26.11.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 26.11.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

26.11.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:36

Nachrichten von Freitag, 26.11.2021 – langsam gesprochen als MP3

Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

In Südafrika ist Wissenschaftlern zufolge eine neue Variante des Coronavirus entdeckt worden. Die Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529 weise eine sehr hohe Anzahl von Mutationen auf, teilten die Forscher auf einer Pressekonferenz mit. Sie gebe in dem Land "Anlass zur Sorge". Die Wirksamkeit von Impfstoffen gegen die Variante sei noch unklar. Auch Gesundheitsminister Joe Phaahla bezeichnete die Variante als ernsthaft besorgniserregend. Sie sei Ursache für einen exponentiellen Anstieg der gemeldeten Fälle in Südafrika.

 

500.000 Menschen in Europa durch Corona-Impfung gerettet

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die Corona-Impfungen allein in Europa mindestens einer halben Million Menschen das Leben gerettet haben. Allein bei den über 60-Jährigen seien in rund 30 europäischen Ländern seit Beginn der Impfkampagne insgesamt 470.000 Menschenleben gerettet worden, heißt es in einer WHO-Studie. Jüngere Altersgruppen wurden nicht berücksichtigt. Impfstoffe täten das, was sie versprächen, nämlich Leben zu retten, sagte WHO-Europadirektor Hans Kluge. Ohne die Vakzine wäre die Todeszahl in manchen Ländern doppelt so hoch.

 

RKI registriert abermals Höchststand bei Corona-Neuinfektionen

Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Neuinfektionen in Deutschland hat wieder einen Rekord erreicht. Das Robert Koch-Institut meldet 76.414 neue Fälle innerhalb eines Tages. Das sind etwa 500 mehr als am Vortag. Die bundesweite Sieben-Tage Inzidenz steigt auf 438,2 und damit auf den 19. Höchststand in Folge. Am Vortag betrug dieser Wert 419,7. Die Zahl der Todesopfer der Pandemie kletterte um 357 auf 100.476. Angesichts der Lage diskutieren Bund und Länder sowie geschäftsführende und künftige Bundesregierung, ob verschärfte Beschränkungen nötig sind.

 

Grüne benennen ihr Regierungspersonal

Die deutsche Umweltpartei Die Grünen zieht mit drei Frauen und zwei Männern in die neue Bundesregierung. Kanzlerkandidatin und Co-Parteichefin Annalena Baerbock wird die erste Frau an der Spitze des Außenministeriums. Co-Parteichef Robert Habeck wird Minister für Wirtschaft und Klimaschutz. Der frühere Parteichef Cem Özdemir soll Landwirtschafts- und Ernährungsminister werden. Die Parteilinke Steffi Lemke übernimmt das Ressort Umweltschutz und Anne Spiegel aus Rheinland-Pfalz wird Familienministerin. Jetzt müssen noch die Mitglieder der Grünen über diese Personalvorschläge entscheiden.

 

Regierungsbildung in Prag verzögert sich weiter

In Tschechien liegt Präsident Miloš Zeman nach einem positiven Corona-Test im Krankenhaus. Der 77-Jährige werde dort behandelt, sein Arbeitsprogramm sei ausgesetzt, teilte sein Büro mit. Zeman sollte eigentlich an diesem Freitag den bisherigen Oppositionsführer Petr Fiala zum neuen Ministerpräsidenten ernennen. Zeman war erst wenige Stunden zuvor aus dem Krankenhaus entlassen worden, in dem er seit der Parlamentswahl wegen einer chronischen Erkrankung behandelt worden war. Bis auf weiteres bleibt die bisherige Regierung unter dem Multimilliardär Andrej Babiš geschäftsführend im Amt.

 

Friedensnobelpreisträgerin soll nicht nach Oslo reisen dürfen

Die philippinische Regierung will die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Journalistin Maria Ressa womöglich an der Reise zur Preisverleihung nach Oslo hindern. Die Nachrichtenagentur AFP zitiert aus Gerichtsunterlagen, wonach für die 58-Jährige "Fluchtgefahr" bestehe. Ressa habe keinen "zwingenden Grund" für ihre Reise nach Norwegen vorgebracht. In Oslo soll sie für ihre Verdienste um die Meinungsfreiheit ausgezeichnet werden. Die ehemalige CNN-Korrespondentin ist derzeit nur gegen Kaution auf freiem Fuß. Auf den Philippinen drohen ihr wegen Verleumdung bis zu sechs Jahre Gefängnis.

 

Sphinx-Allee in Luxor in Ägypten feierlich wiedereröffnet

Mit einer aufwendigen Show ist die antike Sphinx-Allee im ägyptischen Gouvernement Luxor wiedereröffnet worden. Der 2,7 Kilometer lange Weg verbindet die großen Tempel von Luxor und Karnak am Ostufer des Nils. Die restaurierte Allee mache Luxor "zum größten Freilichtmuseum der Welt", sagte Außenminister Chalid al-Anani. Die Straße wurde vor rund 3400 Jahren unter Pharao Amenhotep dem Dritten errichtet. Sie wird beidseitig von rund 1350 Sphinxen mit menschlichen Köpfen gesäumt. Im alten Ägypten wurde sie jährlich zum Opet-Fest als Prozessionsweg genutzt. Entdeckt wurde sie im Jahr 1949.

 

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