26.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 26.10.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

26.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:39

Nachrichten von Samstag, 26.10.2019 – langsam gesprochen als MP3

Erneute Massendemonstrationen für Reformen in Chile

Mehr als eine Million Demonstranten haben in Santiago de Chile tiefgreifende soziale Reformen gefordert. Sie marschierten ohne Zwischenfälle am Regierungsgebäude vorbei und forderten Präsident Sebastián Piñera zum Rücktritt auf. Auch in Valparaíso, Punta Arenas, Viña del Mar und anderen Städten gab es Demonstrationen. Die Protestwelle hatte sich vor einer Woche an der Erhöhung der Preise für U-Bahn-Tickets entzündet. Inzwischen verlangen die Chilenen auch höhere Löhne und Renten und die Senkung der Medikamentenpreise. Bei Unruhen wurden mindestens 19 Menschen getötet.

 

US-Gericht ordnet Übergabe von ungeschwärztem Mueller-Bericht an

Das US-Justizministerium muss dem Justizausschuss im Repräsentantenhaus nach einem Gerichtsurteil den ungeschwärzten Bericht des Russland-Sonderermittlers Robert Mueller aushändigen. Bundesrichterin Beryl Howell setzte dem Ministerium dafür eine Frist bis Mittwoch. Die Anordnung gilt auch für bisher zurückgehaltene Mitschriften oder Beweise, auf die in den geschwärzten Teilen verwiesen wurde. Die Regierung kann dagegen Berufung einlegen. Im Streit um die Veröffentlichung des Berichts haben die Demokraten, die das Repräsentantenhaus dominieren, damit einen juristischen Punktsieg errungen.

 

US-Haushaltsdefizit steigt auf höchsten Stand seit sieben Jahren

Die US-Regierung hat das abgelaufene Fiskaljahr 2018/19 mit dem höchsten Haushaltsdefizit seit sieben Jahren beendet. Trotz steigender Steuereinnahmen, einer wachsenden Wirtschaft und einem boomenden Arbeitsmarkt stieg der Fehlbetrag in den zwölf Monaten bis Ende September auf 984 Milliarden Dollar. Das entspricht laut Finanzministerium einem Anstieg von 26 Prozent. Die Defizitquote zum Bruttoinlandsprodukt legte damit um 0,8 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent zu. Ursachen sind unter anderem das Steuersenkungsprogramm von Präsident Donald Trump und höhere Militärausgaben

 

Zehntausende fliehen vor den Bränden in Kalifornien

Mehrere tausend Feuerwehrmänner sind im Einsatz, um die Brände in der nördlichen Weinbauregion von Sonoma und im südkalifornischen Santa Clarita einzudämmen. Heißes, trockenes Wetter und starke Winde fachen die Flammen an. In Sonoma County, rund 120 Kilometer nördlich von San Francisco, haben sich die Flammen auf einer Fläche von mehr als 95 Quadratkilometern ausgebreitet. Viele Wohnhäuser wurden zerstört. Das sogenannte Tick-Feuer, rund 50 Kilometer nördlich von Los Angeles, hat eine Fläche von knapp 18 Quadratkilometern verkohlt. 50.000 Menschen mussten sich in Sicherheit bringen.

 

Viele Todesopfer bei Protesten gegen Regierung in Äthiopien

Bei Protesten gegen den äthiopischen Regierungschef Abiy Ahmed und gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Volksgruppen sind in Äthiopien mindestens 67 Menschen getötet worden. Etwa 55 Menschen seien bei Kämpfen zwischen Angehörigen verschiedener Ethnien in der Region Oromia in den vergangenen Tagen ums Leben gekommen, sagte der regionale Polizeichef Kefyalew Tefera. Die anderen Opfer seien von der Polizei getötet worden. Auslöser für die Proteste waren Gerüchte über eine angebliche Misshandlung des Abiy-Kritikers und Internetaktivisten Jawar Mohammed

 

Verurteilte russische Spionin Maria Butina in USA freigelassen

Die Russin Maria Butina, die in den USA wegen illegaler Agententätigkeit zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt worden war, ist aus dem Gefängnis entlassen worden. Ein Sprecher des Bundesgefängnisses in Tallahassee in Florida sagte, die Frau sei Beamten der Polizei- und Zollbehörde ICE übergeben worden. Sie sollen die 30-Jährige nach Angaben von Butinas Anwalt zurück nach Russland begleiten. Butina hatte vor Gericht eingeräumt, unter Anleitung eines Moskauer Regierungsvertreters in den USA tätig gewesen zu sein. Ihre Aktivitäten umfassten demnach auch die Zeit des Präsidentschaftswahlkampfs 2016

 

Fußball-Bundesliga: Mainz besiegt Köln 3:1

Mit einer Energieleistung und einem Traumtor von Robin Quaison hat der FSV Mainz 05 die Abstiegsplätze in der Fußball-Bundesliga verlassen. Die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz siegte im Kellerduell mit dem Aufsteiger 1. FC Köln 3 zu 1. Sie schob sich durch den dritten Saisonerfolg in der Tabelle am Rivalen aus der Domstadt vorbei und belegt zumindest für eine Nacht den 13. Platz.

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