26.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 26.11.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

26.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:57

Nachrichten von Donnerstag, 26.11.2020 – langsam gesprochen als MP3

Corona-Maßnahmen in Deutschland werden verlängert und verschärft

Der geltende Teil-Lockdown in der Corona-Pandemie mit der Schließung von Restaurants, Theatern und Freizeiteinrichtungen wird verlängert. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach den Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder mit. Danach gelten die Maßnahmen weiter bis zum 20. Dezember. Zudem werden die Kontaktbeschränkungen nochmals verschärft. Private Zusammenkünfte werden auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten begrenzt. Vom 23. Dezember bis längstens 1. Januar dürfen sich maximal zehn Personen treffen. "Wir brauchen noch mal eine Kraftanstrengung", sagte Merkel.

 

22.268 neue Corona-Infektionen in Deutschland gemeldet

Das Robert-Koch-Institut meldet 22.268 Coronavirus-Neuinfektionen in Deutschland. Das sind gut 3600 mehr als am Mittwoch, aber rund 340 weniger als vor einer Woche. Die Zahl der bestätigten Ansteckungen mit SARS-CoV-2 stieg damit binnen 24 Stunden auf 983.588. Weitere 389 Menschen starben an oder mit dem Virus. Am Mittwoch war mit 410 Todesfällen ein neuer Höchststand erreicht worden. Die Zahl der Todesfälle aufgrund von COVID-19 erhöhte sich auf 15.160. Als genesen gelten rund 676.100 Menschen.

 

Mexiko erreicht traurigen Rekord an Journalistenmorden

Die Arbeit für Journalisten in Mexiko wird immer gefährlicher. In diesem Jahr sind bereits 19 Journalisten ermordet worden. Das ist die höchste Zahl seit zehn Jahren. Der Vizeminister für Menschenrechte, Alejandro Encinas, sagte, seit dem Amtsantritt des Präsidenten Andrés Manuel López Obrador im Dezember 2018 seien 38 Morde an Journalisten gezählt worden - nur in fünf Prozent der Fälle seien Täter verurteilt worden. Seit 2010 seien 138 Journalisten eines gewaltsamen Todes gestorben. Mexiko gilt als eines der gefährlichsten Länder der Welt für Journalisten außerhalb von Kriegsgebieten.

 

Trump begnadigt Ex-Sicherheitsberater Flynn

Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat seinen in die Russland-Affäre verstrickten früheren Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn begnadigt. Trump teilte seine Entscheidung via Twitter mit. Der Ex-General hatte sich schuldig bekannt, die Bundespolizei FBI über seine Kontakte zum früheren russischen Botschafter in den USA belogen zu haben. Auf Druck des Justizministeriums wurde das Verfahren gegen den 61-jährigen Flynn im Juni eingestellt. Die Demokraten des designierten Präsidenten Joe Biden kritisierten Trumps Vorgehen umgehend scharf und sprachen von Machtmissbrauch.

 

Iran lässt britisch-australische Islamwissenschaftlerin frei

Im Austausch gegen drei iranische Staatsbürger hat Teheran die britisch-australische Dozentin Kylie Moore-Gilbert aus dem Gefängnis entlassen. Australiens Außenministerin Marise Payne zeigte sich "äußerst erfreut und erleichtert". Die 33-jährige Moore-Gilbert war nach ihrer Teilnahme an einer wissenschaftlichen Konferenz im September 2018 am Flughafen Teheran festgenommen worden. Die Justiz warf ihr Spionage für Israel und Gefährdung der nationalen Sicherheit vor. Die Islamwissenschaftlerin wurde zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

 

Ex-Weltbank-Präsident Wolfensohn gestorben

Der ehemalige Weltbank-Chef James Wolfensohn ist im Alter von 86 Jahren an Komplikationen nach einer Lungenentzündung in Manhattan gestorben. Das teilte sein Sohn Adam mit. In Sydney geboren, schaffte es Wolfensohn als 23-jähriger Sportfechter in die australische Olympia-Mannschaft. 1956 nahm er an den Olympischen Spielen in Melbourne teil. Er diente als Offizier bei der Luftwaffe, arbeitete in einer Anwaltsfirma und gründete in den USA eine Investmentfirma. Als Präsident der Weltbank von 1995 bis 2005 kämpfte er unermüdlich gegen Armut und Korruption.

 

Verdi begleitet Schnäppchenjagd bei Amazon mit Streiks

Rund um den Einkaufstag "Black Friday" hat die Gewerkschaft Verdi zu mehrtägigen Streiks an den deutschen Versandzentren des Online-Händlers Amazon aufgerufen. Ziel sei die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels, erklärte Verdi. Es gehe nicht an, dass der weltgrößte Online-Händler in der Corona-Pandemie zusätzliche Gewinne einstreiche, aber keine tarifvertragliche Entlohnung zahle. Bei Amazon hieß es, Kunden würden den Streik nicht zu spüren bekommen. Das Unternehmen lehnt Tarifverträge grundsätzlich ab und zahlt Löhne, die in der Logistikbranche üblich sind.

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