25.09.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.09.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.09.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:30

Nachrichten von Freitag, 25.09.2020 – langsam gesprochen als MP3

Kim entschuldigt sich bei Südkorea

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich nach Angaben aus Seoul für die Erschießung eines Südkoreaners entschuldigt. In der Mitteilung Kims an Seoul hieß es demnach, er bedaure sehr, Präsident Moon Jae In enttäuscht zu haben. Ein solcher Vorgang ist sehr ungewöhnlich für einen nordkoreanischen Führer. Die Erschießung eines zuvor verschwundenen südkoreanischen Ministeriumsbeamten durch nordkoreanische Soldaten nahe der Seegrenze hatte in seiner Heimat Entsetzen und Unverständnis ausgelöst. Der Nationale Sicherheitsrat verurteilte das Vorgehen Nordkoreas.

 

Fridays for Future demonstriert erneut bundesweit

Erstmals seit dem Beginn der Coronakrise will die Klimaschutzbewegung Fridays for Future wieder bundesweit in größerer Zahl auf die Straßen gehen. Nach Angaben der Organisation sind zu dem neuerlichen Aktionstag in rund 450 Städten und Gemeinden Kundgebungen oder Protestaktionen geplant. Bei allen sollen strikte Abstands- und Hygieneregelungen gelten. Unter anderem gilt nach den Angaben der hauptsächlich von jungen Menschen getragenen Bewegung eine Maskenpflicht.

 

Debatte um Maskenpflicht in Deutschland

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lehnt eine bundesweite Verschärfung der Maskenpflicht nach Münchner Vorbild ab. Eine Verpflichtung zum Maskentragen auf öffentlichen Plätzen könne lokal, regional nach dem Infektionsgeschehen beschlossen werden, sagte Spahn im deutschen Fernsehen ARD. Er verwies auf München und Berlin, wo das erhöhte Coronavirus-Infektionsgeschehen vor allem mit Feiern im öffentlichen Raum zusammenhänge.

 

Großer Ärger in Marseille über neue Corona-Maßnahmen der Regierung

Die neuen strengen Maßnahmen der französischen Regierung im Kampf gegen Corona treffen in Marseille auf Unverständnis. Dass Restaurants und Bars ab Samstag in der südfranzösischen Hafenmetropole komplett schließen müssten, sei ohne jede Absprache entschieden worden, sagte Bürgermeisterin Michèle Rubirola. Das Rathaus forderte ein zehntägiges Moratorium. Es solle erst abgewartet werden, wie sich die Corona-Lage in der Stadt entwickle.

 

Kein Karneval in Rio in 2021

Die brasilianische Metropole Rio de Janeiro verschiebt wegen der Corona-Pandemie den weltberühmten Karneval. Ein neuer Termin hängt laut dem Verband der Sambaschulen davon ab, wann es eine Impfkampagne geben wird, berichtete das Nachrichtenportal "G1". Eigentlich sollte der Karneval in Rio im Februar stattfinden.

 

Deutsche Reisebranche sieht sich in Existenzkrise

Angesichts der wachsenden Zahl von Corona-Risikogebieten in der EU und anhaltenden Reisewarnungen für das außereuropäische Ausland sieht sich die deutsche Tourismusbranche in einer Überlebenskrise. Die Lage der Branche sei "existenzbedrohend", sagte Verbandschef Norbert Fiebig. Er kritisierte, etliche Regionen seien zu Unrecht von der Bundesregierung zu Risikogebieten erklärt worden. In Spanien etwa gebe es Inseln auf denen es keinen einzigen Corona-Hotspot gebe, trotzdem würden sie als Risikogebiete geführt.

 

US-Richter setzt Washingtoner Regierung im Tiktok-Streit Ultimatum

Die Regierung in Washington ist von einem US-Gericht dazu verpflichtet worden, ein Verbot der Kurzvideo-Plattform Tiktok bis Freitag schriftlich zu begründen oder aber zu verschieben. Tiktok war gegen die Anordnung der US-Regierung vorgegangen, ein Herunterladen der App der chinesischen Firma Bytedance in den USA zu verhindern. Trump hatte die Anordnung mit der Sorge um die Nutzerdaten von rund 100 Millionen Amerikanern begründet, die über das chinesische Unternehmen in den Händen der Kommunistischen Partei Chinas landen könnten.

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