25.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.06.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:03

Nachrichten von Donnerstag, 25.06.2020 – langsam gesprochen als MP3

Corona-Infektionsrate in Brasilien steigt steil an

In Brasilien hat die Rate der Neuinfektionen mit dem Coronavirus stark zugenommen. Innerhalb von 24 Stunden wurden weitere 42.725 Ansteckungen verzeichnet, wie das Gesundheitsministerium in Brasília mitteilte. Dies ist die bislang zweithöchste Zahl von registrierten Neuinfektionen im bevölkerungsreichsten lateinamerikanischen Land. Brasilien ist nach den USA das weltweit am stärksten von der Pandemie betroffene Land. Das gilt sowohl in Hinblick auf die Zahl der Infektionen als auch der Todesfälle. Mehrere brasilianische Bundesstaaten hatten dennoch zuletzt die Corona-Restriktionen gelockert.

 

Wieder steigende Zahl der Corona-Infizierten in den USA

In den USA nimmt die Zahl der Corona-Infektionen deutlich zu. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität wurden binnen 24 Stunden 35.900 neue Infektionsfälle verzeichnet - fast so viele wie zu Beginn der Corona-Krise im April. Besonders steigt die Zahl in Florida und Texas. Die Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut ordneten deshalb an, dass aus mehreren Staaten des Südens kommende Reisende in Quarantäne müssen. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen in den USA liegt nach Angaben der Universität bei knapp 2,4 Millionen. Die Zahl der verzeichneten Todesopfer stieg um weitere 756 Fälle auf etwa 121.900. 

 

USA: Verdächtige nach tödlichem Angriff auf schwarzen Jogger angeklagt

Drei weiße Männer sind nach dem Tod des schwarzen Joggers Ahmaud Arbery im US-Bundesstaat Georgia vor vier Monaten unter anderem wegen Mordes angeklagt worden. Arbery wurde beim Joggen im Februar in der Stadt Brunswick getötet. Die Ermittlungen kamen erst mehr als zwei Monate später richtig in Gang, als der Fall durch ein verstörendes Handy-Video der Tat breite Aufmerksamkeit erlangte. Den Ermittlern zufolge hatten die Tatverdächtigen Arbery zunächst mit ihrem Fahrzeug verfolgt und dann mit Schusswaffen konfrontiert.

 

Abstimmung über größte Verfassungsänderung in Russland beginnt

In Russland startet die umstrittene Abstimmung über die größte Verfassungsänderung in der Geschichte des Landes. Rund 110 Millionen Wahlberechtigte können sich sechs Tage lang bis zum kommenden Mittwoch an dem Referendum beteiligen. Der letzte Abstimmungstag am 1. Juli wird zugleich der Hauptwahltag sein. Die Wähler entscheiden über ein Paket von Änderungen. Auf Kritik stößt die Ausweitung der Machtbefugnisse für den Präsidenten. Der 67 Jahre alte Kreml-Chef Wladimir Putin könnte 16 weitere Jahre bis 2036 im Amt bleiben.

 

Zehn Tote nach schwerem Erdstoß in Mexiko

Nach dem Erdbeben der Stärke 7,5 vom Dienstag in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf zehn gestiegen. Weitere 23 Menschen wurden verletzt, wie der Chef des Zivilschutzes, David León, mitteilte. Der seismologische Dienst Mexikos meldete innerhalb von 24 Stunden mehr als 1700 Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 5,5.

 

Deutlicher Wahlsieg der mongolischen Regierungspartei

In der Mongolei hat die regierende Volkspartei die Parlamentswahl überraschend deutlich gewonnen. Nach den vorläufigen Ergebnissen der Auszählung erreichte die Partei von Ministerpräsident Ukhnaa Khurelsukh mit gut 80 Prozent der Stimmen mehr als 60 Sitze. Es ist das erste Mal, dass einer Regierungspartei in der Mongolei die Wiederwahl gelang. Die Oppositionskräfte errangen nur etwas mehr als ein Dutzend Mandate. Nach Experteneinschätzung belohnten die Wähler damit auch den Umgang der Regierung mit der Corona-Krise. Die Mongolei zählt bisher keinen Toten und nur rund 200 Infektionen.

 

Deutsche Lufthansa einigt sich mit Gewerkschaft UFO

Kurz vor der außerordentlichen Hauptversammlung hat sich die Deutsche Lufthansa mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO auf ein Sparpaket verständigt. Es umfasse einen vierjährigen Kündigungsschutz sowie ein Einsparvolumen von mehr als einer halben Milliarde Euro bis Ende 2023, teilte die Kabinengewerkschaft mit. Die Aktionäre der Lufthansa stimmen an diesem Donnerstag über das milliardenschwere staatliche Rettungspaket für die von der Corona-Krise getroffene Airline ab. Es wird nach einer tagelangen Zitterpartie voraussichtlich eine Mehrheit finden.

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