27.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 27.02.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

27.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:17

Nachrichten von Donnerstag, 27.02.2020 – langsam gesprochen als MP3

Trump sieht nur "sehr geringes" Coronavirus-Risiko

Nach dem Einbruch der Aktienmärkte und Warnungen der Gesundheitsbehörden vor einer Ausbreitung des Coronavirus in den USA, versucht Präsident Donald Trump zu beschwichtigen. Das Risiko für Amerikaner sei weiterhin "sehr gering", es gebe keinen Grund zur Panik, betonte er vor Journalisten im Weißen Haus. Die USA seien sehr gut vorbereitet. Trump ernannte seinen Vizepräsidenten Mike Pence zum Sonderbeauftragten im Kampf gegen COVID-19. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gibt es bislang 15 bestätigte Neuinfektionen im Land.

 

Schlag gegen Rechtsterrorismus in den USA

In den USA sind vier mutmaßliche Mitglieder der Neonazi-Gruppierung "Atomwaffen Division" festgenommen worden. Die Männer sollen sich verschworen haben, um Juden und andere Minderheiten sowie investigative Journalisten zu bedrohen und zu terrorisieren, wie das Justizministerium mitteilte. Sie sind zwischen 20 und 24 Jahre alt und werden nun in Seattle im Bundesstaat Washington unter Anklage gestellt. Die "Atomwaffen Division" gilt als extrem fanatisch und gewaltbereit. Sie wird mit mehreren Morden und Anschlagsplanungen in den vergangenen Jahren in den USA in Verbindung gebracht.

 

Israels Botschafter sieht Deutschlands Demokratie in Gefahr

Nach dem rechtsterroristischen Anschlag im hessischen Hanau vor einer Woche macht sich Israels Botschafter in Deutschland Sorgen um die Demokratie im Land. Keine demokratische Gesellschaft könne überleben, wenn Minderheiten permanent bedroht oder geschädigt würden, sagte Jeremy Issacharoff der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Eine offene Gesellschaft könne viele Dinge tolerieren, aber niemals Gewalt. Issacharoff appellierte an Juden und Muslime, ihre Religionszugehörigkeit nicht zu verstecken. Mehr Sicherheit könne nicht dadurch erreicht werden, dass Menschen ihre Identität, ihre Religion verheimlichten.

 

Maas droht Waffenlieferanten im Libyen-Konflikt

Außenminister Heiko Maas hat den Staaten, die trotz des UN-Verbots weiter Waffen und Kämpfer nach Libyen schicken, mit Konsequenzen gedroht. Insbesondere diejenigen Länder, die sich im Januar beim Berliner Libyen-Gipfel zu dem seit 2011 bestehenden Waffenembargo bekannt hätten, müssten sich bei Verstößen verantworten, forderte der SPD-Politiker in New York. Er nahm an einer Sitzung des Weltsicherheitsrats zum Libyen-Konflikt teil. UN-Generalsekretär António Guterres nannte ausdrücklich die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Russland und die Türkei. Er sprach von einem Skandal.

 

Neue Regierung in Tunesien

Knapp fünf Monate nach der Parlamentswahl und einer schwierigen Suche hat Tunesien eine neue Regierung. Das Parlament sprach dem Kabinett von Elyes Fakhfakh Donnerstagfrüh das Vertrauen aus. Wie die Nachrichtenagentur TAP berichtete, stimmten 129 Abgeordnete für die Regierung, 77 dagegen, einer enthielt sich. Vor gut einem Monat hatte Präsident Kais Saied den früheren Minister Elyes Fakhfakh, der die Ressorts Finanzen und Tourismus leitete, mit der Regierungsbildung beauftragt.

 

Gewalt bei Protesten auf griechischen Inseln

Auf mehreren griechischen Ägäis-Inseln sind die Proteste gegen den Bau neuer Flüchtlingslager eskaliert. Auf Lesbos gab es Verletzte, als Demonstranten Polizisten mit Steinen bewarfen und diese mit Tränengas, Blendgranaten und dem Einsatz von Gummigeschossen reagierten. Auch auf Chios griffen Demonstranten Polizeibeamte an. Zeugen sprachen von einer kriegsähnlichen Situation. Auf fünf Inseln sind derzeit mehr als 38.000 Asylsuchende in völlig überfüllten Lagern untergebracht. Die griechischen Bewohner fürchten um ihre Sicherheit und Gesundheit.

 

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