25.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.03.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:34

Nachrichten von Montag, 25.03.2019 – langsam gesprochen als MP3

Keine Beweise für Verschwörung mit Russland

Der von US-Sonderermittler Robert Mueller vorgelegte Abschlussbericht enthält laut Justizministerium keine Beweise für eine Verschwörung zwischen Donald Trumps Wahlkampfteam und Russland. Wie aus einer vierseitigen Zusammenfassung des Berichts an den Kongress weiter hervorgeht, wird Trump allerdings vom Vorwurf der Justizbehinderung nicht entlastet – aber der Vorwurf wird durch den Bericht auch nicht erhärtet. In einer ersten Reaktion erklärte sich Präsident Trump für "vollständig entlastet". Die Demokraten bestehen auf der Veröffentlichung des gesamten Berichts von Mueller.

 

Netanjahu verkürzt wegen Raketenangriff US-Reise

In Israel sind bei einem Raketeneinschlag nördlich von Tel Aviv sieben Menschen verletzt worden. Das Geschoss wurde offenbar aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet gefeuert. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte eine, wie er sagte, "kraftvolle Reaktion" an. Seinen Besuch in Washington wolle er nach dem Treffen mit US-Präsident Donald Trump abbrechen und nach Israel zurückkehren, um die Einsätze aus der Nähe zu leiten.

 

In Südostafrika wächst die Seuchengefahr

Anderthalb Wochen nach dem verheerenden Zyklon "Idai" in Südostafrika warnen Hilfsorganisationen vor der steigenden Seuchengefahr. Vor allem in den Überschwemmungsgebieten von Mosambik sei mit Durchfallerkrankungen wie Cholera zu rechnen. Auch die Zahl der Malaria-Erkrankungen werde schnell steigen, weil sich die Moskitos rasend schnell vermehrten. Der Zyklon hatte vor zehn Tagen Mosambik, Malawi und Simbabwe verwüstet und mit schweren Regenfällen weite Landstriche unter Wasser gesetzt.

 

Russische Flugzeuge landen in Venezuela

Zwei russische Flugzeuge mit Soldaten und Material sind auf dem Flughafen der venezolanischen Hauptstadt Caracas gelandet. Die Maschinen seien "im Rahmen der technischen und militärischen Kooperation" zwischen beiden Ländern nach Venezuela geflogen, berichtete die russische Nachrichtenagentur Sputnik. An Bord seien 99 russische Soldaten gewesen. Russland hatte seine militärische Zusammenarbeit mit dem erdölreichen südamerikanischen Land schon vor Jahren ausgebaut. Im derzeitigen Machtkampf steht Moskau hinter dem umstrittenen Staatschef Nicolás Maduro.

 

EU-Kommissar rechnet nicht mit einem harten Brexit

EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici gibt sich zuversichtlich, dass es keinen ungeordneten Brexit geben wird. Wenige Stunden vor einer weiteren Brexit-Debatte im britischen Unterhaus sagte er dem Radiosender RTL, ein No-Deal-Brexit könne und werde verhindert werden. Die britischen Abgeordneten wollen am Abend über das weitere Vorgehen im festgefahrenen Brexit-Streit debattieren. Bereits zweimal ist das zwischen Theresa May und Brüssel ausgehandelte Abkommen zum EU-Austritt im Unterhaus durchgefallen. Die Premierministerin muss daher mit Rücktrittsforderungen aus ihrem eigenen Kabinett rechnen.

 

Ungarns Regierungschef wettert wieder gegen die EU

Nur wenige Tage nach Aussetzung der Mitgliedschaft seiner rechtsnationalistischen Fidesz-Partei in der Europäischen Volkspartei (EVP) hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban die EU erneut angegriffen. Die Brüsseler Politiker lebten in einer Blase, sagte Orban im staatlichen Rundfunk. Sie bildeten eine Brüsseler Bürokraten-Elite, die den Bezug zur Realität verloren habe. Orban forderte seine Zuhörer auf, bei der Europawahl im Mai seine Partei zu wählen, um den Brüsselern zu zeigen, dass in Ungarn das geschehe, was die ungarische Bevölkerung wolle.

 

Serbien gedenkt der Opfer der NATO-Luftangriffe

Serbien hat an die NATO-Luftangriffe vor 20 Jahren erinnert. Im südserbischen Nis versammelten sich am Sonntagabend im Beisein von Präsident Aleksandar Vucic mehr als 20.000 Menschen. Serbien werde die Geschehnisse immer als ein "Verbrechen" ansehen, sagte Vucic. Die am 24. März 1999 begonnenen Luftangriffe ohne UN-Mandat waren eine Reaktion auf die gewaltsame Niederschlagung der Unabhängigkeitsbestrebungen der Kosovo-Albaner durch Serbien. Die NATO-Angriffe auf Ziele in Serbien und Montenegro dauerten drei Monate an.

 

Glücklicher Sieg für DFB-Team bei EM-Qualifikation

Die stark verjüngte deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem 3 zu 2-Erfolg in den Niederlanden in die Qualifikation für die EM 2020 gestartet. Nico Schulz erzielte in Amsterdam in der 90. Minute den Siegtreffer. Leroy Sané in der 15. Minute und Serge Gnabry in der 34. Minute bescherten dem Team von Bundestrainer Joachim Löw eine 2 zu 0-Führung zur Halbzeit. Die Gastgeber glichen durch Matthijs de Ligt und Memphis Depay aus.

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