26.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 26.09.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

26.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 26.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

Macron und Rohani kritisieren US-Politik in UN-Generaldebatte

Vor der UN-Vollversammlung hat Irans Präsident Hassan Rohani die von US-Präsident Donald Trump gegen die Islamische Republik erhobenen Vorwürfe entschieden gekontert. Er beschuldigte die USA, seine Regierung stürzen zu wollen und globale Regeln zu ignorieren. Die neuen US-Sanktionen gegen sein Land nannte er Wirtschaftsterrorismus. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron forderte in seiner Rede, ohne die USA ausdrücklich zu nennen, die Iran-Frage gemeinsam im Dialog zu lösen. Zudem rief er dazu auf, die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens zur Voraussetzung für neue Handelsabkommen zu machen.

 

Pompeo bezichtigt EU der Terrorunterstützung

Die US-Regierung hat Pläne der EU scharf kritisiert, die US-Sanktionen gegen den Iran mit einer sogenannten Zweckgesellschaft zu umgehen. Dies sei eine der kontraproduktivsten Maßnahmen, die man sich mit Blick auf Frieden und Sicherheit vorstellen könne, sagte Außenminister Mike Pompeo in New York. Die EU sichere damit die Position des Irans als wichtigster staatlicher Terror-Förderer. Mit der Zweckgesellschaft will die EU das Atomabkommen retten. Diese soll den Zahlungsverkehr bei Iran-Geschäften abwickeln, wenn sich private Banken wegen drohender US-Strafen dazu nicht mehr bereiterklären.

 

Wirtschaftsentwicklung im Osten Deutschlands immer noch schwächer

Obwohl die ostdeutschen Länder in den vergangenen Jahren wirtschaftlich aufgeholt haben, sieht die Bundesregierung nach wie vor deutliche Unterschiede zum Westen. Zwar hätten sich 28 Jahre nach der deutschen Einheit die Lebensverhältnisse weiter angenähert, doch liege der Osten beim Lohnniveau und der Wirtschaftskraft im Vergleich zum Westen weiter zurück, heißt es im Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit. Es mangele an Konzernzentralen großer Unternehmen. Auch sei immer noch eine deutlich geringere Exportorientierung der ostdeutschen Wirtschaft festzustellen.

 

Neuer Fraktionschef Brinkhaus sagt Merkel Unterstützung zu

Der neue Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus, der sich überraschend gegen den von der Bundeskanzlerin unterstützten Amtsinhaber Volker Kauder durchgesetzt hat, sicherte Angela Merkel seine Unterstützung zu. Er wolle die Regierung stark machen. Die Fraktion wolle mit der CDU-Parteichefin weiter und gut zusammenarbeiten. Der 50-Jährige widersprach Einschätzungen, Kauders Sturz schwäche auch Merkel. Die Fraktion habe eine demokratische Entscheidung getroffen, betonte der Finanzexperte. Forderungen aus der Opposition, Merkel müsse nun die Vertrauensfrage stellen, wies Brinkhaus als „Blödsinn“ zurück.

 

Labour-Delegierte mehrheitlich für zweites Brexit-Referendum

Die Delegierten des Labour-Parteitags in Liverpool haben mit großer Mehrheit für die Option eines zweiten Brexit-Referendums gestimmt. Die Forderung nach einer neuen Abstimmung über einen Austritt oder einen Verbleib in der EU wird in dem Parteitagsbeschluss allerdings nur als letztes Mittel betrachtet. In erster Linie will Labour auf Neuwahlen hinarbeiten. Die britische Arbeiterpartei ist in der Brexitfrage tief gespalten. Die Parteiführung steht einer neuen Abstimmung skeptisch gegenüber. Parteichef Jeremy Corbyn befürchtet, linke Brexit-Befürworter könnten Labour ihre Stimme entziehen.

 

Stadion-Arbeiter in Katar monatelang unbezahlt

Katar steht als Ausrichter der Fußball-WM 2022 wieder einmal im Zwielicht. Nach Informationen von Amnesty International sind Arbeiter aus Indien, Nepal und den Philippinen ohne Zahlung der vereinbarten Löhne hilf-und mittellos zurückgelassen worden. Die Arbeitskräfte wurden unter anderem beim Bau des Finalstadions in der Stadt Lusail eingesetzt. Der Fußballverband FIFA teilte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit, dass er keinen Grund zur Annahme habe, dass angesprochene Arbeitsrechtverletzungen tatsächlich im Zusammenhang mit der FIFA und der WM 2022 stehen.

 

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