25.11.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.11.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.11.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:23

Nachrichten von Donnerstag, 25.11.2021 – langsam gesprochen als MP3

Deutschland beklagt vierthöchste Zahl an Corona-Toten in Westeuropa

In weniger als zwei Jahren sind in Deutschland 100.000 Menschen mit oder an COVID-19 gestorben. Das Robert-Koch-Institut meldet für den Vortag 351 weitere Todesfälle. Die Gesamtzahl der Corona-Toten in Deutschland seit März 2020 stieg damit auf 100.119. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im bundesweiten Schnitt bei 419,7. Angesichts der steil ansteigenden Infektionszahlen hatte in den vergangenen Tagen die Diskussion über die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht an Fahrt aufgenommen.

 

Impfpflicht für Bundeswehrsoldaten

Bundeswehrangehörige müssen sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin sagte zur Begründung, Soldatinnen und Soldaten müssten mitunter eng zusammenleben und einsatzbereit sein. Im Auslandseinsatz gilt die Impfpflicht bereits seit März. Betroffen sind 180.000 Männer und Frauen. Bei Verweigerung drohen disziplinarrechtliche Konsequenzen.

 

Grüne leiten Urabstimmung über Koalitionsvereinbarung ein

Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen mit SPD und FDP wollen die Grünen an diesem Donnerstag die Besetzung der fünf Ministerien bekanntgeben, die sie in einer Ampel-Regierung innehaben werden. Danach beraten sie auf einem sogenannten Bund-Länder-Forum über die Ergebnisse der Verhandlungen. Die Tagung soll auch den Auftakt zur Grünen-Urabstimmung über die Koalitionsvereinbarung bilden. Die Wahl von Olaf Scholz (SPD) zum neuen Bundeskanzler und die Vereidigung des Kabinetts sind für die Woche ab dem 6. Dezember vorgesehen.

 

Macron und Johnson beraten nach Bootsdrama auf Ärmelkanal

Nach dem Untergang eines Migrantenbootes im Ärmelkanal mit mindestens 27 Todesopfern haben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Boris Johnson über Schritte zur Verhinderung weiterer solcher Dramen beraten. Beide hätten sich auf verstärkte Anstrengungen verständigt, Schleuserbanden zu stoppen, die das Leben von Menschen in Gefahr bringen, teilte die britische Seite nach dem Telefonat mit. Zugleich betonten Macron und Johnson die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit Belgien, den Niederlanden und anderen Partnern auf dem Kontinent.

 

Mindestens sechs Tote bei Anschlag in Mogadischu

Bei einem Sprengstoffanschlag in Mogadischu, der Hauptstadt Somalias, sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Unter den Toten ist nach Angaben der Polizei auch der Attentäter selbst. Zudem wurden viele Menschen verletzt, einige davon schwer. Ziel des Anschlags war ein Militärkonvoi einer Friedensmission der Afrikanischen Union (AU). Die islamistische Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierte über ihr Sprachrohr Radio Andalus die Tat für sich. Seit Jahren kämpft die Terrorgruppe um die Vorherrschaft im Land und verübt immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte und Zivilisten.

 

Schuldsprüche im US-Mordprozess um getöteten schwarzen Jogger

Mehr als eineinhalb Jahre nach der Tötung des schwarzen Joggers Ahmaud Arbery im US-Bundesstaat Georgia sind die drei weißen Täter des Mordes schuldig gesprochen worden. Das Strafmaß steht noch aus. Der 25-jährige Arbery war im Februar 2020 im Ort Brunswick beim Joggen erschossen worden. Es wurde aber zunächst niemand festgenommen. Die Ermittlungen kamen erst in Gang, als ein verstörendes Handy-Video von der Tat national und internationale Aufmerksamkeit erlangte.

 

Dortmund scheitert in der Champions League

Borussia Dortmund kann das Achtelfinale der Fußball-Champions-League nicht mehr erreichen. Der Bundesligaklub unterlag bei Sporting Lissabon mit 1:3 und muss nach der Winterpause in der Europa League weiterspielen. Für den Ligakonkurrenten RB Leipzig wäre die Chance auf den Europapokal dagegen ein Erfolg. Der Bundesliga-Vizemeister setzte sich in der Champions League beim völlig überforderten belgischen Meister FC Brügge mit 5:0 durch. Sind Leipzig und Brügge auch nach dem letzten Spieltag punktgleich, darf RB in der Europa League weiterspielen.

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