25.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.04.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 25. April 2018 – langsam gesprochen als MP3

Deutschland stockt Syrien-Hilfe um eine Milliarde Euro auf:

Deutschland stellt eine Milliarde Euro zusätzlich für die notleidenden Menschen in Syrien und für Kriegsflüchtlinge in den benachbarten Ländern bereit. Das gab Außenminister Heiko Maas in Brüssel bei einer Geberkonferenz für Syrien bekannt. Weitere 300 Millionen Euro könnten in der zweiten Jahreshälfte hinzukommen, wenn der Bundesetat steht. An der von den UN und der EU veranstalteten Konferenz nehmen etwa 80 Länder teil. Bei dem Treffen 2017 war Deutschland der größte Geber. Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2012 hat Deutschland bereits 4,5 Milliarden Euro an Hilfsmitteln gezahlt.

 

Trump und Macron bei Iran-Abkommen weiter uneins:

US-Präsident Donald Trump und der französische Staatschef Emmanuel Macron haben ihre Bereitschaft bekundet, Differenzen über das Atomabkommen mit dem Iran beizulegen. Trump ließ bei einem Gespräch mit Macron im Weißen Haus aber weiter offen, ob er seine Drohung wahr macht, aus dem Abkommen auszusteigen. Macron sagte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz, sie hätten über "eine neue Vereinbarung" gesprochen, die die Vereinbarung von 2015 im Sinne Trumps ergänzen könnte. Dabei sollten Aspekte wie das Vorgehen Irans in den Konflikten der Region und dessen Raketenprogramm berücksichtigt werden.

 

Amokfahrer könnte aus Frauenhass gehandelt haben:

Der Amokfahrer von Toronto hat nach Angaben der kanadischen Polizei vor allem Frauen getötet. Bei den Opfern handele es sich überwiegend um Frauen im Alter zwischen etwa 20 und 80 Jahren, teilte Chefermittler Graham Gibson mit. In einem Facebook-Eintrag unmittelbar vor der Tat habe der 25-jährige Amokfahrer zudem eine "kryptische" Nachricht hinterlassen, berichtete Gibson. Darin habe er dem US-Bürger Elliot Rodger seine Bewunderung ausgesprochen. Rodger hatte 2014 in Kalifornien sechs Menschen und anschließend sich selbst getötet - wohl aus Frust über eine Zurückweisung durch Frauen.

 

Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan:

Deutschland hat wieder Afghanen in ihr Heimatland abgeschoben. Wie viele abgelehnte Asylbewerber in der vom Flughafen Düsseldorf gestarteten Maschine saßen, teilte die Bundespolizei allerdings nicht mit. Menschenrechtsaktivisten kritisieren die Abschiebepraxis unter Verweis auf die Sicherheitslage in Afghanistan als "unverantwortlich". Die nordrhein-westfälische Landesregierung erklärte hingegen, eine Rückführung in den Großraum Kabul sei für Afghanen zumutbar.

 

Pressefreiheit besonders in Europa in Gefahr:

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Vor allem in Ländern wie Polen, Ungarn, der Slowakei und Tschechien seien die Medien "feindlicher Hetze durch Regierungen oder führende Politiker" ausgesetzt, beklagte die Organisation Reporter ohne Grenzen in ihrer jüngsten Rangliste. Hass und Verachtung gegen Journalisten zu schüren, sei "in Zeiten des Vormarschs populistischer Kräfte ein Spiel mit dem Feuer", sagte Vorstandssprecherin Katja Gloger. Deutschland rückte in dem Ranking um einen Platz auf Rang 15 vor.

 

Mikroplastik verschmutzt die Arktis:

Selbst im Meereis der entlegenen Arktis sind große Mengen winzig kleiner Plastikschnipsel zu finden, deren Folgen für Mensch, Tier und Umwelt nicht absehbar sind. Forscher des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts fanden in Eisproben mehr Mikroplastik als je zuvor. Teils zählten sie mehr als 12.000 Teilchen pro Liter Meereis, wie aus einer neuen Studie hervorgeht. Der Kunststoff stammt demnach wahrscheinlich aus dem Atlantik, aus dem Pazifischen Ozean und vom zunehmenden Schiffsverkehr im Arktischen Ozean.

 

Klopp-Elf mit Gala-Auftritt gegen Rom:

Der FC Liverpool steht nach einem deutlichen Sieg gegen den AS Rom vor dem Einzug in das Endspiel der Fußball-Champions-League. Die "Reds" mit ihrem deutschen Trainer Jürgen Klopp entschieden das Halbfinal-Hinspiel am Dienstagabend 5:2 für sich. Im zweiten Halbfinale stehen sich an diesem Mittwoch der FC Bayern München und Real Madrid gegenüber.

 

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