25.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:36

Nachrichten von Mittwoch, 25.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Demokraten treiben Untersuchung zu Impeachment-Verfahren voran

Die US-Demokraten haben eine Untersuchung zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump angekündigt. Die Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, erklärte, Trump habe seine verfassungsmäßigen Pflichten verletzt. Hintergrund ist die sogenannte Ukraine-Affäre. Laut Medien forderte Trump vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi Ermittlungen gegen den Sohn seines politischen Widersachers Joe Biden und bot im Gegenzug Geld. Vertreter der Demokraten wittern Amtsmissbrauch. Biden gilt als möglicher Gegenkandidat bei der nächsten US-Präsidentschaftswahl.

 

Iran-Konflikt: Merkel nennt Teherans Bedingungen unrealistisch

Am Rande der UN-Vollversammlung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel mit US-Präsident Donald Trump und danach auch mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani über die Golfkrise gesprochen. Die deutsche Regierungschefin plädierte anschließend für direkte Gespräche zwischen den beiden Präsidenten. Allerdings bezeichnete Merkel die Forderung Teherans, dass als Vorbedingung für ein solches Gespräch alle Sanktionen beseitigt werden müssten, als nicht realistisch. Rohani hatte sich zu kleinen Änderungen am internationalen Atomabkommen bereit erklärt, sollten die USA ihre Strafmaßnahmen aufheben.

 

Britisches Parlament nimmt die Arbeit wieder auf

Die Abgeordneten des britischen Unterhauses kommen an diesem Mittwoch wieder zu einer Sitzung zusammen. Das oberste britische Gericht hatte zuvor die umstrittene fünfwöchige Sitzungspause aufgehoben, die Premier Boris Johnson angeordnet hatte. Gerichtspräsidentin Brenda Hale sagte, die Entscheidung des Regierungschefs sei für sie ohne nachvollziehbare Begründung erfolgt und habe das Parlament unrechtmäßig in seiner Arbeit behindert. Labour-Chef Jeremy Corbyn forderte den Rücktritt des Premierministers. Johnson habe das Land in die Irre geführt. Dafür müsse er zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Staat gewährt Thomas-Cook-Tochter Condor Kredit

Die Fluglinie Condor soll vom Bund und dem Land Hessen 380 Millionen Euro in Form eines Überbrückungskredits erhalten. Damit soll nach der Insolvenz des britischen Mutterkonzerns Thomas Cook die drohende Pleite der deutschen Konzerntochter abgewendet werden. Man sehe eine Perspektive für die Ferienfluglinie, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Durch die Zahlung bestehe die Möglichkeit, viele der fast 5000 Arbeitsplätze zu erhalten. Mit Condor seien derzeit 240.000 Reisende aus Deutschland an ihren Urlaubsorten. Ihnen werde so die Rückkehr zu annehmbaren Bedingungen ermöglicht.

 

Aufsichtsratsgremium: Thyssenkrupp-Chef Kerkhoff soll gehen

Beim kriselnden Traditionskonzern Thyssenkrupp steht erneut ein Wechsel an der Führungsspitze an. Vorstandschef Guido Kerkhoff soll nach dem Willen maßgeblicher Aufsichtsräte nach etwas mehr als einem Jahr seinen Posten verlieren. Der Personalausschuss des Aufsichtsrats habe empfohlen, mit dem 51-Jährigen Verhandlungen über eine zeitnahe Beendigung seines Vorstandsmandates aufzunehmen, teilte der Industriekonzern mit. Gründe für den Schritt wurden nicht genannt. Dem Vernehmen nach gab es zuletzt unterschiedliche strategische Vorstellungen. Kerkhoff stand von Anfang an in der Kritik einiger Investoren.

 

Neuer Großflughafen in Peking eröffnet

Nach nur vier Jahren Bauzeit ist der neue internationale Flughafen Pekings eröffnet worden. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping weihte den nach Gebäudefläche größten Airport der Welt offiziell ein. Der rund 50 Kilometer südlich der chinesischen Hauptstadt gelegene Flughafen soll zunächst 45 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen und später auf eine Kapazität für 100 Millionen Reisende erweitert werden. Chinesische Medien wiesen anlässlich der Eröffnung ausdrücklich auf die kurze Bauzeit im Vergleich zum Berliner Pannen-Flughafen BER hin. Dieser ist schon seit 13 Jahren im Bau.

 

Fußball-Champions League-Finale 2022 in München

Das Finale der Fußball-Champions League 2022 wird in der Münchner Allianz Arena ausgetragen. Das wurde auf der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees im slowenischen Ljubljana beschlossen. Das Endspiel 2021 soll in St. Petersburg, das im Jahr 2023 im Londoner Wembley-Stadion ausgetragen werden. Die UEFA hat zudem die Regeln für die erst seit einem Jahr ausgetragene Nations League geändert. Das Exekutivkomitee beschloss, die A-Liga von bislang 12 auf 16 Mannschaften aufzustocken. Damit muss die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nun doch nicht in die B-Liga absteigen.

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