25.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.10.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:35

Nachrichten von Montag, 25.10.2021 – langsam gesprochen als MP3

Militär setzt Sudans Übergangsregierung ab

Im Sudan gibt es einen erneuten Putschversuch. Mehrere Quellen berichten übereinstimmend, dass zahlreiche Regierungsmitglieder vom Militär festgenommen wurden. Ministerpräsident Abdullah Hamduk soll nach Angaben des Informationsministeriums an einen unbekannten Ort verschleppt worden sein, nachdem er sich geweigert habe, den Staatsstreich öffentlich zu billigen. Hamduk stand seit dem Sturz von Omar al-Baschir im Jahr 2019 an der Spitze einer aus Militärs und Zivilisten zusammengesetzten Regierung, in der es in den vergangenen Wochen zunehmend zu Spannungen kam.

 

Ausnahmezustand in Konfliktregion

Die Regierung von Guatemala hat die Armee in den Nordosten des mittelamerikanischen Landes entsandt. Zudem wurde in dem Department Izabal der Ausnahmezustand ausgerufen. Grund sind Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Polizei wegen eines Minenprojekts einer Schweizer Bergbaufirma. Am Wochenende waren bei Protesten vier Polizisten angeschossen worden. Laut Presseberichten wurden mehrere Bewohner einer Siedlung durch Tränengas verletzt. Umstritten ist, welche Arbeiten die Schweizer Firma nach einem höchstrichterlichen Betriebsstopp in Nordost-Guatemala noch durchführen darf.

 

UN-Klimachefin macht sich große Sorgen

Vor Beginn der Weltklimakonferenz in Glasgow Ende der Woche haben die Vereinten Nationen vor einem Scheitern des Treffens gewarnt. Es gehe darum, die Stabilität aller Staaten zu bewahren, so die Chefin des UN-Klimasekretariats, Patricia Espinosa. Die Klimakrise könne massive Flüchtlingsströme auslösen, betonte sie. 2015 hatten sich in Paris mehr als 190 Staaten auf das Ziel geeinigt, die Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf deutlich unter zwei Grad - möglichst maximal 1,5 Grad - zu begrenzen. Laut einem UN-Bericht steuert die Welt aber auf 2,7 Grad Erderwärmung zu.

 

WHO-Appell an wohlhabende Staaten

Die Weltgesundheitsorganisation hat Deutschland und andere Staaten aufgerufen, bedürftigeren Ländern bei Corona-Impfstofflieferungen den Vortritt zu lassen. Bei der Gesundheits-Konferenz "World Health Summit" in Berlin erinnerte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus an das Ziel seiner Organisation, wonach bis Jahresende mindestens 40 Prozent der Menschen in jedem Land geimpft sein sollten. Kein Staat könne die Pandemie isoliert vom Rest der Welt beenden, mahnte Tedros. Man wisse von fast 50.000 registrierten Corona-Todesfällen pro Woche - damit sei die Pandemie noch lange nicht vorbei.

 

Verkauf von Krisenbank geplatzt

In Italien ist der Verkauf der 2017 verstaatlichten Bank Monte dei Paschi di Siena an den Rivalen Uni Credit gescheitert. Die Verhandlungen seien abgebrochen worden und würden auch nicht mehr fortgesetzt, teilten Uni Credit und das italienische Wirtschaftsministerium mit. Das Aus erschwert die Bemühungen von Ministerpräsident Mario Draghi, die mit Steuermilliarden vor der Pleite gerettete Monte Paschi - wie mit der Europäischen Union vereinbart - bis Mitte 2022 wieder zu veräußern. Der italienische Staat hält derzeit 64 Prozent der Anteile am ältesten noch existierenden Geldhaus der Welt.

 

Usbekischer Präsident vor Wahlsieg

In Usbekistan gibt es keine ernsthaften Zweifel an einer Wiederwahl von Staatschef Schawkat Mirsijojew. Seine wenig bekannten Mitbewerber aus regierungsnahen Parteien galten bei der Präsidentenwahl vom Sonntag als chancenlos. Das Endergebnis will die Wahlleitung in der Hauptstadt Taschkent an diesem Montag offiziell bekanntgeben. Oppositionelle Kandidaten waren in der autoritär regierten Ex-Sowjetrepublik in Zentralasien nicht zur Wahl zugelassen worden.

 

Verstappen gewinnt Grand Prix in den USA

Zur Formel 1: Mit einem Sieg in Texas hat WM-Spitzenreiter Max Verstappen seinen Vorsprung auf Rekordweltmeister Lewis Hamilton weiter ausgebaut. Der niederländische Red-Bull-Fahrer war beim Großen Preis der USA in Austin 1,3 Sekunden schneller als der Brite im Mercedes. Fünf Rennen vor dem Saisonende liegt Verstappen in der Fahrerwertung nun zwölf Punkte vor Hamilton. Rang drei in Texas belegte Verstappens Teamkollege Sergio Perez aus Mexiko. Der Deutsche Sebastian Vettel kam im Aston Martin auf Rang zehn.

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