26.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 26.02.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

26.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:23

Nachrichten von Mittwoch, 26.02.2020 – langsam gesprochen als MP3

Coronavirus-Fälle in NRW und Baden-Württemberg

Erstmals sind jetzt auch in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg Patienten nachweislich an COVID-19 erkrankt. In NRW wurde bei einem Mann im Kreis Heinsberg die Virusinfektion diagnostiziert. Der 47-Jährige ist in kritischem Zustand und wird im Universitätskrankenhaus Düsseldorf auf der Intensivstation isoliert. Seine Ehefrau und ein Verwandter gelten als Verdachtsfälle. In Baden-Württemberg wurde bei einem 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen das Coronavirus bestätigt. Er hatte sich vermutlich während einer Italienreise in Mailand angesteckt.

 

Verfassungsgericht entscheidet über Sterbehilfe

Das Bundesverfassungsgericht entscheidet an diesem Mittwoch über das gesetzliche Verbot organisierter Sterbehilfe. Der neue Paragraf 217 steht seit 2015 im Strafgesetzbuch. Dagegen geklagt haben Sterbehelfer und schwerkranke Menschen, aber auch mehrere Ärzte. Sie befürchten, sich bei der palliativmedizinischen Behandlung Todkranker strafbar zu machen. Manche von ihnen wünschen sich auch die Freiheit, in bestimmten Fällen ein tödliches Medikament zur Verfügung stellen zu dürfen.

 

Deutschland hilft Kenia bei der Ausbildung

Deutschland will Kenia bei der beruflichen Ausbildung junger Menschen unterstützen. Das versicherte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Gespräch mit Präsident Uhuru Kenyatta. In Kenia drängen jedes Jahr rund 800.000 Schulabgänger auf den Arbeitsmarkt, oft ohne Chance auf einen Job. In Nairobi legten beide Präsidenten den Grundstein für ein Projekt, bei dem mit deutscher Unterstützung 280 Ausbildungsplätze zum Industriemechaniker und 200 Unterkünfte für Lehrlinge entstehen sollen. Die Bundesregierung stellt dafür ein Darlehen von 5,5 Millionen Euro bereit.

 

Luftangriff von Kundus 2009 vor Gericht in Straßburg

Mehr als zehn Jahre nach dem von einem deutschen Oberst veranlassten NATO-Luftangriff im afghanischen Kundus mit zahlreichen Toten befasst sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte an diesem Mittwoch mit dem Fall. Bei der Verhandlung in Straßburg geht es um die Klage eines Afghanen gegen Deutschland. Er wirft der Bundeswehr eine Menschenrechtsverletzung vor. Der Kläger hatte bei der Attacke zwei Söhne verloren. In den vergangenen Jahren war er mit Entschädigungsklagen vor deutschen Gerichten gescheitert. Ermittlungen gegen den damaligen Bundeswehr-Oberst wurden eingestellt.

 

Breitseite gegen Bernie Sanders

Der linksgerichtete US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders ist angesichts seiner Favoritenrolle bei den Vorwahlen von seinen demokratischen Konkurrenten scharf attackiert worden. Bei einer hitzigen TV-Debatte im Bundesstaat South Carolina warfen sie dem Senator vor, mit seinen Vorschlägen moderate Wähler zu verschrecken. Er habe deswegen bei der Präsidentschaftswahl im November keine Chance gegen Amtsinhaber Donald Trump. Sanders nahm die Angriffe mit Ironie: "Ich höre meinen Namen heute Abend ein wenig", sagte der 78-Jährige und verteidigte energisch seine politischen Vorschläge.

 

Champions League: Bayern München schielt Richtung Viertelfinale

Bayern München hat einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale der Champions League gemacht. Der Fußball-Rekordmeister siegte im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse beim FC Chelsea mit 3:0 und geht mit einer glänzenden Ausgangslage in das Rückspiel am 18. März.

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