26.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 26.05.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

26.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 26.05.2018 – langsam gesprochen als MP3

Saudi-Arabien stoppt Auftragsvergabe an deutsche Firmen:

Saudi-Arabien ist laut einem Bericht des Magazins "Der Spiegel" verärgert über die Nahost-Politik der Bundesregierung, vor allem über die deutsche Haltung gegenüber dem Iran. Der neue Thronfolger Mohammed bin Salman habe deshalb einen Vergabestopp für Regierungsaufträge an deutsche Firmen verhängt, schreibt das Blatt. Betroffen sind demnach Großkonzerne wie Siemens, Bayer und Boehringer, die seit Jahren intensiv mit dem Gesundheitsministerium in Riad zusammenarbeiten, aber auch der Daimler-Konzern, der hunderte Mercedes-Busse für den Nahverkehr in Riad und Dschiddah liefern sollte.

 

Iran hält Fortsetzung des Atomabkommens für möglich:

Der Iran hat das Atomtreffen in Wien als positiv und vielversprechend bezeichnet. Nach dem Ausstieg der USA hätten die verbliebenen Unterzeichner des Atomabkommens dem Iran versichert, dass sie an der Vereinbarung festhalten wollten, sagte Vizeaußenminister Abbas Aragchi. China, Frankreich, Großbritannien, Russland und Deutschland hätten außerdem erklärt, dass der Iran seine Verpflichtungen aus dem Abkommen erfülle. Für die Einhaltung waren dem Iran wirtschaftliche Erleichterungen in Aussicht gestellt worden. Die USA haben nun jedoch die bislang schärfsten Wirtschaftssanktionen angekündigt.

 

Mehrheit in Irland für Ende des strikten Abtreibungsverbots:

Bei dem Referendum über ein Ende des strengen Abtreibungsverbots in Irland hat eine breite Mehrheit für eine Liberalisierung gestimmt. Dies ergab eine Nachwahlbefragung von 4000 Wählern im Auftrag der Zeitung "Irish Times". Demnach stimmten 68 Prozent der Befragten für eine Aufhebung des Abtreibungsverbots, 32 Prozent votierten dagegen. Im katholisch geprägten Irland gilt eines der strengsten Abtreibungsverbote in der Europäischen Union. Wer dagegen verstößt, kann mit bis zu 14 Jahren Gefängnis bestraft werden. Selbst nach einer Vergewaltigung ist in Irland ein Schwangerschaftsabbruch untersagt.

 

Menschenhändler töten 15 Flüchtlinge:

Bei einem Fluchtversuch aus der Gefangenschaft von Menschenhändlern in Libyen sind mindestens 15 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Wie die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen weiter berichtet, waren insgesamt mehr als 100 Flüchtlinge aus einem Geheimgefängnis der Kidnapper nahe der Stadt Bani Walid im Nordwesten des Landes ausgebrochen. 25 Verletzte würden in einem Krankenhaus betreut. Die Überlebenden, vor allem Teenager, stammten hauptsächlich aus Eritrea, Äthiopien und Somalia. Sie strebten Asyl in Europa an.

 

Putin deutet erneuten Wechsel ins Ministerpräsidentenamt an:

Russlands Präsident Wladimir Putin hat angedeutet, dass er nach dem Ende seiner Amtszeit im Jahr 2024 noch einmal Ministerpräsident werden könnte. Auf die Frage, ob er die Macht 2024 abgeben werde, sagte Putin, er werde sich immer an die Verfassung halten. Mehr als zwei aufeinander folgende Amtszeiten seien daher nicht möglich und dies sei nun seine zweite in Folge. Zugleich erinnerte Putin an das Jahr 2008. Damals hatte er nach zwei Amtszeiten das Präsidentenamt Dmitri Medwedew überlassen und war selbst Premier geworden. 2012 übernahm er dann wieder das Amt des Staatschefs.

 

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