26.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 26.04.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

26.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:08

Nachrichten von Freitag, 26.04.2019 – langsam gesprochen als MP3

Islamisten-Chef bei Anschlag in Sri Lanka getötet

Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge in Sri Lanka, der Islamisten-Führer Zahran Hashim, ist nach Regierungsangaben bei einem der Angriffe ums Leben gekommen. Staatschef Maithripala Sirisena erklärte in der Hauptstadt Colombo, dies hätten ihm die Geheimdienste mitgeteilt. Hashim galt als Anführer der Gruppe NTJ, die für die Attentate verantwortlich gemacht wird. Zuvor hatten die Behörden in Sri Lanka ihre Angaben zu den Opfern korrigiert. Nach Abschluss der Autopsien habe sich ergeben, dass 253 und nicht rund 360 Menschen bei den Anschlägen getötet worden seien.

 

"Seidenstraßen"-Gipfel in Peking

Mit Staats- und Regierungschefs sowie Vertretern aus mehr als 100 Ländern beginnt an diesem Freitag in Peking ein Gipfel zu Chinas umstrittener Initiative für den Bau einer "Neuen Seidenstraße". Mit Milliardeninvestitionen in Straßen, Schienenwege, Häfen und andere Infrastrukturprojekte will China neue Wirtschaftskorridore nach Europa, Afrika und Lateinamerika und eine besser vernetzte Welt schaffen. Kritiker warnen hingegen besonders arme Länder vor einer Schuldenfalle und politischen Abhängigkeiten von Peking. Meist werden die Projekte mit Krediten von chinesischen Staatsbanken finanziert.

 

Kritik der Opposition nach Macron-Rede

Die jüngste Rede des französischen Präsidenten Emmanuel Macron ist bei der Gelbwesten-Bewegung und bei der Opposition im Parlament auf Kritik gestoßen. Der Vorsitzende der Republikaner, Laurent Wauquiez, erklärte, er frage sich, wie die versprochenen Steuersenkungen finanziert werden sollten. Macron habe gesprochen wie ein Chef, der nicht begreife, dass er bescheiden sein müsse, erklärte der Pariser Aktivist Thierry-Paul Valette per Twitter. Macron hatte als Reaktion auf die Proteste der Gelbwesten-Bewegung eine Senkung der Einkommensteuer versprochen und finanzielle Erleichterungen für Rentner angekündigt.

 

Erneut Wirbelsturm über Mosambik

Einen Monat nach dem Zyklon "Idai" hat der Wirbelsturm "Kenneth" in Mosambik in der Provinz Cabo Delgado Bäume entwurzelt und Boote zerstört. Die Vereinten Nationen warnten vor Überschwemmungen und Erdrutschen durch tagelange, heftige Regenfälle als Folge des Zyklons. "Idai" hatte Mitte März in Mosambik sowie in Simbabwe und Malawi gewütet. Etwa tausend Menschen starben, davon mehr als 600 Menschen in Mosambik. Außerdem richtete der Sturm Sachschäden in Höhe von mehr als zwei Milliarden Dollar an. Die Hilfsorganisation Care erwartet eine Verschärfung der Lage in dem südostafrikanischen Land.

 

Europäer könnten einen Denkzettel erteilen

Die bevorstehende Wahl zum Europäischen Parlament dürfte von einer Protesthaltung geprägt sein. Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung wollen viele Menschen ihre Entscheidung weniger an ihrer Zustimmung zu einer bestimmten Partei als an der Ablehnung anderer Parteien ausrichten. Zugleich zeigten sich die Anhänger der extremen und europakritischen Parteien stärker mobilisiert als jene der politischen Mitte. Bei einer niedrigen Wahlbeteiligung hätte dies Folgen für die Besetzung des EU-Parlaments. Die Wahlen zum europäischen Parlament finden in Deutschland und den meisten europäischen Ländern am 26. Mai statt.

 

Migranten fliehen aus Internierungslager in Mexiko

An der Südgrenze Mexikos sind mindestens 1.300 Migranten aus einem Internierungslager geflohen. Viele seien später freiwillig zurückgekommen, teilte die nationale Einwanderungsbehörde mit. 600 seien aber noch auf der Flucht. In dem Lager leben vor allem Menschen aus Kuba. Es gibt Vorwürfe, das Lager sei überbelegt und die hygienischen Zustände seien sehr schlecht. Anfang der Woche waren in Mexiko hunderte Menschen festgenommen worden, die durch Mexiko in Richtung USA zogen. Sie wurden in Lager an der Südgrenze gebracht.

 

Deutsche Hochstaplerin Sorokin in New York von Jury schuldig gesprochen

Die deutsch-russische Hochstaplerin Anna Sorokin ist in den USA wegen Diebstahls verurteilt worden. Eine Jury sprach die 28-Jährige, die sich eine falsche Identität als reiche Erbin zugelegt hatte, in allen zehn Anklagepunkten schuldig. Das Strafmaß soll am 9. Mai verkündet werden. Der Deutsch-Russin drohen bis zu 15 Jahre Haft. Sorokin soll ihre Opfer um insgesamt 275.000 Dollar gebracht haben, um ihren luxuriösen Lebenswandel zu finanzieren. Der Fall hat in den USA für großes Aufsehen gesorgt. Der Streamingdienst Netflix und der Sender HBO planen bereits, Sorokins Geschichte zu verfilmen.

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