25.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.06.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:22

Nachrichten von Dienstag, 25.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

UN-Sicherheitsrat fordert in Iran-Krise Zurückhaltung

Im Streit zwischen den USA und dem Iran hat der UN-Sicherheitsrat die Konfliktparteien zu Dialog und "maximaler Zurückhaltung" aufgerufen. Die Spannungen in der Golfregion müssten entschärft werden. Das höchste UN-Gremium verurteilte in seiner Erklärung die jüngsten Angriffe auf Tanker im Golf von Oman. Die Attacken seien eine ernsthafte Bedrohung für Frieden, Sicherheit und Energieversorgung weltweit. Wie aus Diplomatenkreisen verlautete, scheiterten die USA mit dem Versuch, in der Erklärung einen "staatlichen Akteur" für die Tankerangriffe verantwortlich zu machen. Russland war dagegen.

 

Russland bekommt Stimmrecht im Europarat zurück

Die Parlamentarische Versammlung des Europarats hat Russland nach fünfjähriger Unterbrechung sein Stimmrecht zurückgegeben, das nach der Annexion der Krim entzogen wurde. Das Gremium verabschiedete nach kontroverser Debatte eine entsprechende Resolution. Sie wurde mit 118 gegen 62 Stimmen angenommen. Zehn Abgeordnete enthielten sich. Der Kreml hatte mit dem Austritt gedroht. Der Europarat mit seinen 47 Mitgliedern ist die größte europäische Institution. Er kümmert sich um die Stärkung der demokratischen Werte und die Einhaltung der Menschenrechte von rund 830 Millionen Bürgern.

 

Erneut Demonstration in Tiflis

In Georgien sind trotz Zugeständnissen der Regierung erneut tausende Menschen auf die Straße gegangen. Die Regierungspartei Georgischer Traum hatte zuvor eine Wahlrechtsreform angekündigt, die bereits für die Parlamentswahl im kommenden Jahr gelten soll. Die Oppositionsanhänger bekräftigten in der Hauptstadt Tiflis ihre offenen Forderungen nach einem Rücktritt des umstrittenen Innenministers Georgi Gacharia und die Freilassung der vergangene Woche festgenommenen Demonstranten. Mit ihren Protesten wollen die Menschen auch ihrer Sorge vor einem zunehmenden Einfluss Russlands Ausdruck verleihen.

 

Mexiko schickt Soldaten an US-Grenze

Wenige Wochen nach der Einigung im Streit mit den USA um Migration und Zölle hat Mexiko knapp 15.000 Soldaten und Polizisten an die Grenze zwischen den beiden Ländern verlegt. Sie unterstützten die nationale Migrationsbehörde dabei, irreguläre Grenzübertritte in Richtung USA zu verhindern, sagte Verteidigungsminister Luis Cresencio Sandoval. Um entsprechende Forderungen der USA zu erfüllen, hatte sich Mexiko bereits Anfang des Monats verpflichtet, 6000 Nationalgardisten an die südliche Grenze zu Guatemala zu schicken.

 

"Autogipfel" will mehr Ladestationen

Nach mehr als dreistündigen Beratungen ist im Kanzleramt der sogenannte Autogipfel ohne konkrete Beschlüsse zu Ende gegangen. Einzige Verabredung des Treffens von Vertretern der Automobilbranche und den Spitzen der großen Koalition ist, einen Masterplan zur weiteren Verbreitung von Ladestationen zu erstellen, um Elektrofahrzeuge für die Kunden attraktiv zu machen. Der Plan solle alles Erforderliche klären, um das Ladenetz in Deutschland so auszubauen, dass bis 2030 sieben bis zehneinhalb Millionen E-Fahrzeuge auf der Straße sein könnten.

 

ISS-Raumfahrer beenden Forschungsaufenthalt

Nach mehr als sechs Monaten im All sind drei Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation ISS auf die Erde zurückgekehrt. Eine US-Astronautin sowie ihre beiden Kollegen aus Russland und Kanada landeten nach dreistündigem Flug ohne Probleme in der kasachischen Steppe. Die Raumfahrer waren Anfang Dezember zur ISS geflogen. Bei ihrem Einsatz führte die Crew Experimente durch und verrichtete bei mehreren Außeneinsätzen Wartungsarbeiten an der Außenwand der Station.

 

Myanmar kappt für eine Million Menschen Internet

Auf Anweisung der Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi sind in Myanmar seit Freitag vergangener Woche mehr als eine Million Menschen vom Internet abgeschnitten. Im kriselnden Bundesstaat Rakhine kappten die Telekommunikations-Unternehmen nach Aufforderung des Kommunikationsministeriums die Zugänge. Menschenrechtler äußerten Protest gegen die Unterdrückung von Informationen. In Rakhine bekämpfen sich seit langem islamische Rebellen und das Militär. Das Kommunikationsministerium ließ offen, wie lange die Blockade dauern soll.

 

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