26.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 26.06.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

26.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:10

Nachrichten von Freitag, 26.06.2020 – langsam gesprochen als MP3

US-Repräsentantenhaus für Polizeireform

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz hat das US-Repräsentantenhaus Pläne für eine Polizeireform verabschiedet. Der von dieser Kongresskammer beschlossene Gesetzestext hat aber keine Chance auf Umsetzung. Das Repräsentantenhaus wird von den oppositionellen Demokraten dominiert. Im US-Senat stellen dagegen die Republikaner die Mehrheit, diese lehnen das Vorhaben ab. Die Demokraten verlangen etwa ein Verbot von Würgegriffen durch Polizisten und die Einschränkung der sogenannten qualifizierten Immunität für die Beamten. Sie erschwert Klagen von Opfern von Polizeigewalt.

 

Geberkonferenz sagt Sudan 1,8 Milliarden Dollar zu

Auf einer Geberkonferenz sind dem krisengeplagten Sudan finanzielle Hilfen in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar zugesichert worden. Das Geld soll unter anderem dazu dienen, die Ärmsten im Land durch die Wirtschaftskrise zu bringen und den Übergang zur Demokratie abzusichern. Deutschland will 150 Millionen Euro beisteuern. Nach dem Militärputsch vor rund einem Jahr und der Absetzung des autoritären Herrschers Omar al-Baschir herrscht im Sudan eine Übergangsregierung.

 

Rettungsschiff "Alan Kurdi" fährt nach Spanien

Das in Italien festgesetzte deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" ist wieder frei und fährt nun nach Spanien. Die Behörden in Italien hatten das Schiff Anfang Mai in Palermo an die Kette gelegt und technische Mängel kritisiert. Davon seien nun einige behoben worden, der Rest müsse nach der Wartung in Spanien kontrolliert werden, erklärte die Küstenwache. Von der Hilfsorganisation Sea-Eye hieß es, im Juli könne es keinen Einsatz der "Alan Kurdi" geben.

 

UN-Experte beklagt Abbau von Menschenrechten

Der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, hat eine "weltweite Erosion der Menschenrechte" beklagt. Diese erstrecke sich von China mit Hongkong und den Uiguren über Russland bis hin zur Polizeigewalt in den USA und deren Angriffe auf den Internationalen Strafgerichtshof, sagte Melzer der Deutschen Welle. Anlass für die Äußerungen ist der Internationale Tag der Unterstützung von Folteropfern an diesem Freitag. Das Bürgerkriegsland Syrien habe sogar "ein notorisches Foltersystem", erklärte Melzer weiter. Es sei sehr wichtig, dass dieses System ans Tageslicht gebracht werde.

 

Integrationsbeauftragte will Gesundheit ausländischer Arbeiter schützen

Angesichts der massiven Ausbreitung des Coronavirus in der deutschen Fleischindustrie hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, bessere Arbeitsbedingungen für ausländische Arbeitskräfte gefordert. "Wer nach Deutschland kommt und hier schwerste Arbeiten verrichtet, muss vor Gesundheitsrisiken und Arbeitsausbeutung geschützt werden", sagte Widmann-Mauz der "Rheinischen Post". Es sei höchste Zeit, die Arbeits- und Wohnbedingungen zu verbessern, damit derartige Infektionsfälle nicht mehr vorkämen.

 

Liverpool nach 30 Jahren wieder Fußballmeister

Zum ersten Mal seit 30 Jahren ist der FC Liverpool wieder englischer Fußballmeister. Die Mannschaft von Jürgen Klopp profitierte davon, dass der Tabellenzweite Manchester City beim FC Chelsea mit 1:2 verlor. Das Team von Coach Pep Guardiola, das sich in den vergangenen beiden Spielzeiten die Meisterschaft sicherte, hat damit rechnerisch keine Chance mehr, den Titel zu verteidigen.

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