25.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.05.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:57

Nachrichten von Samstag, 25.05.2019 – langsam gesprochen als MP3

US-Regierung umgeht Kongress bei Waffenverkäufen an Saudi-Arabien

Die US-Regierung führt die Spannungen mit dem Iran als Begründung an, um am Kongress vorbei 22 Waffenlieferungen an Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien in Gang zu setzen. US-Außenminister Mike Pompeo teilte mit, er greife mit Blick auf die Krise mit dem Iran zu einer Ausnahmeklausel, um Exporte von rund acht Milliarden Dollar (7,2 Milliarden Euro) sofort zu ermöglichen. Üblicherweise hat der Kongress ein Mitspracherecht bei Waffenexporten und kann diese auch blockieren.

 

US-Gericht stoppt Trumps Pläne zur Finanzierung von Mauerbau an der Grenze

Ein US-Gericht hat die Pläne von Präsident Donald Trump zur Finanzierung des Mauerbaus an der Grenze zu Mexiko vorerst gestoppt. Der Bundesrichter Haywood Gilliam erließ eine einstweilige Verfügung, die es der Regierung "gerichtlich untersagt", mit Geldern des Verteidigungsministeriums eine Grenzanlage in Yuma und El Paso in den Bundesstaaten Arizona und Texas zu bauen. Trump fordert seit Jahren den Bau einer Mauer. Er begründet dies mit dem Kampf gegen "illegale Einwanderung und Drogenschmuggel". Der Streit um die Gelder hatte Anfang des Jahres eine fünfwöchige Haushaltsblockade ausgelöst.

 

Merkel pocht auf Weber als künftigen EU-Kommissionschef

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich erneut für den EVP-Spitzenkandidaten bei der Europawahl, Manfred Weber, stark gemacht. Weber solle Chef der EU-Kommission werden. "Ich werde mich mit allem, was ich kann, dafür einsetzen", sagte Merkel auf der Abschlusskundgebung der konservativen Parteienfamilie EVP in München. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und mehrere liberale Regierungschefs haben sich allerdings nicht hinter Weber gestellt. Sie vertreten die Auffassung, dass nicht nur Spitzenkandidaten der großen Fraktionen für den Posten des EU-Kommissionspräsidenten in Frage kommen sollten.

 

Antisemitismus-Beauftragter warnt Juden vor Tragen der Kippa in Deutschland

Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat Juden in Deutschland davor gewarnt, die Kippa aufzusetzen. Er könne Juden "nicht empfehlen, jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen", sagte Klein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seine Meinung habe sich "im Vergleich zu früher leider geändert". Der Regierungsbeauftragte erklärte den jüngsten Anstieg antisemitischer Straftaten mit einer "zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung und Verrohung".

 

Hunderttausende beteiligen sich an "Klimastreik"

Hunderttausende überwiegend junge Menschen haben in aller Welt ein Zeichen im Kampf gegen die Klimakrise gesetzt. Allein in Deutschland beteiligten sich nach Angaben der Bewegung Fridays for Future 320.000 Menschen an der zweiten Auflage eines globalen Klimaprotesttages - so viele wie noch nie. Demonstriert wurde in mehr als 200 deutschen Städten. International soll es Kundgebungen in fast 130 Ländern gegeben haben. Auch in allen 28 EU-Staaten gab es pünktlich zur Europawahl "Klimastreiks".

 

Fahndung nach Bombenanschlag in Lyon

Bei einer Explosion in Lyon sind nach Behördenangaben 13 Menschen verletzt worden. Die Polizei sucht nach einem Unbekannten, der nach Aufzeichnungen von Überwachungskameras kurz vor der Detonation im Zentrum der südostfranzösischen Stadt einen Koffer deponierte. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft aus Paris zog die Ermittlungen an sich.

 

Viele Tote bei Meuterei in Venezuela

Bei Zusammenstößen zwischen Insassen und Sicherheitskräften in einer Haftanstalt in Venezuela sind mindestens 29 Häftlinge getötet worden. Über die genauen Umstände gibt es verschiedene Angaben. Ein Behördenmitarbeiter sprach von Kämpfen zwischen rivalisierenden Gruppen, wobei auch Granaten explodiert sein sollen. Es habe einen Ausbruchsversuch gegeben. Menschenrechtsgruppen bezweifeln jedoch die offizielle Version der Vorfälle. Sie gehen davon aus, dass ein Häftling aus Protest gegen die Haftbedingungen mehrere Besucher als Geiseln genommen hatte. Daraufhin sei es zu Kämpfen mit der Polizei gekommen.

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