25.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.04.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 25.04.2019 – langsam gesprochen als MP3

Nordkoreas Machthaber mit Russlands Staatschef zusammengekommen

Zwei Monate nach dem geplatzten Treffen mit US-Präsident Donald Trump ist Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu einem ersten Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin zusammengekommen. Putin äußerte bei der Begegnung in der ostrussischen Stadt Wladiwostok die Hoffnung, dass Moskau dabei helfen könne, den Streit um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm zu lösen. Kim wiederum dürfte Sicherheitsgarantien einfordern, sollte er sich auf Abrüstungsschritte einlassen. Zudem soll es in Wladiwostok um den Handel zwischen Nordkorea und Russland gehen. Nach russischen Angaben ist keine Gipfelerklärung geplant.

 

Sudans Militärrat sieht Einigung mit Protestbewegung

Im Sudan hat der regierende Militärrat nach eigenen Angaben eine weitgehende Einigung mit der Protestbewegung erzielt. Außerdem gab der Militärrat den Rücktritt von drei seiner zehn Mitglieder bekannt. Der Sprecher des Gremiums sagte nach einem Treffen mit Vertretern der Protestbewegung aber nichts Konkretes zur zentralen Forderung der Opposition nach einer sofortigen Machtübergabe an eine Zivilregierung. Zuvor hatte die oppositionelle Allianz für Freiheit und Wandel für diesen Donnerstag einen großen Protestmarsch angekündigt, um den Druck auf die Militärs zur Machtübergabe zu erhöhen.

 

Deutsche Bank übergibt Dokumente zu Trump-Finanzen

Die Deutsche Bank hat mit der Übergabe von Unterlagen zu ihren Geschäftsbeziehungen zu US-Präsident Donald Trump begonnen. Das Material sei an die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats New York ausgehändigt worden, berichteten der US-Sender CNN und die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Insider. Bei den Untersuchungen stehen demnach das neue Trump-Hotel in Washington, zwei Hotels in Miami und Chicago und der Übernahmeversuch des American-Football-Teams Buffalo Bill im Zentrum. Zu Beginn der Amtszeit soll der Schuldenstand Trumps bei dem Bankhaus bei 300 Millionen Dollar gelegen haben.

 

Frankreich gedenkt der Massaker an Armeniern

Frankreich hat erstmals mit einem nationalen Gedenktag an den Genozid an den Armeniern im Ersten Weltkrieg erinnert. Regierungschef Edouard Philippe legte am Mittwoch in Paris einen Kranz am Denkmal für die Opfer der Massaker nieder. Dabei betonte er, Frankreich bleibe bei der Würdigung der Opfer seinen Werten treu und lasse sich nicht durch Druck von außen beeinflussen. Präsident Emmanuel Macron hatte den 24. April zum Tag der Erinnerung an den Völkermord an den Armeniern erklärt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan reagierte empört und warnte davor, seinem Land "Lektionen" zu erteilen.

 

Estland hat eine neue Regierung unter Beteiligung von Rechtspopulisten

In Estland ist der Chef der Zentrumspartei, Juri Ratas, von Staatspräsidentin Kersti Kaljulaid erneut zum Ministerpräsidenten ernannt worden. Er wird eine Koalition aus seiner Partei, der rechtspopulistischen Ekre-Partei und der konservativen Isamaa-Partei anführen. Die Aussicht auf eine Regierung unter Beteiligung der zuwanderungs- und EU-kritischen Ekre-Partei hatte für Proteste in dem baltischen EU-Staat gesorgt. Präsidentin Kaljulaid sagte, sie habe sich mit den umstrittenen Ministerkandidaten getroffen und entschieden, dass sie keine Gefahr für die Sicherheit Estlands darstellten.

 

Lazio Rom distanziert sich von faschistischen Fans

Der zweimalige italienische Fußballmeister Lazio Rom hat sich von faschistischen Anhängern distanziert. Das Verhalten einiger Fans habe "nichts mit den Werten des Sports zu tun, für die der Klub seit 119 Jahren steht", hieß es in Rom. Lazio-Ultras hatten am Mittwoch vor dem Halbfinal-Rückspiel im italienischen Pokal beim AC Mailand für einen Eklat gesorgt. Rund 60 Fans zogen mit einem Banner "Ehre für Mussolini" durch die Mailänder City. Zusammen mit der Erinnerung an den früheren Diktator Benito Mussolini grölten sie faschistische Parolen. Einige Lazio-Anhänger zeigten auch den Hitler-Gruß.

 

Bayern München erreicht das DFB-Pokalfinale

Der FC Bayern München hat zum 23. Mal das Finale um den DFB-Pokal erreicht. Der Rekordmeister der Fußballbundesliga gewannen das Halbfinalspiel bei Werder Bremen mit 3 zu 2. Die Bayern beendeten damit ein lange Serie der Hansestädter, die zuvor 31 Jahre in Pokal-Heimspielen unbesiegt geblieben waren. Im DFB-Pokal-Finale am 25. Mai treffen die Münchner im Berliner Olympiastadion auf das Team von RB Leipzig, die im ersten Halbfinale den Hamburger SV mit 3 zu 1 ausgeschaltet hatten.

 

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