27.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 27.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

27.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:30

Nachrichten von Montag, 27.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

Iran zieht gegen USA vor Internationalen Gerichtshof

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag verhandelt von diesem Montag an über eine Klage des Iran gegen die von den USA im Atomstreit mit Teheran verhängten Wirtschaftssanktionen. Die Strafmaßnahmen verstießen gegen ein Freundschaftsabkommen, das die USA 1955 mit der Regierung des Schahs von Persien abgeschlossen hatten, argumentiert der Iran. Die mündliche Anhörung in dem Prozess ist für Dienstag angesetzt. US-Präsident Donald Trump hatte das 2015 zwischen dem Iran und den vier ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates sowie Deutschland vereinbarte Atomabkommen im Mai einseitig gekündigt.

 

Abrüstungsexperten beraten über Schranken für Killerroboter

Die Gefahren durch Killerroboter stehen ab diesem Montag im Mittelpunkt einer neuen UN-Verhandlungsrunde in Genf. Zahlreiche Staaten wollen autonome Waffen verbieten. Länder, die solche Waffen entwickeln, wollen den technischen Fortschritt aber nicht behindern. An den Verhandlungen nehmen mehr als 75 Länder teil, darunter Deutschland. Autonome Waffen lernen mit Hilfe künstlicher Intelligenz selbst, welche Ziele sie ansteuern, zerstören oder töten. Sie werden noch nicht eingesetzt, sind technisch aber bereits möglich.

 

Kolumbien: Referendum zur Korruptionsbekämpfung gescheitert

In Kolumbien ist ein Referendum gegen Korruption an mangelnder Beteiligung gescheitert. Wie die Wahlbehörden mitteilten, nahmen bei der Abstimmung weniger als ein Drittel der 36 Millionen Wahlberechtigten teil. Dadurch wird das Ergebnis nicht gesetzlich bindend. Das Referendum ging auf eine Initiative im Senat zurück. Bei einem erfolgreichen Ausgang wäre das Parlament verpflichtet gewesen, härtere Gesetze gegen Korruption zu erlassen. Entscheidend war wohl die Wahlmüdigkeit bei vielen Kolumbianern - das Referendum war bereits die vierte Wahl in dem südamerikanischen Land in diesem Jahr.

 

Gericht in Myanmar vertagt Urteil gegen Reuters-Reporter

In Myanmar ist das Urteil gegen zwei inhaftierte Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters um eine Woche vertagt worden. Das Gericht in Rangun begründete dies mit einer Erkrankung des vorsitzenden Richters. Kyaw Soe Oo und Wa Lone drohen bis zu 14 Jahre Haft, weil sie sich illegal geheime staatliche Dokumente beschafft haben sollen. Sie waren im Dezember verhaftet worden, als sie für einen Artikel über die Ermordung von zehn Männern und Jungen recherchierten, die der Muslim-Minderheit der Rohingya angehörten. Weltweit hatten sich Prominente für die Freilassung der Journalisten eingesetzt.

 

Gewaltausbruch in Chemnitz nach Tod eines 35-Jährigen

Nach dem gewaltsamen Tod eines 35-Jährigen in Chemnitz sind rund 800 mutmaßliche Rechte durch die sächsische Stadt gezogen. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Nutzer des Kurzbotschaftendienstes Twitter schrieben über Jagdszenen auf Migranten. Zur Demonstration hatte eine rechte Ultra-Fußballvereinigung auf Facebook aufgerufen. Hintergrund war ein Streit am Rande des Stadtfestes zwischen Angehörigen verschiedener Nationalitäten, bei dem der 35-Jährige Deutsche zu Tode kam. Die Bürgermeisterin der Stadt zeigte sich erschüttert von den Ereignissen.

 

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