25.02.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 25.02.2017
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Langsam gesprochene Nachrichten

25.02.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 25. Februar 2017 – langsam gesprochen als MP3

Weißes Haus schließt CNN und New York Times von Fragerunde aus:

Das Weiße Haus hat mehreren Journalisten den Zugang zu einer Fragerunde mit dem Sprecher von US-Präsident Donald Trump verwehrt. Betroffen waren Reporter von CNN, der "New York Times" und "Politico", wie die Medienhäuser berichteten. Dagegen wurden wesentlich kleinere, aber der Regierung generell wohlgesonnene Medien zu dem Briefing von Trumps Sprecher Sean Spicer zugelassen. Darunter waren das ultrarechte Portal "Breitbart News" oder das "One America News Network". Vertreter der Nachrichtenagentur AP und des "Time"-Magazins boykottierten die Fragerunde daraufhin aus Solidarität mit ihren Kollegen. - Trump hatte in den vergangenen Tagen seine Attacken auf die Medien verschärft und einen Großteil davon als "Feinde des Volkes" verunglimpft. Die ausgeschlossenen Medien hatten in den vergangenen Wochen unter Bezug auf anonyme Quellen immer wieder kritisch über die Trump-Regierung berichtet. Die "White House Correspondents' Association" (WHCA), ein Zusammenschluss von Journalisten, verurteilte die Maßnahme des Weißen Hauses.

 

Jodie Foster und Michael J. Fox führen Anti-Trump-Protest an:

Oscar-Preisträgerin Jodie Foster und der Schauspieler Michael J. Fox haben dazu aufgerufen, sich für die Bewahrung der Pressefreiheit und die Rechte von Einwanderern und Minderheiten in den USA einzusetzen. Sie waren unter den zahlreichen Stars bei einer Protestkundgebung in Beverly Hills, zu der die Künstleragentur United Talent Agency (UTA) eingeladen hatte. Mehr als 1500 Menschen nahmen an der Aktion "United Voices" teil. Der von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisestopp für Menschen aus sieben überwiegend islamischen Ländern hatte die Agentur dazu bewogen, in diesem Jahr ihre traditionelle Oscar-Party abzusagen und stattdessen das Party-Budget für Flüchtlings- und Bürgerrechtsorganisationen zu spenden.

 

Rassistischer Mord im US-Bundesstaat Kansas:

Im US-Bundesstaat Kansas hat ein Mann in einer Bar das Feuer auf indische Kneipenbesucher eröffnet und einen von ihnen erschossen. Zwei weitere Männer wurden verletzt. US-Medien berichteten unter Berufung auf die Polizei, der Mann habe gerufen, die Inder sollten aus seinem Land verschwinden. Zeugen sagten, der mutmaßliche Täter habe angenommen, die Opfer seien aus dem Nahen Osten. Die Inder arbeiteten als Ingenieure in der Stadt Olathe, wo sich die Tat am Mittwochabend (Ortszeit) ereignete. In Indien löste der Vorfall Entsetzen aus. Die indischen Zeitungen berichteten darüber in großen Schlagzeilen. - Seit dem Wahlsieg von US-Präsident Donald Trump nehmen die rassistischen oder ausländerfeindlichen Vorfälle in den USA offenbar zu. Die Menschenrechtsorganisation "Southern Poverty Law Center" hatte in den ersten zehn Tagen nach Trumps Wahlsieg im November insgesamt 867 rassistische Vorfälle registriert.

 

160 Bundestagsabgeordnete rufen Türkei zur Freilassung von Deniz Yücel auf:

Mehr als 160 Bundestagsabgeordnete haben die türkische Regierung aufgerufen, sich für den festgenommenen Journalisten Deniz Yücel einzusetzen. In einem Schreiben an den türkischen Botschafter in Deutschland, Kemal Aydin, bringen die Abgeordneten ihre "Sorge um die deutsch-türkische Freundschaft" zum Ausdruck. Sie fordern Yücels "schnelle Freilassung", zudem müsse seinen Kollegen die "freie Arbeit" ermöglicht werden. Der "Welt"-Korrespondent Yücel ist sowohl türkischer als auch deutscher Staatsbürger. Er befindet sich seit rund zehn Tagen in türkischem Polizeigewahrsam, weil ihm Datenmissbrauch, Terrorpropaganda und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen werden. - Der Brief geht auf eine Initiative des SPD-Außenpolitikers Niels Annen und des Grünen-Außenpolitikers Omid Nouripour zurück. Die Bundesregierung setzt sich laut Auswärtigem Amt ebenfalls für eine schnelle Lösung des Falls ein.

 

Ermittlungen gegen französischen Präsidentschaftskandidaten Fillon ausgeweitet:

Die französische Justiz hat ihre Ermittlungen gegen den konservativen Präsidentschaftskandidaten François Fillon ausgeweitet. Die Ermittlungen wegen mutmaßlicher Scheinbeschäftigung von Fillons Ehefrau seien an einen Untersuchungsrichter übergeben worden, teilte die Finanzstaatsanwaltschaft in Paris mit. Der Vorwurf lautet unter anderem auf Hinterziehung öffentlicher Gelder und Vorteilsnahme. Die Anwälte des Ehepaars erklärten, "unabhängige Richter" würden am Ende zweifellos die Unschuld ihrer Mandanten anerkennen. Fillon hatte nach entsprechenden Medienberichten zugeben müssen, seine Ehefrau Penelope jahrelang als parlamentarische Mitarbeiterin bezahlt zu haben. Er betont, die Anstellung sei legal gewesen.

 

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