27.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 27.09.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

27.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Nachrichten von Montag, 27.09.2021 – langsam gesprochen als MP3

SPD nach Bundestagswahl stärkste Kraft

Bei der Bundestagswahl ist die SPD laut dem vorläufigen Endergebnis stärkste Kraft geworden. Die SPD erzielt demnach 25,7 Prozent der Stimmen, die Union 24,1 Prozent. Die Grünen rangieren mit 14,8 Prozent auf Rang drei vor der FDP mit 11,5 und der AfD mit 10,3 Prozent. Die Linke kommt mit 4,9 Prozent nur deshalb in den neuen Bundestag, weil sie drei Direktmandate holt. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,6 Prozent und damit minimal höher als 2017. Mit 735 Abgeordneten wird das deutsche Parlament eine neue Rekordgröße erreichen. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, welche Parteien tatsächlich die künftige Bundesregierung bilden werden.

 

SPD-Triumph in Mecklenburg-Vorpommern

Die Sozialdemokraten haben mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig an der Spitze in Mecklenburg-Vorpommern mit 39,6 Prozent der Stimmen einen klaren Sieg bei der Landtagswahl eingefahren. Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis reichte es für die bisher mitregierende CDU nach neuerlichen Verlusten wieder nur zu Platz drei. Die Christdemokraten können 13,3 Prozent der Stimmen für sich verbuchen. Die AfD kommt auf 16,7 die Linke auf 9,9 Prozent. Wieder in den Landtag in Schwerin einziehen werden die FDP und die Grünen. Die Liberalen erreichten 5,8 Prozent der Stimmen, die Grünen 6,3.

 

SPD gewinnt Abgeordnetenhauswahl in Berlin

Die SPD hat die Abgeordnetenhauswahl in Berlin gewonnen. Die Partei mit Spitzenkandidatin Franziska Giffey erreichte nach Auszählung aller Stimmbezirke 21,4 Prozent und landete vor den Grünen, die auf 18,9 Prozent kamen. Die CDU erreichte 18,1, die Linke 14 Prozent. Die AfD kam auf 8 Prozent, die FDP erzielte 7,1. Wie bisher kann die Bundeshauptstadt damit künftig nur von einem Dreierbündnis regiert werden. Für Diskussionen sorgte die Abstimmung wegen organisatorischer Probleme. Aufgrund fehlender Stimmzettel konnten einige Wähler ihre Stimme erst deutlich nach dem offiziellen Wahlschluss abgeben.

 

Island schreibt doch nicht Geschichte

Im neuen Parlament von Island sind die Frauen doch nicht in der Mehrheit - entgegen der ursprünglichen Annahme der Wahlkommission. Eine Nachzählung ergab, dass lediglich 30 der 63 Mandate von Frauen gewonnen wurden, wie die Kommission in Reykjavik mitteilte. Demnach verloren drei Frauen die ihnen zunächst zugeschriebenen Sitze. In keinem Land Europas haben Frauen im Parlament eine Mehrheit. Island hätte somit nach der Wahl vom Samstag Geschichte schreiben können.

 

Iran verweigert Zugang zu Nuklear-Werkstatt

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wirft Iran vor, Zusagen zur Überprüfung seiner Atomanlagen nicht vollständig zu erfüllen. Die IAEA habe zwar die Speicherkarten in ihren Kameras an Atomanlagen weitgehend tauschen können. Entgegen der Zusagen vom 12. September sei das den Inspektoren in einer Werkstatt zum Bau von Zentrifugen-Komponenten in Karadsch aber nicht erlaubt worden. Die Vereinbarung hatte dazu geführt, dass der Westen auf eine neue Resolution verzichtete, in der der Iran im Zusammenhang mit seinem Atomprogramm erneut kritisiert worden wäre.

 

Australien lässt Teilnahme an Klimakonferenz offen

Australiens Regierungschef Scott Morrison lässt seine Teilnahme an der Weltklimakonferenz COP26 offen. Er wisse noch nicht, ob er zu dem Treffen im November nach Glasgow reisen werde, sagte Morrison in einem Interview. Er habe dieses Jahr bereits mehrere Auslandsreisen absolviert und viel Zeit in Quarantäne verbracht, erklärte Morrison. Seine Regierung hat als mögliches Datum für das Erreichen der Treibhausgas-Neutralität das Jahr 2050 genannt, macht bisher aber keine verbindlichen Vorgaben. Australien ist der weltgrößte Kohleexporteur und setzt weiter hauptsächlich auf fossile Energieträger.

 

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