die neue EU-Kommission als Ganzes grünes Licht erhält, können die CDU-Politikerin und ihre 26 Kommissare am 1. Dezember an den Start gehen. Die 61-Jährige kann mit einer deutlichen Mehrheit rechnen. Neben Sozial- und Christdemokraten signalisierten am Abend auch die Liberalen im Europaparlament Unterstützung für das Personalpaket. Von der Leyen soll die erste Frau an der Spitze der Kommission und die erste Deutsche seit fünf Jahrzehnten werden.

 

Neuer Schlagabtausch zwischen Israel und Gazastreifen

Auch zwei Wochen nach der Tötung eines ranghohen Dschihad-Kommandeurs im Gazastreifen durch die israelische Luftwaffe bleibt die Lage in Nahost sehr gespannt. Aus dem Gazastreifen wurden am Abend zwei Raketen auf Israel abgefeuert, von denen eine abgefangen wurde. Danach beschoss die israelische Luftwaffe Stellungen der radikalislamischen Hamas und der Miliz "Islamischer Dschihad". Dabei seien eine Waffenfabrik und unterirdische Tunnel getroffen worden, teilte die Armee mit. Derzeit gilt eigentlich eine von Ägypten und den Vereinten Nationen vermittelte Waffenruhe, die aber sehr brüchig ist.

 

Papst Franziskus räumt Korruptionsskandal im Vatikan ein

Papst Franziskus hat einen Finanzskandal im Vatikan eingestanden. Auf dem Rückflug von Tokio nach Rom sagte der Pontifex, es habe "Fälle von Korruption" gegeben. Das Gute daran sei, dass die "internen Mechanismen" im Vatikan zur Aufdeckung solcher Skandale funktionierten. Konkret geht es um Ermittlungen zu Kirchenspenden, die unter anderem in fragwürdige Immobiliengeschäfte in London geflossen sein sollen. Die vatikanische Justiz ermittelt in dem Fall gegen fünf Mitarbeiter der Kurie, darunter einen Staatssekretär und den Direktor der Finanzaufsicht, Tommaso Di Ruzza.

 

Landesweite Proteste in Kolumbien angekündigt

Die Protestbewegung in Kolumbien hat für diesen Mittwoch zu einem neuen Generalstreik aufgerufen. Die Gewerkschaften werfen der Regierung vor, Reformen zu Lasten von Arbeitern, Rentnern und Berufsanfängern durchsetzen zu wollen. Seit Tagen gehen in dem südamerikanischen Land Zehntausende Menschen gegen die Regierung auf die Straße. Am Rande kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen, bei denen mindestens vier Menschen getötet wurden. Präsident Iván Duque hatte am Freitag einen "Nationalen Dialog" ausgerufen. Er kündigte inzwischen Maßnahmen zur Entlastung von Familien und Ruheständlern an.

 

Bolivien nähert sich den USA wieder an

Nach dem Rücktritt des linken bolivianischen Präsidenten Evo Morales will die Interimsregierung die diplomatischen Beziehungen zu den USA wieder normalisieren. Das Außenministerium nominierte nach elf Jahren erstmals wieder einen Botschafter für die Vereinigten Staaten. Der damalige Präsident Morales hatte 2008 den US-Botschafter wegen angeblicher Einmischung in die inneren Angelegenheiten Boliviens des Landes verwiesen. Im Gegenzug wiesen auch die Vereinigten Staaten den bolivianischen Vertreter aus. Seither haben beide Länder wechselseitig nur Geschäftsträger entsandt.

 

Namibia wählt Präsidenten und Parlament

In Namibia sind heute 1,4 Millionen Stimmberechtigte zur Wahl eines neuen Parlaments und eines Präsidenten aufgerufen. Trotz einer Rezession, eines Korruptionsskandals und einer Dürre dürfte die seit der Unabhängigkeit 1990 regierende Swapo-Partei erneut stärkste Kraft werden. Der 78-jährige Präsident Hage Geingob von der Swapo bewirbt sich für ein zweites Mandat, zehn Kandidaten treten gegen ihn an, darunter erstmals eine Frau. Obwohl das Land reich an Bodenschätzen wie Uran und Diamanten ist und als beliebtes Urlaubsland gilt, steckt es seit 2016 in einer schweren Wirtschaftskrise.

 

Waldbrand bedroht Santa Barbara

Im Süden Kaliforniens ist ein schwerer Waldbrand außer Kontrolle geraten. Mehrere Hundert Einsatzkräfte sowie Löschflugzeuge und Hubschrauber sind im Einsatz. Die Flammen bewegen sich immer weiter auf die dichtbesiedelten Küstenstädte Santa Barbara und Goleta zu. Die Behörden ordneten die Evakuierung von rund 2400 Häusern an. Das sogenannte Höhlenfeuer war am Montag im Los Padres National Forest bei Los Angeles ausgebrochen und breitete sich rasch auf mehr als 1600 Hektar aus. Erst im Oktober war in Kalifornien wegen verheerender Waldbrände der Notstand ausgerufen worden.

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