26.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 26.06.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

26.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 26.06.2018 – langsam gesprochen als MP3

Die Kohlekommission nimmt ihre Arbeit auf

Das von der Bundesregierung eingesetzte Gremium soll bis zum Jahresende einen Plan für den Ausstieg aus der Kohleverstromung vorlegen. Dabei sollen die Interessen der betroffenen Regionen berücksichtigt und Ersatzarbeitsplätze in Aussicht gestellt werden. In der Kommission mit dem Namen "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" sitzen Vertreter von Wirtschaft, Gewerkschaften, Umweltverbänden, Wissenschaft, Politik und betroffenen Regionen.

 

Die CSU sendet Entspannungssignale im Asylstreit

Im erbittert geführten Streit zwischen den Unionsparteien um die Asylpolitik kommen erste Entspannungssignale aus der CSU. CSU-Generalsekretär Markus Blume sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", man solle in der aufgeregten Debatte wieder zur Normalität zurückkehren. Auch der stellvertretende Unionsfraktionschef und CSU-Abgeordnete Georg Nüßlein betonte in der "Augsburger Allgemeinen" die inhaltliche Übereinstimmung zwischen CDU und CSU. Am Dienstagabend trifft sich die Führung der drei Koalitionsparteien zur Krisensitzung im Kanzleramt.

 

Italien lässt Handelsschiff mit Flüchtlingen anlegen

Erstmals seit Wochen hat Italien einem Schiff mit Flüchtlingen an Bord erlaubt, einen Hafen des Landes anzusteuern. Das dänische Containerschiff "Alexander Maersk" mit mehr als 100 Migranten durfte in Pozzallo auf Sizilien einlaufen. Laut dem Bürgermeister erteilte Innenminister Matteo Salvini die Genehmigung. Das Handelsschiff hatte die Menschen am Freitag im Mittelmeer gerettet. Die neue nationalistisch-populistische Regierung in Rom will vor allem für NGOs die Häfen geschlossen halten. So harren etwa 230 Flüchtlinge und die deutsche Besatzung seit Donnerstag auf dem Schiff "Lifeline" aus.

 

Syrien meldet israelische Raketen auf Damaskus

In Syrien sollen in der Nacht zum Dienstag zwei israelische Raketen eingeschlagen sein. Die Geschosse seien in der Nähe des internationalen Flughafens von Damaskus niedergegangen, berichtet die staatliche syrische Nachrichtenagentur. Im syrischen Mehrfrontenkrieg hat Israel bereits mehrfach Posten von Milizen angegriffen, die vom Iran unterstützt werden. Ziele waren insbesondere Waffenlieferungen der mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz.

 

Amnesty International sieht Versammlungsfreiheit in Polen bedroht

Das Recht auf friedlichen Protest sei ernsthaft gefährdet, sagte die Europachefin der Menschenrechtsorganisation, Gauri van Gulik, in Warschau. Restriktive Gesetzgebung, Überwachungsmaßnahmen, Belästigung und juristische Verfolgung drohten dieses Recht zu zerstören, heißt es in einem Bericht zu dem Thema. Amnesty zählt mehr als 600 Fälle, in denen Demonstranten allein 2017 juristisch verfolgt wurden. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass Regierungsgegner, die auf die Straße gingen, umfassend und unbegründet überwacht würden. Die Kriminalisierung von Protesten müsse enden, forderte van Gulik.

 

Trump ist sauer auf Harley-Davidson

Der legendäre US-Motorradhersteller will seine Produktion teilweise ins Ausland verlagern. Harley-Davidson begründet diesen Schritt mit dem Handelsstreit zwischen den USA und der EU. US-Präsident Donald Trump äußerte sich überrascht, dass die Industrie-Ikone als erstes US-Unternehmen vor den EU-Strafzöllen einknickt. Eine Auslandsproduktion ist für Harley-Davidson die einzige Option, um weiter ein überlebensfähiges Geschäft in Europa zu betreiben.

 

Spanien, Russland, Portugal und Uruguay erreichen WM-Achtelfinale

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Spanien sich den Sieg in der Vorrundengruppe B gesichert. Den Spaniern genügte hierfür im dritten Gruppenspiel gegen Marokko ein 2:2. Portugal erreichte mit einem 1:1 gegen Iran als zweiter der Gruppe B die nächste Runde. Zuvor hatte in der Gruppe A Uruguay Gastgeber Russland 3:0 besiegt und Saudi-Arabien mit 2:1 Ägypten. Die nächste Runde erreichten aus dieser Vorrundengruppe Russland und Uruguay. Damit stehen die ersten Achtelfinalbegegnungen der Fußball WM: Spanien gegen Russland und Portugal gegen Uruguay.

 

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