27.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 27.07.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

27.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:57

Nachrichten von Dienstag, 27.07.2021 – langsam gesprochen als MP3

Nord- und Südkorea nehmen Kommunikation wieder auf

Nach monatelanger Funkstille haben Nord- und Südkorea ihre direkten Verbindungskanäle wieder in Betrieb genommen. Ein Sprecher des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in sagte, beide Seiten hätten sich darauf verständigt, "so schnell wie möglich das Vertrauen wiederherzustellen und die Beziehungen zu verbessern". In einem Briefwechsel habe sich Moon mit Kim Jong Un auf diesen ersten Schritt geeinigt. Nordkorea hatte im Juni 2020 die Leitungen gekappt, als sich die Beziehungen nach dem gescheiterten Gipfel zwischen Kim und dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump verschlechterten.

 

USA wollen Kampfeinsatz im Irak beenden

US-Präsident Joe Biden hat ein offizielles Ende des US-Kampfeinsatzes im Irak bis Ende dieses Jahres angekündigt. Bei einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Mustafa al-Kadhemi im Weißen Haus sagte Biden, die Beziehungen der beiden Länder stünden vor einer "neuen Phase". Man werde sich auf Ausbildung und Beratung der irakischen Streitkräfte konzentrieren. Die USA unterstützten Bagdad auch weiter im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat", fügte er hinzu. Derzeit befinden sich noch 2500 US-Soldaten im Irak.

 

USA fordern Tunesien zur Achtung der Demokratie auf

Nach der Entmachtung der tunesischen Regierung hat die US-Führung den Präsidenten des nordafrikanischen Landes, Kais Saied, zur Achtung der demokratischen Prinzipien aufgefordert. US-Außenminister Antony Blinken telefonierte nach Angaben seines Ministeriums mit Saied. Dieser hatte am Sonntag die Entlassung von Ministerpräsident Hichem Mechichi sowie die vorläufige Aussetzung der Arbeit des Parlaments verkündet. Die Regierungspartei Ennahda sprach von einem Putsch. Am Montag lieferten sich Anhänger beider politischer Seiten in Tunis Straßenkämpfe.

 

Russland sperrt Nawalnys Internetauftritt

Vor der Parlamentswahl im September hat die russische Internetaufsicht die Webseite des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny gesperrt. Insgesamt seien auf Beschluss der Generalstaatsanwaltschaft in Moskau 49 Internetauftritte zeitgleich blockiert worden, berichteten Nawalnys Vertrauter Leonid Wolkow und die unabhängige Organisation Roskomswoboda. Unter den blockierten Seiten sind auch jene von Nawalnys wichtigsten Organisationen. Die Maßnahmen zielten darauf ab, die Aktivitäten der Opposition vor der Wahl weiter zu behindern, erklärte Wolkow, der selbst im Exil in Litauen lebt. 

 

US-Grenze bleibt für Europäer geschlossen

Die USA verweigern Europäern und anderen Ausländern wegen des Coronavirus weiter die Einreise ins Land. Aufgrund der Delta-Variante würden die Reisebeschränkungen beibehalten, machte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, deutlich. Die Corona-Fallzahlen stiegen wieder, vor allem unter den Ungeimpften, betonte sie. Und es sei wahrscheinlich, dass sich das in den kommenden Wochen fortsetzen werde. Die USA hatten vor mehr als einem Jahr die Einreise für Bürger aus der EU, Großbritannien, China und anderen Ländern eingeschränkt. Die EU hob im Juni ihre Beschränkungen für US-Bürger auf. 

 

Tesla macht Milliardengewinn

Der US-Elektroautobauer Tesla hat erstmals einen Quartalsgewinn von mehr als einer Milliarde Dollar ausgewiesen. Zwischen dem 1. April und dem 30. Juni verbuchte das Unternehmen einen Überschuss von 1,1 Milliarden Dollar - das sind umgerechnet 0,85 Milliarden Euro. Der Umsatz verdoppelte sich auf zwölf Milliarden Dollar, wie der Konzern in Palo Alto in Kalifornien weiter mitteilte. Das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk lieferte im zurückliegenden Quartal mehr als 200.000 Autos an seine Kunden aus - so viele wie noch nie seit seiner Gründung.

 

Japans Tennis-Star Osaka bei Olympia ausgeschieden

Die japanische Tennisspielerin Naomi Osaka ist bei den Olympischen Spielen in Tokio überraschend im Achtelfinale ausgeschieden. Die Weltranglisten-Zweite unterlag der Tschechin Marketa Vondrousova klar in zwei Sätzen. Osaka hatte das olympische Feuer entzündet und galt als Favoritin für die Goldmedaille. Auch die Nummer eins und drei der Weltrangliste sind bereits ausgeschieden. Die Olympischen Spiele werden weiter von einem Anstieg der Corona-Infektionen im Großraum Tokio überschattet. Die Stadt wies einem Medienbericht zufolge nun Kliniken an, mehr COVID-Betten zur Verfügung zu stellen.

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